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Lokales
Neues aus der Südstadt - Teil 1
Die Zeichen der Zeit klug erkannt
Von Elmar Klevers
Musik aus den Südstaaten in der Südstadt
Ende September eröffneten die Beiden ihr "Restaurant Louisiana" in der Corneliusstraße 1. Es war ein ebenso großer wie anstrengender Tag für die Wirtsleute, die ihr Lokal allein bewirtschaften. Norbert Fox war lange Zeit in den Südstaaten der USA und hat dort kochen gelernt. Die Art des Servierens und die Ausstattung des Lokals hat er auch von dort übernommen. Kalifornische und chilenische Weine haben es ihm besonders angetan. Die reichhaltige Speisekarte umfasst Cocktails, Appetizer & Starter, Main Course, Spezialitäten, Menues, Desserts und ein reichhaltiges Weinangebot erlesener chilenischer und kalifornischer Weine und anderer Getränke. Die Preise liegen im mittleren Bereich.

Südstaaten-Küche in der Südstadt
Die Geschäftsphilosophie des Ehepaars lautet: Unsere Gaststätte ist mit diesem Angebot einzigartig in Köln. Wir fangen ohne Personal klein an und können uns immer noch weiterentwickeln. Wir haben 36 Sitzplätze, und wenn die einmal pro Abend besetzt sind, können wir es allein schaffen, unsere Gäste gut zu bedienen. Deshalb ist es auch gut, rechtzeitig einen Tisch zu bestellen. Vor allem für Samstagabend. Dann nämlich erklingt als
Dreingabe zu kreolischen Speisen und Getränken Musik aus den Südstaaten. Als ich diese Musik bei der Eröffnung hörte, war es für mich als sei Onkel Satchmo wieder auferstanden.

Onkel Satchmo wieder auferstanden
Fotos: Rita Grünewald
Neue Entwicklung im Vrings-Veedel
Während die in der "Interessengemeinschaft Severinstraße" zusammengeschlossenen Geschäftsleute das Zusammenbrechen des Viertels unter der Last des U-Bahn-Baus in den Zeitungen von M.DuMont-Schauberg zelebrieren und mit öffentlichen Aktionen vergeblich versuchen, die Bevölkerung für sich auf die Barrikaden zu bringen, siedeln sich in den Nebenstraßen kleine fortschrittliche Unternehmen an, die nach einer Anlaufphase ihren Mann und ihre Frau ernähren. Im gastronomischen Bereich ist das in jüngster Zeit verstärkt festzustellen. So haben sich allein in der Straße "Im Ferkulum" eine Gaststätte mit polnischem Angebot, eine mit französischem und ein Steakhouse angesiedelt und laufen zufriedenstellend. Darüber hinaus kamen zwei Gaststätten für jüngere Leute, und am "Platz an der Eiche" hat sich eine Großgaststätte etabliert. Ähnlich verhält es sich mit anderen kleinen Gewerbebetrieben wie einer Silberschmuckproduktion, einem Lederwarenanbieter und einem Polsterer. Alle bieten gute Waren und ordentliche Leistungen zu vergleichbaren Preisen an.
U-Bahn-Bau bringt auch Gäste
Natürlich ist nicht zu bestreiten, dass der U-Bahn-Bau an den Stellen, wo die Bahnsteige gebaut werden, räumliche Engpässe mit sich bringt. Andererseits kommen aber genau zu diesen Baustellen, weil es dort immer wieder interessante archäologische Funde gibt, auch viele neugierige Menschen. So leiden die Umsätze der Geschäfte nicht wie befürchtet. Von den in der Köln-Presse aufschreienden Geschäftsleuten hat jedenfalls noch keiner sein dickes Auto abschaffen müssen. Die Bewohner des Severinsviertels sind wegen des U-Bahn-Baus ja nicht weggezogen. Unternehmen, die mit ihrem Angebot und ihren Leistungen nicht mehr in den Markt passen, gehen überall ein. Das ist eben die freie Marktwirtschaft, die man doch will.
"Restaurant Louisiana" ist für Vorbestellungen unter der Rufnummer 0221/801 40 08 zu erreichen.
Online-Flyer Nr. 65 vom 10.10.2006
Neues aus der Südstadt - Teil 1
Die Zeichen der Zeit klug erkannt
Von Elmar Klevers
Musik aus den Südstaaten in der Südstadt
Ende September eröffneten die Beiden ihr "Restaurant Louisiana" in der Corneliusstraße 1. Es war ein ebenso großer wie anstrengender Tag für die Wirtsleute, die ihr Lokal allein bewirtschaften. Norbert Fox war lange Zeit in den Südstaaten der USA und hat dort kochen gelernt. Die Art des Servierens und die Ausstattung des Lokals hat er auch von dort übernommen. Kalifornische und chilenische Weine haben es ihm besonders angetan. Die reichhaltige Speisekarte umfasst Cocktails, Appetizer & Starter, Main Course, Spezialitäten, Menues, Desserts und ein reichhaltiges Weinangebot erlesener chilenischer und kalifornischer Weine und anderer Getränke. Die Preise liegen im mittleren Bereich.

Südstaaten-Küche in der Südstadt
Die Geschäftsphilosophie des Ehepaars lautet: Unsere Gaststätte ist mit diesem Angebot einzigartig in Köln. Wir fangen ohne Personal klein an und können uns immer noch weiterentwickeln. Wir haben 36 Sitzplätze, und wenn die einmal pro Abend besetzt sind, können wir es allein schaffen, unsere Gäste gut zu bedienen. Deshalb ist es auch gut, rechtzeitig einen Tisch zu bestellen. Vor allem für Samstagabend. Dann nämlich erklingt als
Dreingabe zu kreolischen Speisen und Getränken Musik aus den Südstaaten. Als ich diese Musik bei der Eröffnung hörte, war es für mich als sei Onkel Satchmo wieder auferstanden.

Onkel Satchmo wieder auferstanden
Fotos: Rita Grünewald
Neue Entwicklung im Vrings-Veedel
Während die in der "Interessengemeinschaft Severinstraße" zusammengeschlossenen Geschäftsleute das Zusammenbrechen des Viertels unter der Last des U-Bahn-Baus in den Zeitungen von M.DuMont-Schauberg zelebrieren und mit öffentlichen Aktionen vergeblich versuchen, die Bevölkerung für sich auf die Barrikaden zu bringen, siedeln sich in den Nebenstraßen kleine fortschrittliche Unternehmen an, die nach einer Anlaufphase ihren Mann und ihre Frau ernähren. Im gastronomischen Bereich ist das in jüngster Zeit verstärkt festzustellen. So haben sich allein in der Straße "Im Ferkulum" eine Gaststätte mit polnischem Angebot, eine mit französischem und ein Steakhouse angesiedelt und laufen zufriedenstellend. Darüber hinaus kamen zwei Gaststätten für jüngere Leute, und am "Platz an der Eiche" hat sich eine Großgaststätte etabliert. Ähnlich verhält es sich mit anderen kleinen Gewerbebetrieben wie einer Silberschmuckproduktion, einem Lederwarenanbieter und einem Polsterer. Alle bieten gute Waren und ordentliche Leistungen zu vergleichbaren Preisen an.
U-Bahn-Bau bringt auch Gäste
Natürlich ist nicht zu bestreiten, dass der U-Bahn-Bau an den Stellen, wo die Bahnsteige gebaut werden, räumliche Engpässe mit sich bringt. Andererseits kommen aber genau zu diesen Baustellen, weil es dort immer wieder interessante archäologische Funde gibt, auch viele neugierige Menschen. So leiden die Umsätze der Geschäfte nicht wie befürchtet. Von den in der Köln-Presse aufschreienden Geschäftsleuten hat jedenfalls noch keiner sein dickes Auto abschaffen müssen. Die Bewohner des Severinsviertels sind wegen des U-Bahn-Baus ja nicht weggezogen. Unternehmen, die mit ihrem Angebot und ihren Leistungen nicht mehr in den Markt passen, gehen überall ein. Das ist eben die freie Marktwirtschaft, die man doch will.
"Restaurant Louisiana" ist für Vorbestellungen unter der Rufnummer 0221/801 40 08 zu erreichen.
Online-Flyer Nr. 65 vom 10.10.2006














