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Wirtschaft und Umwelt
Die grüne Ecke - alle 14 Tage - Folge 22
Höchste Zeit für Blumenzwiebeln!
von Katja Kleinert

Je früher die Pflanzen blühen, umso früher sollte man sie auch setzen
Foto: Katja Kleinert
Die Pflanztiefe beträgt für die meisten Zwiebeln 8 bis 10 cm, bei kleineren Zwiebeln etwas weniger. Eine Faustregel besagt, daß Zwiebeln etwa doppelt so tief wie ihre Dicke zu setzen sind. Der Boden sollte locker, wasserdurchlässig und humos sein. Botanisch betrachtet gehören Blumenzwiebeln zu den Stauden, da sie mehrjährig sind. Man muß also gar nicht jedes Jahr neue Zwiebeln pflanzen.
Die Zwiebel ist das unterirdische Speicherorgan, in dem die Nährstoffe für das nächste Frühjahr angelegt werden. Beim Einkauf sollte man also auf feste, unbeschädigte Blumenzwiebeln achten, die möglichst noch nicht allzulange im Geschäft gelegen haben.

Blausternchen
Foto: Katja Kleinert
Das Ritual des Blumenzwiebel-Ausgrabens kann man sich eigentlich sparen. Es ist für die Pflanzen am schonendsten, wenn sie einfach an ihrem Platz bleiben dürfen. Wer zu wenig Platz hat, sollte die Zwiebeln zumindest so lange im Beet lassen, bis das Laub im Juni abgestorben ist. Wenn man nach der Blüte im Frühjahr der Pflanze Blätter und Stengel abschneidet, können nicht genug Nährstoffe assimiliert werden, die Zwiebel bleibt zu klein, und die Pflanze wird im nächsten Jahr nicht mehr blühen.
Wer den Anblick von welkendem Laub auf den Beeten nicht mag, kann die Pflanze mitsamt Zwiebel vorsichtig (!) ausgraben und z.B. im Komposthaufen bis zum endgültigen Abwelken wieder einsetzen. Danach werden die Zwiebeln an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort bis zum Wiedereinpflanzen im Frühherbst gelagert.
Die Gestaltungsmöglichkeiten mit Blumenzwiebeln sind weitaus größer, als das Angebot der Gartencenter mit roten Tulpen, gelben Narzissen und violettem Krokus vermuten läßt. Allein das Tulpenangebot reicht von den mehrfarbigen, anspruchsvollen Papageientulpen bis zu den kleinen "botanischen" Tulpen, die gut zum Auswildern geeignet sind.
Oder wie wäre es mit Schachbrettblumen und Anemonen? Die gewöhnliche Küchenzwiebel blüht übrigens auch: violett und kugelrund. Noch spektakulärer sehen ihre Verwandten aus: Sternkugellauch, Rosenlauch und Co.

Sternkugellauch
Foto: Katja Kleinert
Online-Flyer Nr. 67 vom 24.10.2006
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Wirtschaft und Umwelt
Die grüne Ecke - alle 14 Tage - Folge 22
Höchste Zeit für Blumenzwiebeln!
von Katja Kleinert

Je früher die Pflanzen blühen, umso früher sollte man sie auch setzen
Foto: Katja Kleinert
Die Pflanztiefe beträgt für die meisten Zwiebeln 8 bis 10 cm, bei kleineren Zwiebeln etwas weniger. Eine Faustregel besagt, daß Zwiebeln etwa doppelt so tief wie ihre Dicke zu setzen sind. Der Boden sollte locker, wasserdurchlässig und humos sein. Botanisch betrachtet gehören Blumenzwiebeln zu den Stauden, da sie mehrjährig sind. Man muß also gar nicht jedes Jahr neue Zwiebeln pflanzen.
Die Zwiebel ist das unterirdische Speicherorgan, in dem die Nährstoffe für das nächste Frühjahr angelegt werden. Beim Einkauf sollte man also auf feste, unbeschädigte Blumenzwiebeln achten, die möglichst noch nicht allzulange im Geschäft gelegen haben.

Blausternchen
Foto: Katja Kleinert
Das Ritual des Blumenzwiebel-Ausgrabens kann man sich eigentlich sparen. Es ist für die Pflanzen am schonendsten, wenn sie einfach an ihrem Platz bleiben dürfen. Wer zu wenig Platz hat, sollte die Zwiebeln zumindest so lange im Beet lassen, bis das Laub im Juni abgestorben ist. Wenn man nach der Blüte im Frühjahr der Pflanze Blätter und Stengel abschneidet, können nicht genug Nährstoffe assimiliert werden, die Zwiebel bleibt zu klein, und die Pflanze wird im nächsten Jahr nicht mehr blühen.
Wer den Anblick von welkendem Laub auf den Beeten nicht mag, kann die Pflanze mitsamt Zwiebel vorsichtig (!) ausgraben und z.B. im Komposthaufen bis zum endgültigen Abwelken wieder einsetzen. Danach werden die Zwiebeln an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort bis zum Wiedereinpflanzen im Frühherbst gelagert.
Die Gestaltungsmöglichkeiten mit Blumenzwiebeln sind weitaus größer, als das Angebot der Gartencenter mit roten Tulpen, gelben Narzissen und violettem Krokus vermuten läßt. Allein das Tulpenangebot reicht von den mehrfarbigen, anspruchsvollen Papageientulpen bis zu den kleinen "botanischen" Tulpen, die gut zum Auswildern geeignet sind.
Oder wie wäre es mit Schachbrettblumen und Anemonen? Die gewöhnliche Küchenzwiebel blüht übrigens auch: violett und kugelrund. Noch spektakulärer sehen ihre Verwandten aus: Sternkugellauch, Rosenlauch und Co.

Sternkugellauch
Foto: Katja Kleinert
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