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Wirtschaft und Umwelt
Bayerische Landesbank expandiert nach Wien und Ex-Jugoslawien
Ein Stück weiter
Von Hans Georg
Die Übernahme folgt traditionellen Expansionsmustern vor allem süddeutscher Unternehmen, die von österreichischen Stützpunkten ihre Aktivitäten in Südosteuropa ausbauen. Dabei gerät auch Wien unter bestimmenden Einfluss der übermächtigen Bundesrepublik. Gleichzeitig stärkt der österreichische Zukauf der BayernLB den deutschen Bankensektor, der hinter der europäischen Konkurrenz zurückzubleiben droht; aktuelles Beispiel sind die italienischen Milliardenfusionen, mit denen die deutschen Finanzkonzerne nicht mithalten können. Bundesregierung und Wirtschaftsverbände drängen daher seit Jahren auf neue Akquisitionen.

Vorstandsvorsitzender der BLB –Werner Schmidt
Quelle: BLB
Wo bleibt Deutschland?
Hintergrund der oft wiederholten Berliner Forderung, die deutschen Großbanken müssten ihre Expansion endlich vorantreiben, sind bedeutende Übernahmen europäischer Konkurrenten. Wegen der aktuellen Milliardenfusionen in Italien nimmt Rom derzeit eine Spitzenposition bei der EU-weiten Bankenkonzentration ein.[1] Die italienische UniCredit Group hat bereits 2005 die bayerische HypoVereinsbank (HVB) übernommen, damals eine der größten deutschen Banken, die - wie jetzt die BayernLB - mit dem Kauf der größten Bank Österreichs, der Bank Austria Creditanstalt, ebenfalls von München in Richtung Südosten expandiert hatte.[2] Berliner Wirtschafts- und Regierungskreise befürchten Nachteile für deutsche Firmen, wenn es nicht gelingt, die globale Expansion der deutschen Wirtschaft mit Finanzinstituten zu begleiten, die in Konkurrenz zu den US-amerikanischen Großbanken treten können.[3] Spätestens jetzt müsse das Fusionsfieber in der Branche endlich auch Deutschland anstecken, fordern Apologeten - sonst werde der hiesige Markt früher oder später vom Ausland zerpflückt. Die Wirtschaftspresse fragt provozierend: "Wo bleibt Deutschland?"[4]
Gestärkt
Die Bayerische Landesbank (BayernLB), die jetzt eine Milliardenübernahme angekündigt hat, zählt mit weltweit mehr als 10.000 Mitarbeitern zu den führenden deutschen Banken. Als Bilanzsumme werden gut 350 Milliarden Euro ausgewiesen. Eigentümer sind je zur Hälfte der Freistaat Bayern sowie der dortige Sparkassenverband. Das Kreditinstitut verzeichnet beeindruckende Erfolge: Es schloss das vergangene Jahr mit einem operativen Milliardengewinn ab (1,37 Milliarden Euro) und startete mit einem Quartalsgewinn von 360 Millionen Euro ins neue Jahr (das sind 23 Prozent mehr als im ersten Quartal 2006).

BLB-Eingang für’s Private Banking
Quelle: BLB
Nun peilt die BayernLB neue Übernahmen an und will damit ihre Präsenz vor allem in Ost- und Südosteuropa sowie in Asien ausweiten; in diesen Regionen sind zahlreiche bayerische Firmen aktiv. In den neuen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist die BayernLB bereits mit der ungarischen Universalbank MKB und mit Instituten in Bulgarien und Rumänien vertreten. In Moskau hat sie kürzlich die Lizenz für eine neue Repräsentanz erhalten. In der Volksrepublik China betreibt sie zur Unterstützung deutscher Unternehmen auf den Märkten Asiens das German Centre Shanghai.[5] in Gründung ist ferner eine Vertretung im indischen Mumbai.
Expansionskurs Südost
Der aktuelle österreichische Zukauf der BayernLB dient der Expansion nach Südosteuropa. Seit es dem bayerischen Kreditinstitut vor einem Jahr misslang, die Wiener Gewerkschaftsbank Bawag zu kaufen, weil der US-Finanzinvestor Cerberus mehr bezahlte, befand sich die BayernLB auf der Suche nach Übernahmealternativen in Österreich. Jetzt übernimmt die Münchener Bank für rund 1,6 Milliarden Euro die Mehrheit an der Hypo Group Alpe Adria aus Kärnten. Es handelt sich nicht nur um den größten Zukauf der Firmengeschichte, sondern auch um die größte Übernahme, die eine deutsche Landesbank je getätigt hat.[6] Die aufgekaufte Hypo Group hat von der Zerschlagung Jugoslawiens profitiert, ist in den vergangenen zehn Jahren mit ihrer Tätigkeit in den dort neu entstandenen Staaten zu einer der größten Bankengruppen Österreichs aufgestiegen (6.000 Mitarbeiter) und konnte regelmäßig ein Gewinnwachstum von rund 30 Prozent erzielen. Der frisch akquirierte österreichische Ableger, der als Zentrale für die Geschäfte in Südosteuropa vorgesehen ist, führt der BayernLB eine Million neuer Kunden in den wachstumsstarken Ländern Slowenien, Kroatien und Serbien zu.[7]
Schnellverfahren
Vorbereitet wurde die österreichische Expansion der BayernLB durch die bayerische Landesregierung und den Landeshauptmann Kärntens, Jörg Haider. Haider, der als "Verharmloser der NS-Vergangenheit" bezeichnet werden darf, entstammt dem deutschnationalen Spektrum Österreichs, das sich nach einem erneuten Anschluss an den nördlichen Nachbar sehnt.[8] Anfang 2000 hatte die Regierungsbeteiligung der Haider-Partei in Wien die EU veranlasst, Wien mit diplomatischen Sanktionen zu belegen. Nach den aktuellen BayernLB-Verhandlungen sagte Haider, dessen Landesregierung über einen beherrschenden Einfluss bei der Hypo Group verfügt: "Die Eigentümer der Hypo sind übereingekommen, dass wir nur an die Bayern verkaufen werden." Entgegen früheren Ankündigungen und ungeachtet breiter Proteste gegen einen Verkauf "im Schnellverfahren" werde es keine öffentliche Ausschreibung und keinen Bieterkampf geben.[9] Zudem erklärte Haider, man habe auch über eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Land Kärnten und dem Freistaat Bayern debattiert; der Abschluss eines "Wirtschaftskooperationsvertrags" ist im Gespräch.[10]
Übermacht
Die exklusive Übernahme der österreichischen Bank durch ihren deutschen Konkurrenten entspringt nicht nur der politischen Nähe der beiden Landesregierungen, sie entspricht auch den engen Verflechtungen der respektiven Volkswirtschaften. Im Warenhandel ist Deutschland traditionell mit großem Abstand die Nummer eins unter den Abnehmerländern Österreichs; im Jahr 2005 ging fast ein Drittel sämtlicher österreichischen Exporte nach Deutschland, Italien folgte mit nur 8,7 Prozent auf Platz zwei. Bei den österreichischen Gesamteinfuhren liegt der deutsche Anteil sogar über zwei Fünftel (42,7 Prozent im Jahr 2005), Italien (auch hier die Nummer zwei) liefert gerade einmal 6,9 Prozent der österreichischen Wareneinfuhren. Die Direktinvestitionen spiegeln das Kräfteverhältnis zwischen Berlin und Wien deutlich wider: Der Bestand deutscher Direktinvestitionen in Österreich erreichte Ende 2004 rund 24,9 Milliarden Euro, während die österreichischen Direktinvestitionen in Deutschland lediglich bei neun Milliarden Euro lagen.[11]
Zwänge
Die wirtschaftliche Abhängigkeit Österreichs von Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen; der direkte deutsche Kapitalzufluss vervierfachte sich von 1995 bis 2004. Dadurch sind Zwänge entstanden, denen die österreichische Politik kaum noch ausweichen kann. So werden in Wien Befürchtungen laut, die in Berlin geplante Unternehmenssteuerreform schaffe für deutsche Firmen so günstige Bedingungen, dass sie weitere Investitionen im nahen Österreich nicht mehr nötig haben könnten. Um für die deutsche Industrie weiter attraktiv zu bleiben, versucht die österreichische Regierung bereits jetzt, das Steuerdumping der Nachbarländer zu unterbieten. So befindet sich Wien mit der Slowakei in einem harten steuerpolitischen Wettbewerb, der über die wirtschaftliche Attraktivität für Berliner Interessenten entscheiden soll.[12] Die aktuelle Bankenübernahme, der zahlreiche nicht weniger spektakuläre Firmenkäufe vorausgingen [13], verschärft die deutsche Dominanz in Österreich und treibt die politische Unterordnung ein Stück weiter voran.
[1] Unicredit schlägt schon wieder zu; WirtschaftsWoche 21.05.2007. Italiens Banken fusionieren in Rekordtempo; Financial Times Deutschland 21.05.2007
[2] s. dazu "Mit einem gestärkten Muskel die Expansion fortsetzen" www.german-foreign-policy.com
[3] s. auch "Wir brauchen das" www.german-foreign-policy.com
[4] Fusionsfieber im Bankensektor; Handelsblatt 18.05.2007
[5] s. dazu Türöffner www.german-foreign-policy.com
[6] Bayerische Landesbank kommt in Kärnten zum Zuge; Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.05.2007
[7] Fokus auf Südosteuropa als Übernahme-Motiv; Die Presse 18.05.2007
[8] s. auch Faschistische Internationale www.german-foreign-policy.com
[9] BayernLB kann Hypo übernehmen; Financial Times Deutschland 21.05.2007
[10] Beckstein macht Geschäfte mit Haider; Süddeutsche Zeitung 19.05.2007
[11] Beziehungen zwischen Österreich und Deutschland; www.auswaertiges-amt.de
[12] Österreich bangt um deutsche Investoren; Frankfurter Allgemeine Zeitung 18.05.2007
[13] s. dazu Großes Verdienstkreuz, Sog der Militarisierung, Hand in Hand und Kriegsrendite www.german-foreign-policy.com
Mehr bei www.german-foreign-policy.com
Online-Flyer Nr. 97 vom 30.05.2007
Bayerische Landesbank expandiert nach Wien und Ex-Jugoslawien
Ein Stück weiter
Von Hans Georg
Die Übernahme folgt traditionellen Expansionsmustern vor allem süddeutscher Unternehmen, die von österreichischen Stützpunkten ihre Aktivitäten in Südosteuropa ausbauen. Dabei gerät auch Wien unter bestimmenden Einfluss der übermächtigen Bundesrepublik. Gleichzeitig stärkt der österreichische Zukauf der BayernLB den deutschen Bankensektor, der hinter der europäischen Konkurrenz zurückzubleiben droht; aktuelles Beispiel sind die italienischen Milliardenfusionen, mit denen die deutschen Finanzkonzerne nicht mithalten können. Bundesregierung und Wirtschaftsverbände drängen daher seit Jahren auf neue Akquisitionen.

Vorstandsvorsitzender der BLB –Werner Schmidt
Quelle: BLB
Wo bleibt Deutschland?
Hintergrund der oft wiederholten Berliner Forderung, die deutschen Großbanken müssten ihre Expansion endlich vorantreiben, sind bedeutende Übernahmen europäischer Konkurrenten. Wegen der aktuellen Milliardenfusionen in Italien nimmt Rom derzeit eine Spitzenposition bei der EU-weiten Bankenkonzentration ein.[1] Die italienische UniCredit Group hat bereits 2005 die bayerische HypoVereinsbank (HVB) übernommen, damals eine der größten deutschen Banken, die - wie jetzt die BayernLB - mit dem Kauf der größten Bank Österreichs, der Bank Austria Creditanstalt, ebenfalls von München in Richtung Südosten expandiert hatte.[2] Berliner Wirtschafts- und Regierungskreise befürchten Nachteile für deutsche Firmen, wenn es nicht gelingt, die globale Expansion der deutschen Wirtschaft mit Finanzinstituten zu begleiten, die in Konkurrenz zu den US-amerikanischen Großbanken treten können.[3] Spätestens jetzt müsse das Fusionsfieber in der Branche endlich auch Deutschland anstecken, fordern Apologeten - sonst werde der hiesige Markt früher oder später vom Ausland zerpflückt. Die Wirtschaftspresse fragt provozierend: "Wo bleibt Deutschland?"[4]
Gestärkt
Die Bayerische Landesbank (BayernLB), die jetzt eine Milliardenübernahme angekündigt hat, zählt mit weltweit mehr als 10.000 Mitarbeitern zu den führenden deutschen Banken. Als Bilanzsumme werden gut 350 Milliarden Euro ausgewiesen. Eigentümer sind je zur Hälfte der Freistaat Bayern sowie der dortige Sparkassenverband. Das Kreditinstitut verzeichnet beeindruckende Erfolge: Es schloss das vergangene Jahr mit einem operativen Milliardengewinn ab (1,37 Milliarden Euro) und startete mit einem Quartalsgewinn von 360 Millionen Euro ins neue Jahr (das sind 23 Prozent mehr als im ersten Quartal 2006).

BLB-Eingang für’s Private Banking
Quelle: BLB
Nun peilt die BayernLB neue Übernahmen an und will damit ihre Präsenz vor allem in Ost- und Südosteuropa sowie in Asien ausweiten; in diesen Regionen sind zahlreiche bayerische Firmen aktiv. In den neuen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist die BayernLB bereits mit der ungarischen Universalbank MKB und mit Instituten in Bulgarien und Rumänien vertreten. In Moskau hat sie kürzlich die Lizenz für eine neue Repräsentanz erhalten. In der Volksrepublik China betreibt sie zur Unterstützung deutscher Unternehmen auf den Märkten Asiens das German Centre Shanghai.[5] in Gründung ist ferner eine Vertretung im indischen Mumbai.
Expansionskurs Südost
Der aktuelle österreichische Zukauf der BayernLB dient der Expansion nach Südosteuropa. Seit es dem bayerischen Kreditinstitut vor einem Jahr misslang, die Wiener Gewerkschaftsbank Bawag zu kaufen, weil der US-Finanzinvestor Cerberus mehr bezahlte, befand sich die BayernLB auf der Suche nach Übernahmealternativen in Österreich. Jetzt übernimmt die Münchener Bank für rund 1,6 Milliarden Euro die Mehrheit an der Hypo Group Alpe Adria aus Kärnten. Es handelt sich nicht nur um den größten Zukauf der Firmengeschichte, sondern auch um die größte Übernahme, die eine deutsche Landesbank je getätigt hat.[6] Die aufgekaufte Hypo Group hat von der Zerschlagung Jugoslawiens profitiert, ist in den vergangenen zehn Jahren mit ihrer Tätigkeit in den dort neu entstandenen Staaten zu einer der größten Bankengruppen Österreichs aufgestiegen (6.000 Mitarbeiter) und konnte regelmäßig ein Gewinnwachstum von rund 30 Prozent erzielen. Der frisch akquirierte österreichische Ableger, der als Zentrale für die Geschäfte in Südosteuropa vorgesehen ist, führt der BayernLB eine Million neuer Kunden in den wachstumsstarken Ländern Slowenien, Kroatien und Serbien zu.[7]
Schnellverfahren
Vorbereitet wurde die österreichische Expansion der BayernLB durch die bayerische Landesregierung und den Landeshauptmann Kärntens, Jörg Haider. Haider, der als "Verharmloser der NS-Vergangenheit" bezeichnet werden darf, entstammt dem deutschnationalen Spektrum Österreichs, das sich nach einem erneuten Anschluss an den nördlichen Nachbar sehnt.[8] Anfang 2000 hatte die Regierungsbeteiligung der Haider-Partei in Wien die EU veranlasst, Wien mit diplomatischen Sanktionen zu belegen. Nach den aktuellen BayernLB-Verhandlungen sagte Haider, dessen Landesregierung über einen beherrschenden Einfluss bei der Hypo Group verfügt: "Die Eigentümer der Hypo sind übereingekommen, dass wir nur an die Bayern verkaufen werden." Entgegen früheren Ankündigungen und ungeachtet breiter Proteste gegen einen Verkauf "im Schnellverfahren" werde es keine öffentliche Ausschreibung und keinen Bieterkampf geben.[9] Zudem erklärte Haider, man habe auch über eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Land Kärnten und dem Freistaat Bayern debattiert; der Abschluss eines "Wirtschaftskooperationsvertrags" ist im Gespräch.[10]
Übermacht
Die exklusive Übernahme der österreichischen Bank durch ihren deutschen Konkurrenten entspringt nicht nur der politischen Nähe der beiden Landesregierungen, sie entspricht auch den engen Verflechtungen der respektiven Volkswirtschaften. Im Warenhandel ist Deutschland traditionell mit großem Abstand die Nummer eins unter den Abnehmerländern Österreichs; im Jahr 2005 ging fast ein Drittel sämtlicher österreichischen Exporte nach Deutschland, Italien folgte mit nur 8,7 Prozent auf Platz zwei. Bei den österreichischen Gesamteinfuhren liegt der deutsche Anteil sogar über zwei Fünftel (42,7 Prozent im Jahr 2005), Italien (auch hier die Nummer zwei) liefert gerade einmal 6,9 Prozent der österreichischen Wareneinfuhren. Die Direktinvestitionen spiegeln das Kräfteverhältnis zwischen Berlin und Wien deutlich wider: Der Bestand deutscher Direktinvestitionen in Österreich erreichte Ende 2004 rund 24,9 Milliarden Euro, während die österreichischen Direktinvestitionen in Deutschland lediglich bei neun Milliarden Euro lagen.[11]
Zwänge
Die wirtschaftliche Abhängigkeit Österreichs von Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen; der direkte deutsche Kapitalzufluss vervierfachte sich von 1995 bis 2004. Dadurch sind Zwänge entstanden, denen die österreichische Politik kaum noch ausweichen kann. So werden in Wien Befürchtungen laut, die in Berlin geplante Unternehmenssteuerreform schaffe für deutsche Firmen so günstige Bedingungen, dass sie weitere Investitionen im nahen Österreich nicht mehr nötig haben könnten. Um für die deutsche Industrie weiter attraktiv zu bleiben, versucht die österreichische Regierung bereits jetzt, das Steuerdumping der Nachbarländer zu unterbieten. So befindet sich Wien mit der Slowakei in einem harten steuerpolitischen Wettbewerb, der über die wirtschaftliche Attraktivität für Berliner Interessenten entscheiden soll.[12] Die aktuelle Bankenübernahme, der zahlreiche nicht weniger spektakuläre Firmenkäufe vorausgingen [13], verschärft die deutsche Dominanz in Österreich und treibt die politische Unterordnung ein Stück weiter voran.
[1] Unicredit schlägt schon wieder zu; WirtschaftsWoche 21.05.2007. Italiens Banken fusionieren in Rekordtempo; Financial Times Deutschland 21.05.2007
[2] s. dazu "Mit einem gestärkten Muskel die Expansion fortsetzen" www.german-foreign-policy.com
[3] s. auch "Wir brauchen das" www.german-foreign-policy.com
[4] Fusionsfieber im Bankensektor; Handelsblatt 18.05.2007
[5] s. dazu Türöffner www.german-foreign-policy.com
[6] Bayerische Landesbank kommt in Kärnten zum Zuge; Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.05.2007
[7] Fokus auf Südosteuropa als Übernahme-Motiv; Die Presse 18.05.2007
[8] s. auch Faschistische Internationale www.german-foreign-policy.com
[9] BayernLB kann Hypo übernehmen; Financial Times Deutschland 21.05.2007
[10] Beckstein macht Geschäfte mit Haider; Süddeutsche Zeitung 19.05.2007
[11] Beziehungen zwischen Österreich und Deutschland; www.auswaertiges-amt.de
[12] Österreich bangt um deutsche Investoren; Frankfurter Allgemeine Zeitung 18.05.2007
[13] s. dazu Großes Verdienstkreuz, Sog der Militarisierung, Hand in Hand und Kriegsrendite www.german-foreign-policy.com
Mehr bei www.german-foreign-policy.com
Online-Flyer Nr. 97 vom 30.05.2007














