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Wirtschaft und Umwelt
Die grüne Ecke - alle 14 Tage - Folge 20
Nicht nur im Herbst: Vielfarbiges Laub
von Katja Kleinert
Zum Beispiel empfiehlt sich die Blutbuche nur für Leute, die einen mittelgroßen Park ihr eigen nennen. Die Blutpflaume ist dagegen handlicher, neigt aber zu starker Bildung von Ausläufern, die auch schon mal im Rosenbeet auftauchen können.
Attraktive Blickfänge sind der rotlaubige Perückenstrauch, oder die zierlichen japanischen Ahornarten, die es mit rotem, gelbem, hell- oder dunkelgrünem Laub gibt.
Rotlaubige Stauden sind unverzichtbare Farbtupfer im Staudenbeet. So zum Beispiel das rotlaubige Purpurglöckchen, rotlaubige Astilben oder Silberkerzen, deren Laub schon fast schwärzlich wirken kann.
Im Steingarten lassen sich Mauerpfeffer oder rotlaubiger Steinbrech pflanzen.
Eine flächige Verwendung rotlaubiger Pflanzen empfiehlt sich allerdings nicht, da es schnell düster aussieht. Sie sollten einzeln oder in kleinen Gruppen in eine Pflanzung eingestreut werden.

Farbkontrast mit rotem Purpurglöckchen
Foto: Katja Kleinert
Mit panaschierten Pflanzen, also solchen mit zweifarbigem (meist grün mit weißem oder gelbem Rand) sind in den letzen Jahrzehnten leider viele gestalterische Missgriffe verursacht worden. Die übermäßige Verwendung von weißgrünem Hartriegel oder der gelbgrünen Kriechspindel wirkt schnell steril und künstlich.
Pflanzen mit panaschiertem Laub vertragen intensive Sonne in der Regel nicht gut. Man kann aber an Schattenplätzen mit panaschierten Blättern schöne Lichteffekte erzielen, zum Beispiel mit den großblättrigen Funkien. Man sollte sie allerdings wie die rotlaubigen Pflanzen nur sparsam einsetzen.

Unterschiedlich panaschierte Funkien im Halbschatten
Foto: Katja Kleinert
Grau- oder silberlaubige Pflanzen geben dem Garten einen mediterranen Charakter. Nicht ohne Grund, da die meisten von ihnen aus trockenen und sonnigen Regionen stammen. Im Unterschied zu den vorher genannten buntlaubigen Pflanzen, deren Farben samt und sonders auf Züchtungen zurückzuführen sind, ist das helle Laub eine Anpassung an die natürlichen Gegebenheiten. Der Grau- oder Silberschimmer auf den Blättern wird durch Tausende feinste Härchen gebildet. Dadurch wird zum Einen die Sonneneinstrahlung reflektiert, zum Anderen wird die Wasserverdunstung verringert. Dementsprechend sollte auch der Pflanzplatz sonnig, eher trocken und sandig sein.
Viele graulaubige Gehölze, wie die Bartblume, die Blauraute oder die Zistrosen sind bei uns nur begrenzt winterhart. Die meisten graulaubigen Stauden dagegen vertragen Frost. Allen voran der allseits bekannte Lavendel. Sie lassen sich gut miteinander, mit Rosen oder mit anderen Sonne liebenden Stauden und Gräsern kombinieren.

Edeldistel und Silberpolster - Veronika
Foto: Katja Kleinert
Mehr unter www.picea-ex.de
Online-Flyer Nr. 63 vom 26.09.2006
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Die grüne Ecke - alle 14 Tage - Folge 20
Nicht nur im Herbst: Vielfarbiges Laub
von Katja Kleinert
Zum Beispiel empfiehlt sich die Blutbuche nur für Leute, die einen mittelgroßen Park ihr eigen nennen. Die Blutpflaume ist dagegen handlicher, neigt aber zu starker Bildung von Ausläufern, die auch schon mal im Rosenbeet auftauchen können.
Attraktive Blickfänge sind der rotlaubige Perückenstrauch, oder die zierlichen japanischen Ahornarten, die es mit rotem, gelbem, hell- oder dunkelgrünem Laub gibt.
Rotlaubige Stauden sind unverzichtbare Farbtupfer im Staudenbeet. So zum Beispiel das rotlaubige Purpurglöckchen, rotlaubige Astilben oder Silberkerzen, deren Laub schon fast schwärzlich wirken kann.
Im Steingarten lassen sich Mauerpfeffer oder rotlaubiger Steinbrech pflanzen.
Eine flächige Verwendung rotlaubiger Pflanzen empfiehlt sich allerdings nicht, da es schnell düster aussieht. Sie sollten einzeln oder in kleinen Gruppen in eine Pflanzung eingestreut werden.

Farbkontrast mit rotem Purpurglöckchen
Foto: Katja Kleinert
Mit panaschierten Pflanzen, also solchen mit zweifarbigem (meist grün mit weißem oder gelbem Rand) sind in den letzen Jahrzehnten leider viele gestalterische Missgriffe verursacht worden. Die übermäßige Verwendung von weißgrünem Hartriegel oder der gelbgrünen Kriechspindel wirkt schnell steril und künstlich.
Pflanzen mit panaschiertem Laub vertragen intensive Sonne in der Regel nicht gut. Man kann aber an Schattenplätzen mit panaschierten Blättern schöne Lichteffekte erzielen, zum Beispiel mit den großblättrigen Funkien. Man sollte sie allerdings wie die rotlaubigen Pflanzen nur sparsam einsetzen.

Unterschiedlich panaschierte Funkien im Halbschatten
Foto: Katja Kleinert
Grau- oder silberlaubige Pflanzen geben dem Garten einen mediterranen Charakter. Nicht ohne Grund, da die meisten von ihnen aus trockenen und sonnigen Regionen stammen. Im Unterschied zu den vorher genannten buntlaubigen Pflanzen, deren Farben samt und sonders auf Züchtungen zurückzuführen sind, ist das helle Laub eine Anpassung an die natürlichen Gegebenheiten. Der Grau- oder Silberschimmer auf den Blättern wird durch Tausende feinste Härchen gebildet. Dadurch wird zum Einen die Sonneneinstrahlung reflektiert, zum Anderen wird die Wasserverdunstung verringert. Dementsprechend sollte auch der Pflanzplatz sonnig, eher trocken und sandig sein.
Viele graulaubige Gehölze, wie die Bartblume, die Blauraute oder die Zistrosen sind bei uns nur begrenzt winterhart. Die meisten graulaubigen Stauden dagegen vertragen Frost. Allen voran der allseits bekannte Lavendel. Sie lassen sich gut miteinander, mit Rosen oder mit anderen Sonne liebenden Stauden und Gräsern kombinieren.

Edeldistel und Silberpolster - Veronika
Foto: Katja Kleinert
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