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Fotogalerie des Kölners Peter Ruthardt
Treppenstufen
Von Willi Müller
Peter Ruthardt hat seit seiner Kindheit, genauer seit der 1. Kommunion, zu der er eine gebrauchte Box-Kamera geschenkt bekam, fotografische Ambitionen.
Er ist und bleibt ein fotografischer Autodidakt, der sich nicht scheut, bei KollegInnen "vorbeizuschauen", um zu lernen oder Vorhandenes zu vertiefen, der aber auch gern sein Wissen und seine Erfahrungen weitergibt.
So hat er während seines Studiums der Sozialpädagogik 1970 bis 1974 - davor machte er von 1962 bis 1965 eine Lehre als Radio- und TV-Techniker - diese Gelegenheit dazu genutzt, auch unter Anleitung zu lernen und zu experimentieren. Viele fotografische Dokumentationen aus der sozialpädagogischen Praxis und fotografische Experimente sind dabei entstanden. Nach der Geburt seiner Kinder in den Jahren 1976 und 1978 entstanden zahlreiche fotografische Kinder-Portraits.
Die kurzzeitige und intensive Verbindung mit dem koreanischen Fotografen Chu-Ha Chung Anfang der 90er Jahre sollte maßgebend für seinen fotografischen Werdegang sein. So stellte er erstmals seine Fotografien in diversen Kölner Cafés, in der Alten Feuerwache etc. aus und reichte bei der Fachhochschule Köln, Abteilung Freie Kunst, eine Mappe mit Fotografien ein, um als Künstler anerkannt zu werden, was dann auch geschah.
Mitte der 90er Jahre erfolgte eine "Zwangspause", in der er sich zum Multimedia-Entwickler weiterbildete. Nun erfuhr er praktisch, was "digital" ist. 1999 kam es zu den ersten zaghaften Versuchen mit seiner ersten Digital-Kamera.
Das erste Erzähl- und Begegnungscafé für NS-Verfolgte wurde ein Jahr lang seit seiner Gründung im März 2005 fotografisch von Ruthardt dokumentiert. Einige dieser Fotografien wurden in der Zeitung des Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte "Überleben", die das Café gründete, veröffentlicht, ebenso im "Diakonie Report 6" der EKD und als Coverbild des Buchs aus dem Mabuse-Verlag "Kein Ort der Zuflucht für hilfsbedürftige alte NS-Verfolgte?" Im Buch "Die Leichtigkeit des Zen" aus dem Theseus Verlag stehen sieben seiner Fotos im Innenteil.
Zur aktuellen virtuellen Ausstellung: Im Sommer 2006 sind Peter Ruthardt einige Treppenstufen in Köln-Riehl aufgefallen, deren Schatten ihre Wirkung auf ihn nicht verfehlten. Es ist beeindruckend, wie er diese einfachen Dinge des Alltags ins Licht rückte und so den Blick für etwas ganz Alltägliches öffnete. Die Ausstellung kann sicher dazu beitragen.
Dafür, dass seine virtuelle Ausstellung im Internet gut besucht wird, wünschen wir ihm viel Erfolg.






Fotos: www.peter-ruthardt.de
Online-Flyer Nr. 66 vom 17.10.2006
Fotogalerie des Kölners Peter Ruthardt
Treppenstufen
Von Willi Müller
Peter Ruthardt hat seit seiner Kindheit, genauer seit der 1. Kommunion, zu der er eine gebrauchte Box-Kamera geschenkt bekam, fotografische Ambitionen.
Er ist und bleibt ein fotografischer Autodidakt, der sich nicht scheut, bei KollegInnen "vorbeizuschauen", um zu lernen oder Vorhandenes zu vertiefen, der aber auch gern sein Wissen und seine Erfahrungen weitergibt.
So hat er während seines Studiums der Sozialpädagogik 1970 bis 1974 - davor machte er von 1962 bis 1965 eine Lehre als Radio- und TV-Techniker - diese Gelegenheit dazu genutzt, auch unter Anleitung zu lernen und zu experimentieren. Viele fotografische Dokumentationen aus der sozialpädagogischen Praxis und fotografische Experimente sind dabei entstanden. Nach der Geburt seiner Kinder in den Jahren 1976 und 1978 entstanden zahlreiche fotografische Kinder-Portraits.
Die kurzzeitige und intensive Verbindung mit dem koreanischen Fotografen Chu-Ha Chung Anfang der 90er Jahre sollte maßgebend für seinen fotografischen Werdegang sein. So stellte er erstmals seine Fotografien in diversen Kölner Cafés, in der Alten Feuerwache etc. aus und reichte bei der Fachhochschule Köln, Abteilung Freie Kunst, eine Mappe mit Fotografien ein, um als Künstler anerkannt zu werden, was dann auch geschah.
Mitte der 90er Jahre erfolgte eine "Zwangspause", in der er sich zum Multimedia-Entwickler weiterbildete. Nun erfuhr er praktisch, was "digital" ist. 1999 kam es zu den ersten zaghaften Versuchen mit seiner ersten Digital-Kamera.
Das erste Erzähl- und Begegnungscafé für NS-Verfolgte wurde ein Jahr lang seit seiner Gründung im März 2005 fotografisch von Ruthardt dokumentiert. Einige dieser Fotografien wurden in der Zeitung des Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte "Überleben", die das Café gründete, veröffentlicht, ebenso im "Diakonie Report 6" der EKD und als Coverbild des Buchs aus dem Mabuse-Verlag "Kein Ort der Zuflucht für hilfsbedürftige alte NS-Verfolgte?" Im Buch "Die Leichtigkeit des Zen" aus dem Theseus Verlag stehen sieben seiner Fotos im Innenteil.
Zur aktuellen virtuellen Ausstellung: Im Sommer 2006 sind Peter Ruthardt einige Treppenstufen in Köln-Riehl aufgefallen, deren Schatten ihre Wirkung auf ihn nicht verfehlten. Es ist beeindruckend, wie er diese einfachen Dinge des Alltags ins Licht rückte und so den Blick für etwas ganz Alltägliches öffnete. Die Ausstellung kann sicher dazu beitragen.
Dafür, dass seine virtuelle Ausstellung im Internet gut besucht wird, wünschen wir ihm viel Erfolg.






Fotos: www.peter-ruthardt.de
Online-Flyer Nr. 66 vom 17.10.2006














