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Aktueller Online-Flyer vom 09. Juni 2026  

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Lokales
Die neue ADFC-Ortsgruppe Bergisch Gladbach stellt sich vor
Rauf aufs Rad mit Spaß dabei!
Von Christel Mertens

Die neu gegründete ADFC-Ortsgruppe Bergisch Gladbach will das Kultur- und Stadtfest, das am 9. und 10. September auf dem Marktplatz in Bergisch Gladbach stattfindet, nutzen, um sich erstmals in der Öffentlichkeit vorzustellen. Unterstützt vom Kreisverband Köln wollen  sich Kristine Reitinger und Annette Sumser - die ersten aktiven Mitglieder - für die Interessen der Radfahrer im Rheinisch-Bergischen Kreis einsetzen. Beide sind privat und auch von Berufs wegen ständig mit dem Fahrrad unterwegs.

Täglich radeln die beiden Frauen von zu Hause in Köln-Mülheim bzw. Köln-Kalk ins Büro nach Refrath. Und damit nicht genug: auch in der Freizeit wird kräftig in die Pedale getreten. Die Vorliebe wurde auch zum Beruf gemacht: Von ihrem Büro aus organisieren sie Fahrradreisen in alle Welt. "Dabei erlebt man so einiges! Ob fehlende Radwege und Abstellmöglichkeiten, schlechte Ausschilderung oder rücksichtlose Autofahrer. Wir wissen was Fahrradfahrern wichtig ist und kümmern uns um die Wünsche der Radfahrer", sagt Kristine Reitinger.

Die Mitgliedschaft im ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) ist für beide  selbstverständlich. Aber beim Jahresbeitrag allein wollten Annette Sumser und Kristine Reitinger es nicht bewenden lassen. So wurde kurzerhand die Ortsgruppe Bergisch Gladbach gegründet, da der Kreisverband Köln genug beschäftigt ist.

Alt Refrath Radweg endet ohne Vorwarnung
Alt Refrath Radweg endet ohne Vorwarnung
Foto: Kristine Reitinger



An oberster Stelle stehen bei ihrer Arbeit die Erhaltung, Verbesserung und der Ausbau des Radverkehrsnetzes im Kreisgebiet. Als Grundlage soll eine Mängelliste dienen, die derzeit erstellt wird und anschließend Schritt für Schritt abgearbeitet werden soll. "Die Situation für Radfahrer in Bergisch Gladbach ist im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden durchaus positiv zu beurteilen, aber natürlich gibt es Gefahren- und Schwachstellen, bei denen schleunigst etwas getan werden muss.", finden beide. Der Wunschzettel soll auch Grundlage für gemeinsame bessere Lösungen mit Lokalpolitikern und Polizei sein. Dazu gehören der ganze Bereich um die Papierfabrik Zanders und die Kreuzung Hauptstraße / An der Gohrsmühle: Der Radweg ende dort abrupt und entlasse Radler ohne Vorwarnung auf die zweispurige Autostraße.

Annette Sumser (links) und Kristine Reitinger
Annette Sumser (links) und Kristine Reitinger
Foto: Kristine Reitinger



Natürlich darf bei all den Mühen der Spaß nicht zu kurz kommen. "Für die Zukunft sind uns vor allem gemeinsame Radtouren in die nahe und ferne Umgebung von Bergisch Gladbach wichtig. Damit kennen wir uns schließlich aus! Feierabendtouren und Tagesausflüge am Wochenende sind in Planung. Denn die Region hat so viel Schönes zu bieten, dass sicherlich für jeden noch etwas Unbekanntes dabei ist." meint Annette Sumser. Zudem wird über Veranstaltungen wie Gebrauchtfahrradmärkte sowie Kurse mit Tipps zu Fahrradkauf, Frühjahrsputz, Verkehrssicherheit, Fahrtechnik etc. nachgedacht

Als Plattform für alle gemeinsamen Aktionen und Projekte wird die neue Internetseite www.adfc-bergisch-gladbach.de dienen. Diese wurde in Kooperation mit dem ADFC Kreisverband Köln und der Mülheimer Fahrradgruppe ins Leben gerufen. Hier sind schon jetzt allerhand Informationen rund ums Thema Fahrrad und Radfahren zu finden. Außerdem soll neben aktuellen Hinweisen auch eine umfassende Datenbank für Tourenberichte entstehen. Bereits jetzt können Reiseberichte, Routenbeschreibungen und Tipps für Radtouren eingeschickt werden.

Und um alle Ideen und Vorhaben möglichst zügig in die Tat umzusetzen werden noch radfahrbegeisterte Mitstreiter aus Bergisch Gladbach gesucht, die neben viel Spaß am Fahrradfahren auch etwas Engagement und Zeit mitbringen. Alle Interessenten sind zum Kultur- und Stadtfest bei der ADFC Ortsgruppe  eingeladen oder können sich jederzeit unter Tel. 02204/427440 oder E-Mail mail@adfc-bergisch-gladbach.de melden.

Online-Flyer Nr. 60  vom 05.09.2006

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