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Kultur und Wissen
"Mein Beitrag für Köln - eine Seite gegen Männergewalt an Mädchen und Frauen"
Mitmach- und Ausstellungsprojekt - Teil 7
Von Irmgard Kopetzky
Die Idee für das Mitmachprojekt entstand im Jahr 2001. Ziel war, eine gut transportable, räumlich flexible Ausstellung zu konzipieren, an der sich alle KölnerInnen beteiligen können, und die dazu beiträgt, dass sich so viele Menschen wie möglich auf ihre Art mit dem Thema ‚Männergewalt an Mädchen und Frauen’ auseinandersetzen.
Seit dem Start der Aktion im Herbst 2001 war die Ausstellung an den unterschiedlichsten Orten zu sehen: z.B. KOMED im Mediapark, in Bürgerämtern der Stadt Köln, diversen Schulen, im Rathaus Haus Neuerburg, sowie im Rahmen der diesjährigen Ausstellungskarawane in vielen Evangelischen Kirchen und in der JVA Ossendorf. Überall, wo sie gezeigt wird, werden die Menschen dazu motiviert, sich mit eigenen Beiträgen zu beteiligen. Inzwischen gibt es über 150 Beiträge von der Schülerin bis hin zum Rentner, von der Schauspielerin bis hin zur Prostituierten oder vom Pfarrer bis hin zum Sexualstraftäter. Vieles erzählt – wenn auch nur zwischen den Zeilen – von eigener Betroffenheit.

„Mein Mann kam abends öfters betrunken nach Hause. man hörte ihn meistens schon im Treppenhaus kommen! Durch sein Rumgebrülle im Treppenhaus und in der Wohnung weckte er auch jede Nacht unsere Kinder auf. Durch das Geschreie unserer Kinder wurde er immer saurer und ließ seine Wut an mir und unseren Kindern aus. Jedoch meistens an mir! Es kam dann zu Schlägen und manchmal vergewaltigte er mich. Ich konnte mit keinem reden. Er ging jede Nacht weg. Ich versank in Selbstmitleid und dachte, ich wäre es selber Schuld. Ich kam zu dem Entschluss, meine Sachen zu packen und meine Kinder zu nehmen, ich ging mit ihnen ins Mutter-Kind-Haus und nehme an einer Selbsthilfegruppe teil.“ (Dana)

“Gewalt an Frauen ist niemals gerechtfertigt. Gewalt fügt dem Menschen unsehbare, aber doch tiefe Wunden zu. Panische Angst und Verzweifelung sind Folgen solch unverantwortbarer Taten. In manchen Fällen treibt die Verzweifelung und Hilflosigkeit Menschen in den Selbstmord.“ (Lisa R., Schülerin, 14 Jahre)

„Nicht nur gucken sondern handeln!!!“ (Schülerin, 13 Jahre)
Informationen zu den aktuellen Aktivitäten des Aktionsbündnisses
Kontakt und ausführlichere Infos: Kölner Aktionsbündnis zum 25.11. - Gemeinsam gegen Männergewalt an Frauen, Tel.: 0221/1207367, www.gemeinsam.org, unter "Unsere Aktivitäten" - "Seite für Köln"
Online-Flyer Nr. 77 vom 10.01.2007
"Mein Beitrag für Köln - eine Seite gegen Männergewalt an Mädchen und Frauen"
Mitmach- und Ausstellungsprojekt - Teil 7
Von Irmgard Kopetzky
Die Idee für das Mitmachprojekt entstand im Jahr 2001. Ziel war, eine gut transportable, räumlich flexible Ausstellung zu konzipieren, an der sich alle KölnerInnen beteiligen können, und die dazu beiträgt, dass sich so viele Menschen wie möglich auf ihre Art mit dem Thema ‚Männergewalt an Mädchen und Frauen’ auseinandersetzen.
Seit dem Start der Aktion im Herbst 2001 war die Ausstellung an den unterschiedlichsten Orten zu sehen: z.B. KOMED im Mediapark, in Bürgerämtern der Stadt Köln, diversen Schulen, im Rathaus Haus Neuerburg, sowie im Rahmen der diesjährigen Ausstellungskarawane in vielen Evangelischen Kirchen und in der JVA Ossendorf. Überall, wo sie gezeigt wird, werden die Menschen dazu motiviert, sich mit eigenen Beiträgen zu beteiligen. Inzwischen gibt es über 150 Beiträge von der Schülerin bis hin zum Rentner, von der Schauspielerin bis hin zur Prostituierten oder vom Pfarrer bis hin zum Sexualstraftäter. Vieles erzählt – wenn auch nur zwischen den Zeilen – von eigener Betroffenheit.

„Mein Mann kam abends öfters betrunken nach Hause. man hörte ihn meistens schon im Treppenhaus kommen! Durch sein Rumgebrülle im Treppenhaus und in der Wohnung weckte er auch jede Nacht unsere Kinder auf. Durch das Geschreie unserer Kinder wurde er immer saurer und ließ seine Wut an mir und unseren Kindern aus. Jedoch meistens an mir! Es kam dann zu Schlägen und manchmal vergewaltigte er mich. Ich konnte mit keinem reden. Er ging jede Nacht weg. Ich versank in Selbstmitleid und dachte, ich wäre es selber Schuld. Ich kam zu dem Entschluss, meine Sachen zu packen und meine Kinder zu nehmen, ich ging mit ihnen ins Mutter-Kind-Haus und nehme an einer Selbsthilfegruppe teil.“ (Dana)

“Gewalt an Frauen ist niemals gerechtfertigt. Gewalt fügt dem Menschen unsehbare, aber doch tiefe Wunden zu. Panische Angst und Verzweifelung sind Folgen solch unverantwortbarer Taten. In manchen Fällen treibt die Verzweifelung und Hilflosigkeit Menschen in den Selbstmord.“ (Lisa R., Schülerin, 14 Jahre)

„Nicht nur gucken sondern handeln!!!“ (Schülerin, 13 Jahre)
Informationen zu den aktuellen Aktivitäten des Aktionsbündnisses
Kontakt und ausführlichere Infos: Kölner Aktionsbündnis zum 25.11. - Gemeinsam gegen Männergewalt an Frauen, Tel.: 0221/1207367, www.gemeinsam.org, unter "Unsere Aktivitäten" - "Seite für Köln"
Online-Flyer Nr. 77 vom 10.01.2007














