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Kultur und Wissen
Zum Deutschlandbesuch des religiösen Popstars Dalai Lama:
Friedfertigkeit nur Fassade
Von Klaus Blees

Manche Kamele sehen zum Dalai Lama auf wie zu Gott.
Bild: www.kamelopedia
Hinter der von ihm bis vergangenen Samstag zehn Tage lang in Deutschland hoch gehaltenen Botschaft von Frieden und Toleranz verbirgt sich aber bei näherer Betrachtung eine durch und durch unfriedliche und undemokratische Praxis. Einerseits ist das sogenannte geistige und politische Oberhaupt der Tibeter nie demokratisch gewählt worden. Als kleiner Junge wurde er 1935 auf Grund eines okkultistischen Rituals zum Staatsoberhaupt erkoren. Zum anderen billigte der „gewaltfreie“ Dalai Lama den von 1958 bis 1973 gegen die Chinesen geführten bewaffneten tibetischen Untergrundkampf und begrüßte die indische Atombewaffnung
Das „alte Tibet“ vor 1950 war alles andere als idyllisch. Unter der feudalen Herrschaft der Lamas, der buddhistischen Priester, lebte die brutal ausgebeutete Bevölkerung in bitterster Armut und wurde durch grausamste Strafen für kleinste Vergehen bei der Stange gehalten. Der tibetische Buddhismus ist extrem frauenfeindlich. Beispielsweise schlossen die „sexualmagischen, spirituellen“ Praktiken des tibetischen Tantra die Vergewaltigung junger Frauen und sexuellen Kindesmissbrauch ein.

Dalai Lama mit dem österreichischen Generalmajor Hermann Loidolt
Foto: Bundesministerium für Verteidigung Österreich
Die freundschaftlichen Beziehungen der buddhistischen Herrscher Tibets zu den Nationalsozialisten finden ihre Fortsetzung in den guten Beziehungen des Dalai Lama zu Vertretern rassistischer und antisemitischer Esoteriksekten. So war Shoko Asahara, Gründer der japanischen AUM-Sekte und Hauptverantwortlicher für den tödlichen Giftgasanschlag auf die U-Bahn von Tokio im März 1995, ein Schützling des Dalai Lama.
Bei genauem Hinsehen entpuppt sich der „gewaltfreie“ Dalai Lama als Vertreter einer gewaltträchtigen Politik, die sich gegen die Errungenschaften der Aufklärung wie das Recht auf ein selbst bestimmtes Leben wendet und stattdessen die Unterwerfung unter Gruppenzwänge fordert. (CH)
Online-Flyer Nr. 107 vom 08.08.2007
Zum Deutschlandbesuch des religiösen Popstars Dalai Lama:
Friedfertigkeit nur Fassade
Von Klaus Blees

Manche Kamele sehen zum Dalai Lama auf wie zu Gott.
Bild: www.kamelopedia
Hinter der von ihm bis vergangenen Samstag zehn Tage lang in Deutschland hoch gehaltenen Botschaft von Frieden und Toleranz verbirgt sich aber bei näherer Betrachtung eine durch und durch unfriedliche und undemokratische Praxis. Einerseits ist das sogenannte geistige und politische Oberhaupt der Tibeter nie demokratisch gewählt worden. Als kleiner Junge wurde er 1935 auf Grund eines okkultistischen Rituals zum Staatsoberhaupt erkoren. Zum anderen billigte der „gewaltfreie“ Dalai Lama den von 1958 bis 1973 gegen die Chinesen geführten bewaffneten tibetischen Untergrundkampf und begrüßte die indische Atombewaffnung
Das „alte Tibet“ vor 1950 war alles andere als idyllisch. Unter der feudalen Herrschaft der Lamas, der buddhistischen Priester, lebte die brutal ausgebeutete Bevölkerung in bitterster Armut und wurde durch grausamste Strafen für kleinste Vergehen bei der Stange gehalten. Der tibetische Buddhismus ist extrem frauenfeindlich. Beispielsweise schlossen die „sexualmagischen, spirituellen“ Praktiken des tibetischen Tantra die Vergewaltigung junger Frauen und sexuellen Kindesmissbrauch ein.

Dalai Lama mit dem österreichischen Generalmajor Hermann Loidolt
Foto: Bundesministerium für Verteidigung Österreich
Die freundschaftlichen Beziehungen der buddhistischen Herrscher Tibets zu den Nationalsozialisten finden ihre Fortsetzung in den guten Beziehungen des Dalai Lama zu Vertretern rassistischer und antisemitischer Esoteriksekten. So war Shoko Asahara, Gründer der japanischen AUM-Sekte und Hauptverantwortlicher für den tödlichen Giftgasanschlag auf die U-Bahn von Tokio im März 1995, ein Schützling des Dalai Lama.
Bei genauem Hinsehen entpuppt sich der „gewaltfreie“ Dalai Lama als Vertreter einer gewaltträchtigen Politik, die sich gegen die Errungenschaften der Aufklärung wie das Recht auf ein selbst bestimmtes Leben wendet und stattdessen die Unterwerfung unter Gruppenzwänge fordert. (CH)
Online-Flyer Nr. 107 vom 08.08.2007














