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Fotogalerie über die romanischen Kirchen in der Kölner Altstadt
Colonia Romanica
Von Wolfgang Arnold
Geboren 1942 in Quedlinburg, der Stadt Heinrichs I. mit einem der ältesten Dome aus frühromanischer/ottonischer Zeit, erlebte ich in Köln 1961 meinen ersten beruflichen Start nach Abi und Flucht aus der damaligen DDR bei einer Filmproduktion auf der Schildergasse. "Die 60er Jahre in Köln waren spannend. Das Fernsehen war noch lange nicht so etabliert wie heute, aber gerade deshalb hatten Anfänger einmalige Chancen. Nach zwei Jahren Volontariat hatte ich den ersten Auftrag für eine Dokumentation in der Tasche, 45 Minuten, für das gerade begonnene 3. Programm. Wenige Monate später brachte ich den ersten Serienauftrag beim Saarländischen Rundfunk unter Dach und Fach. So pendelte ich zwischen Köln und Saarbrücken bis zum endgültigen Umzug an die Saar. Die Bindung an Köln aber ist geblieben, auch als ich später als Redakteur bei Telefilm Saar beschäftigt war. Der WDR blieb mein beruflicher "Ankerplatz" für Produktionen wie „Millionentest“, „Spielstraße“ oder Fernsehspiele wie "Ein Mann fürs Leben" mit Manfred Krug und Hannelore Hoger.
Jetzt, im 2002 begonnenen Ruhestand, ist aus der Bindung an Köln das Projekt „Colonia Romanica“ entstanden. Am Beginn stand die Frage, ob es möglich sein würde, zwölf Kirchen in eine DVD zu "packen". Nun, es sind 2 DVDs geworden. Wissenschaftlich begleitet wurde ich durch den Kölner Kunsthistoriker Dr. Christoph Bellot. Frau Margrit Jüsten-Hedtrich vom Förderverein Romanische Kirchen Köln e.V. hat mir geholfen, in den Pfarreien bestmögliche Unterstützung zu bekommen. So durfte ich in den Kirchen auch an jene Plätze, die für gewöhnlich verschlossen sind: Laufgänge, Emporen, Schatzkammern usw.
Kirchen sind ein unendlicher Fundus an geschichtlichen Fakten. Sie verraten unwahrscheinlich viel über das Denken und Fühlen der Menschen in früheren Jahrhunderten, und die Romanik gehört zu den spannendsten Kapiteln der Kirchen- und Baugeschichte. Vier Monate habe ich mit den Aufnahme- und Schnittarbeiten für die DVD benötigt und dabei immer wieder aufs Neue erlebt, wie sehr sich die Kölner mit ihren Kirchen verbunden fühlen. Es war eine erfahrungsreiche Zeit!
Das Ergebnis ist ein Gang durch die imposanten Bauten, die allesamt in der bewegten Zeit zwischen 1050 und 1250 entstanden sind. Auf die Vorgeschichte der Kirchen, ihren Ursprung - soweit erforscht oder in Legenden berichtet - wird auf der DVD ebenso eingegangen wie auf die erhaltene wertvolle historische Ausstattung der Kirchen. Sie führt auch in die Krypten und zeigt die legendenumwobenen Kostbarkeiten der Schatzkammern. Es werden aber auch die Zerstörungen des Weltkrieges deutlich und die Wiederaufbauleistung der Kölner bis in die späten 80er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Die Doppel-DVD ist 110 Minuten lang. Die erste zeigt in 50 Minuten die Kirchen St. Andreas, St. Aposteln, St. Caecilien, St. Georg, St. Gereon und St. Kunibert, die zweite die Kirchen St. Maria im Kapitol, St. Maria Lyskirchen, Groß St. Martin, St. Pantaleon, St. Severin und St. Ursula. Man kann die Bilder über jeden gängigen DVD/Video-Player auf einem Fernsehgerät oder auf PC oder Laptop betrachten. Mit dem Kauf jeder DVD wird der Förderverein Romanische Kirchen Köln e.V. unterstützt. Pixelmovie überweist dem Förderverein jeweils eine Spende von 4 Euro. Weitere Kultur-DVDs: Kaiserdom zu Speyer, UNESCO Weltkulturerbe-Stadt Quedlinburg, Stiftskirche Quedlinburg, Hildegard von Bingen
Die DVD gibt es in den Buchhandlungen der Kölner Innenstadt für 28,90 Euro. Direktbestellungen per Rechnungen möglich bei pixelmovie, Wolfgang Arnold, Auf der Poweyh 15, 66130 Saarbrücken, Fax: 06893-6530, e-mail: bestellung@pixelmovie.de

St. Kunibert: vom Dom aus gesehen

St. Aposteln: Mit 64 Metern Länge die drittgrößte romanische Kirche in Köln

Groß St. Martin: Am Kapitell eines Vierungspfeilers erinnerte der Steinmetz an Plektrudis, die Gründerin der Vorgängerkirche am Platz

St. Maria im Kapitol: Blick in die nördliche Konche des Kleeblattchores

St. Ursula: Altar mit den Schreinen der Hl. Ursula und des Ätherius

St. Gereon: Die Säulen in den Bögen der Emporen sind reich geschmückt
Fotos: Wolfgang Arnold
Online-Flyer Nr. 81 vom 07.02.2007
Fotogalerie über die romanischen Kirchen in der Kölner Altstadt
Colonia Romanica
Von Wolfgang Arnold
Geboren 1942 in Quedlinburg, der Stadt Heinrichs I. mit einem der ältesten Dome aus frühromanischer/ottonischer Zeit, erlebte ich in Köln 1961 meinen ersten beruflichen Start nach Abi und Flucht aus der damaligen DDR bei einer Filmproduktion auf der Schildergasse. "Die 60er Jahre in Köln waren spannend. Das Fernsehen war noch lange nicht so etabliert wie heute, aber gerade deshalb hatten Anfänger einmalige Chancen. Nach zwei Jahren Volontariat hatte ich den ersten Auftrag für eine Dokumentation in der Tasche, 45 Minuten, für das gerade begonnene 3. Programm. Wenige Monate später brachte ich den ersten Serienauftrag beim Saarländischen Rundfunk unter Dach und Fach. So pendelte ich zwischen Köln und Saarbrücken bis zum endgültigen Umzug an die Saar. Die Bindung an Köln aber ist geblieben, auch als ich später als Redakteur bei Telefilm Saar beschäftigt war. Der WDR blieb mein beruflicher "Ankerplatz" für Produktionen wie „Millionentest“, „Spielstraße“ oder Fernsehspiele wie "Ein Mann fürs Leben" mit Manfred Krug und Hannelore Hoger.
Jetzt, im 2002 begonnenen Ruhestand, ist aus der Bindung an Köln das Projekt „Colonia Romanica“ entstanden. Am Beginn stand die Frage, ob es möglich sein würde, zwölf Kirchen in eine DVD zu "packen". Nun, es sind 2 DVDs geworden. Wissenschaftlich begleitet wurde ich durch den Kölner Kunsthistoriker Dr. Christoph Bellot. Frau Margrit Jüsten-Hedtrich vom Förderverein Romanische Kirchen Köln e.V. hat mir geholfen, in den Pfarreien bestmögliche Unterstützung zu bekommen. So durfte ich in den Kirchen auch an jene Plätze, die für gewöhnlich verschlossen sind: Laufgänge, Emporen, Schatzkammern usw.
Kirchen sind ein unendlicher Fundus an geschichtlichen Fakten. Sie verraten unwahrscheinlich viel über das Denken und Fühlen der Menschen in früheren Jahrhunderten, und die Romanik gehört zu den spannendsten Kapiteln der Kirchen- und Baugeschichte. Vier Monate habe ich mit den Aufnahme- und Schnittarbeiten für die DVD benötigt und dabei immer wieder aufs Neue erlebt, wie sehr sich die Kölner mit ihren Kirchen verbunden fühlen. Es war eine erfahrungsreiche Zeit!
Das Ergebnis ist ein Gang durch die imposanten Bauten, die allesamt in der bewegten Zeit zwischen 1050 und 1250 entstanden sind. Auf die Vorgeschichte der Kirchen, ihren Ursprung - soweit erforscht oder in Legenden berichtet - wird auf der DVD ebenso eingegangen wie auf die erhaltene wertvolle historische Ausstattung der Kirchen. Sie führt auch in die Krypten und zeigt die legendenumwobenen Kostbarkeiten der Schatzkammern. Es werden aber auch die Zerstörungen des Weltkrieges deutlich und die Wiederaufbauleistung der Kölner bis in die späten 80er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Die Doppel-DVD ist 110 Minuten lang. Die erste zeigt in 50 Minuten die Kirchen St. Andreas, St. Aposteln, St. Caecilien, St. Georg, St. Gereon und St. Kunibert, die zweite die Kirchen St. Maria im Kapitol, St. Maria Lyskirchen, Groß St. Martin, St. Pantaleon, St. Severin und St. Ursula. Man kann die Bilder über jeden gängigen DVD/Video-Player auf einem Fernsehgerät oder auf PC oder Laptop betrachten. Mit dem Kauf jeder DVD wird der Förderverein Romanische Kirchen Köln e.V. unterstützt. Pixelmovie überweist dem Förderverein jeweils eine Spende von 4 Euro. Weitere Kultur-DVDs: Kaiserdom zu Speyer, UNESCO Weltkulturerbe-Stadt Quedlinburg, Stiftskirche Quedlinburg, Hildegard von Bingen
Die DVD gibt es in den Buchhandlungen der Kölner Innenstadt für 28,90 Euro. Direktbestellungen per Rechnungen möglich bei pixelmovie, Wolfgang Arnold, Auf der Poweyh 15, 66130 Saarbrücken, Fax: 06893-6530, e-mail: bestellung@pixelmovie.de

St. Kunibert: vom Dom aus gesehen

St. Aposteln: Mit 64 Metern Länge die drittgrößte romanische Kirche in Köln

Groß St. Martin: Am Kapitell eines Vierungspfeilers erinnerte der Steinmetz an Plektrudis, die Gründerin der Vorgängerkirche am Platz

St. Maria im Kapitol: Blick in die nördliche Konche des Kleeblattchores

St. Ursula: Altar mit den Schreinen der Hl. Ursula und des Ätherius

St. Gereon: Die Säulen in den Bögen der Emporen sind reich geschmückt
Fotos: Wolfgang Arnold
Online-Flyer Nr. 81 vom 07.02.2007














