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Aktueller Online-Flyer vom 09. Juni 2026  

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Kultur und Wissen
"Mein Beitrag für Köln - eine Seite gegen Männergewalt an Mädchen und Frauen"
Mitmach- und Ausstellungsprojekt - Teil 10
Von Irmgard Kopetzky

Auch in dieser Ausgabe beteiligt sich die NRhZ an dem Mitmach- und Ausstellungsprojekt “Mein Beitrag für Köln” - anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, der am 25. November stattfand. Wir veröffentlichen Ergebnisse des Projektes - solange der Vorrat reicht - und freuen uns, wenn sich unsere LeserInnen auch daran beteiligen. Die Redaktion

Die Idee für das Mitmachprojekt entstand im Jahr 2001. Ziel war, eine gut transportable, räumlich flexible Ausstellung zu konzipieren, an der sich alle KölnerInnen beteiligen können, und die dazu beiträgt, dass sich so viele Menschen wie möglich auf ihre Art mit dem Thema ‚Männergewalt an Mädchen und Frauen’ auseinandersetzen.

Seit dem Start der Aktion im Herbst 2001 war die Ausstellung an den unterschiedlichsten Orten zu sehen: z.B. KOMED im Mediapark, in Bürgerämtern der Stadt Köln, diversen Schulen, im Rathaus Haus Neuerburg, sowie im Rahmen der diesjährigen Ausstellungskarawane in vielen Evangelischen Kirchen und in der JVA Ossendorf. Überall, wo sie gezeigt wird, werden die Menschen dazu motiviert, sich mit eigenen Beiträgen zu beteiligen. Inzwischen gibt es über 150 Beiträge von der Schülerin bis hin zum Rentner, von der Schauspielerin bis hin zur Prostituierten oder vom Pfarrer bis hin zum Sexualstraftäter. Vieles erzählt – wenn auch nur zwischen den Zeilen – von eigener Betroffenheit.



28. Bild: “KVB, zweiter Wagen, sie schlagen sofort zu. Die junge Frau schreit schutzlos.” (Mary-Ann)
“KVB, zweiter Wagen, sie schlagen sofort zu. Die junge Frau schreit schutzlos.” (Mary-Ann)




29. Bild: „Gewalt ist, wenn ich mit Fieber (im Winter) ins Büro gehe und der Vorgesetzte schickt dich immer wieder in den EISIGEN Keller. P.S.: Er wusste von dem Fieber!“ (Hilde, Rentnerin, 60 Jahre)
„Gewalt ist, wenn ich mit Fieber (im Winter) ins Büro gehe und der Vorgesetzte schickt dich immer wieder in den EISIGEN Keller. P.S.: Er wusste von dem Fieber!“ (Hilde, Rentnerin, 60 Jahre)


“Ratschläge für einen netten Mann: Halte Abstand, wenn vor dir eine Frau auf der Rolltreppe steht, halte Abstand spätabends im Dunkeln. Gehe nicht zu nahe hinter einer Frau her. Es könnte sie ängstigen. Wechsle eventuell sogar die Straßenseite. Aber bleibe in Rufnähe, damit du helfen kannst, wenn ein Unhold aus dem Gebüsch springt…” (Rosemarie Inge Prüfer)
“Ratschläge für einen netten Mann: Halte Abstand, wenn vor dir eine Frau auf der Rolltreppe steht, halte Abstand spätabends im Dunkeln. Gehe nicht zu nahe hinter einer Frau her. Es könnte sie ängstigen. Wechsle eventuell sogar die Straßenseite. Aber bleibe in Rufnähe, damit du helfen kannst, wenn ein Unhold aus dem Gebüsch springt…” (Rosemarie Inge Prüfer)




Online-Flyer Nr. 80  vom 31.01.2007



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