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Kultur und Wissen
Bilder zum Text aus „Der Glückversicherer“ von Konstantin Beckel
Treffen im Mülheimer Café Fleur
Von Ute Haley
»Musste es denn gerade dieser abgefuckte Schuppen sein?«
Die Tür des Fleur fiel quietschend hinter Melanie ins Schloss.
»Und dann hockst du dich auch noch neben diese Niewasdazugelerntsenioren!
Haben die eigentlich kein Zuhause?«
Maria prostete Melanie mit einem Cognacschwenker zu. Ohne das Glas zu berühren, kippte sie die Flüssigkeit zwischen sorgfältig ausgemalte Hochglanzlippen.
»Ahhh-mhhh! Guten Morgen, liebe Schwester. Setz dich doch.«
Melanie warf ihre Tasche unter einen nikotingelben Bistrostuhl und wischte mit dem Ärmel über die Sitzfläche.
»Na, gut. Aber nur ganz kurz. Was gibt's denn so wichtiges? – Wie kannst du dir nur um diese Zeit Cognac in den Hals schütten!?«
»Das war gar kein Cognac. Du weiß doch, dass Jupp immer in den falschen
Gläsern serviert.«
»Und was war es?«
»Orangensaft.«
»Na dann...«
»Haha, reingelegt, reingelegt! Es war Grappa. Ätsch!«
»Bah!«
»Gar nicht bah, lecker. Ätsch!«
»Hör auf mit deinem blöden Geätsche.«
»Ätsch, Ätsch, reingelegt ... Und was heißt hier überhaupt abgefuckter
Schuppen, ay? Ich finde das Fleur total geil. Hier geht doch voll die Post ab!«
»Das kann man wohl sagen! Allerdings ist es die Schweinepost. Sozusagen
Ballermann für jeder Mann!«
»Ballerfrau für jede Sau«, kicherte Maria. »Sagt Angie immer.«
»Dass deine Freundin Angie sich hier sauwohl fühlt kann ich mir gut vorstellen. Sie ist bestimmt Stammsau in dieser bizarren Lokalität.«
»Meine Freundin ist keine Sau, ay. Verdammt! Immer fängst du Streit an!«
Maria stampfte so heftig mit dem Fuß auf, dass sie sich das Knie an der
Unterseite des zerkratzten Eichefurniertischchens stieß.
»Auts! Auts! Auts! Du bist schuld, dass ich mir weh getan habe. Das sag ich Dad.«
Sie zog ihr Bein unter dem Tisch hervor und betrachtete es.
»Auts! Das gibt bestimmt einen blauen Fleck, und dann kann ich die nächsten Tage keinen kurzen Rock anziehen. Du bist so gemein!«
»Sag mir, warum du mich hierher zitiert hast, und schon bist du mich wieder los.«
»Ein paar Minuten wirst du doch wohl Zeit für mich haben. Trink ein Gläschen mit mir. Jupp hat einen total leckeren Rotwein. Geht auf meine Rechnung.«
»Rotwein vor dem Frühstück gehört eigentlich nicht zu meinen Geflogenheiten.«
»Sei nicht so langweilig. Wirst nicht gleich kollaborieren.«
»Schon so früh am Tag die Sprachverwirrung? Mir scheint, du kollabierst bald. Der wievielte Grappa ist das?«
Maria zuckte die Achseln. »Keine Ahnung. – Was ist nun? Rotwein oder Kamillentee?«
»Also gut, Rotwein, der Laden ist ohnehin nur im Suff zu ertragen.«
Maria schnippte in die Luft.
»Jüppchen, hallo, kommst du mal bei mich...«
»Zu mir«, verbesserte Melanie.
»Nee, wer zahlt, bestellt auch.«
»Ach, Maria«, seufzte Melanie resigniert, lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und sah Jupp entgegen, der mit wehenden Frackschößen heraneilte.
Er nickte ihr kurz zu und machte vor Maria einen tiefen Diener.
»Gnädige Frau wünschen?«
»Ein Glas Rotwein und einen doppelten Grappa«, raunte Maria.
»Schnell bitte, ich habe mir das Knie gestoßen und brauche den Grappa gegen die Schmerzen. Auts!«
Sie streckte das Bein aus. Jupp musterte es eingehend von der goldenen
Riemchensandale bis zum Saum des hochgerutschten Minirockes.
»Ich bin untröstlich, gnädige Frau. Ihr Schmerz ist mein Schmerz. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?«
Melanie lachte. »Mal pusten, Jupp? Das würde dir sicher Spaß machen.
Wobei, umgekehrt wäre besser, nicht wahr?«
Maria runzelte die Stirn. »Was für ein Unsinn. Warum soll ich sein Knie pusten. Er hat sich doch gar nicht weh getan.«
»Gnädige Frau Schwester belieben zu scherzen, Gnädigste«, sagte Jupp.
»Woher weißt du das, ay? Ich verstehe Mellis Witze nie. – Ist ja auch egal, schnell jetzt, Jupp. Ich habe Schmerzen. Auts!«
Jupp warf dem Bein einen letzten sehnsüchtigen Blick zu und entfernte sich im Laufschritt.
Melanie musterte ihre Schwester ärgerlich.
»Warum stöhnst du diesen fusseligen Pinguin so an? Der hing dir doch schon bei seiner Verbeugung mit der Nasenspitze im Dekollete. Und dann hältst du ihm auch noch dein Bein unter die Nase. Mit deinen Klamotten siehst du ohnehin aus, als wolltest du den diesjährigen Hurenball eröffnen.«
»Wie bist du denn drauf?! Seit ich aus dem Urlaub zurück bin, bist du noch fieser als sonst. Voll krass! Gönnst du mir mein Glück mit Braunchen nicht, oder was ist los, ay?«
»Ich gönne dir alles, nur nicht meine Zeit. Spuck schon aus, was du von mir willst, damit ich wieder gehen kann. Das Ambiente dieser miesen Spelunke verursacht mir Brechreiz.«
»Jetzt übertreibst du aber wirklich, Melanie. Ich finde, hier ist es wie im Anrheiner. Den guckst du doch auch immer im Fernsehen.«
»Schon lange nicht mehr. Das war nur ein kurzer Anfall von Lokalpatriotismus, der aber nicht ausreichend bedient wurde. Schließlich reden die fast immer nur von einem imaginären Veedel. Ein paar warme Worte über Mülheim wären aber durchaus angebracht, wenn sie schon hier drehen.«
Maria zuckte die Achseln.
»Ist doch schnuppe, ob die nun über Mülheim reden oder nicht.
Hauptsache die Sendung ist nett.«
»Klar, dir kann es ja egal sein. Bist schließlich eine begüterte Lindenthalerin
geworden und hast die Danzier Straße längst vergessen.«
»Pscht!« Maria sah sich hektisch nach allen Seiten um. »Muss doch nicht jeder wissen!«
»Ah, gnädige Frau schämen sich inzwischen Ihrer niederen Herkunft! – Ist dein Herbert nicht aus der Rixdorfer Straße? Auch keine noble Adresse.«
»Melanie! Der lebt seit über dreißig Jahren in Lindenthal!«
Melanie lachte schallend.
»Da ist seine Herkunft ja praktisch verjährt, was?«
»In Lindenthal zu leben ist schon was ganz was anderes. Da passt man sich halt an.«
»Etwas ganz anderes.«
»Sag ich doch.«
»Nein, du sagst wie immer‚ was ganz was anderes' und das ist falsch!
Merk es dir doch endlich mal.«
»Warum denn? Ist doch piepegal.«
»Wenn du meinst.« Melanie ließ den Blick durch das Lokal wandern.
»Diese Bude hier ist jedenfalls nur etwas für Ballermänner und Ballerfrauen. Da stimme ich Angie vollkommen zu. Von Anrheinern keine Spur. Der Anrheiner hat wenigstens noch so eine Art morbide Gemütlichkeit. Selbst die geht dem Fleur vollkommen ab. Schau dich doch mal um! Hast du denn keine Augen im Kopf?«
»Doch! Und ich sehe, dass alle super drauf sind.«
Wie auf Stichwort sangen die Senioren am Nachbartisch zur einsetzenden
Musik: »Ich war noch ein Kind, da kamen Zigeuner, Zigeuner in unsere Stadt, tam ta da da da da dam da da da, Zigeuner in unsere Stadt...«

Café Fleur - Wichtiger Treffpunkt der Familie Gron und anderer Personen aus dem Roman

Hermann Siebert - Freundlicher Altenheiminsasse auf Freigang, der sich im Laufe der Ereignisse zum Lustgreis entwickelt. Gast der Rüstig(auf)ler

Mülheimer Brücke - weil der Roman in Mülheim spielt

Maria Gron - Blonde (gefärbt). Avanciert von der Pornodarstellerin zur Schriftstellerin. Verliebt sich auch in Martin Berger und vergisst zeitweilig Herbert Braun

Melanie Gron - Altwarenverkäuferin mit schriftstellerischen Ambitionen.Verliebt sich in Martin Berger und hat eine anstrengende Schwester.

Didi Dohlen - eigentlich Sebastian Schiewer, Doppelgänger von Dieter Bohlen und Moderator des Privatsenders NIVO
Bilder von Konstantin Beckel
Online-Flyer Nr. 79 vom 24.01.2007
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Kultur und Wissen
Bilder zum Text aus „Der Glückversicherer“ von Konstantin Beckel
Treffen im Mülheimer Café Fleur
Von Ute Haley
»Musste es denn gerade dieser abgefuckte Schuppen sein?«
Die Tür des Fleur fiel quietschend hinter Melanie ins Schloss.
»Und dann hockst du dich auch noch neben diese Niewasdazugelerntsenioren!
Haben die eigentlich kein Zuhause?«
Maria prostete Melanie mit einem Cognacschwenker zu. Ohne das Glas zu berühren, kippte sie die Flüssigkeit zwischen sorgfältig ausgemalte Hochglanzlippen.
»Ahhh-mhhh! Guten Morgen, liebe Schwester. Setz dich doch.«
Melanie warf ihre Tasche unter einen nikotingelben Bistrostuhl und wischte mit dem Ärmel über die Sitzfläche.
»Na, gut. Aber nur ganz kurz. Was gibt's denn so wichtiges? – Wie kannst du dir nur um diese Zeit Cognac in den Hals schütten!?«
»Das war gar kein Cognac. Du weiß doch, dass Jupp immer in den falschen
Gläsern serviert.«
»Und was war es?«
»Orangensaft.«
»Na dann...«
»Haha, reingelegt, reingelegt! Es war Grappa. Ätsch!«
»Bah!«
»Gar nicht bah, lecker. Ätsch!«
»Hör auf mit deinem blöden Geätsche.«
»Ätsch, Ätsch, reingelegt ... Und was heißt hier überhaupt abgefuckter
Schuppen, ay? Ich finde das Fleur total geil. Hier geht doch voll die Post ab!«
»Das kann man wohl sagen! Allerdings ist es die Schweinepost. Sozusagen
Ballermann für jeder Mann!«
»Ballerfrau für jede Sau«, kicherte Maria. »Sagt Angie immer.«
»Dass deine Freundin Angie sich hier sauwohl fühlt kann ich mir gut vorstellen. Sie ist bestimmt Stammsau in dieser bizarren Lokalität.«
»Meine Freundin ist keine Sau, ay. Verdammt! Immer fängst du Streit an!«
Maria stampfte so heftig mit dem Fuß auf, dass sie sich das Knie an der
Unterseite des zerkratzten Eichefurniertischchens stieß.
»Auts! Auts! Auts! Du bist schuld, dass ich mir weh getan habe. Das sag ich Dad.«
Sie zog ihr Bein unter dem Tisch hervor und betrachtete es.
»Auts! Das gibt bestimmt einen blauen Fleck, und dann kann ich die nächsten Tage keinen kurzen Rock anziehen. Du bist so gemein!«
»Sag mir, warum du mich hierher zitiert hast, und schon bist du mich wieder los.«
»Ein paar Minuten wirst du doch wohl Zeit für mich haben. Trink ein Gläschen mit mir. Jupp hat einen total leckeren Rotwein. Geht auf meine Rechnung.«
»Rotwein vor dem Frühstück gehört eigentlich nicht zu meinen Geflogenheiten.«
»Sei nicht so langweilig. Wirst nicht gleich kollaborieren.«
»Schon so früh am Tag die Sprachverwirrung? Mir scheint, du kollabierst bald. Der wievielte Grappa ist das?«
Maria zuckte die Achseln. »Keine Ahnung. – Was ist nun? Rotwein oder Kamillentee?«
»Also gut, Rotwein, der Laden ist ohnehin nur im Suff zu ertragen.«
Maria schnippte in die Luft.
»Jüppchen, hallo, kommst du mal bei mich...«
»Zu mir«, verbesserte Melanie.
»Nee, wer zahlt, bestellt auch.«
»Ach, Maria«, seufzte Melanie resigniert, lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und sah Jupp entgegen, der mit wehenden Frackschößen heraneilte.
Er nickte ihr kurz zu und machte vor Maria einen tiefen Diener.
»Gnädige Frau wünschen?«
»Ein Glas Rotwein und einen doppelten Grappa«, raunte Maria.
»Schnell bitte, ich habe mir das Knie gestoßen und brauche den Grappa gegen die Schmerzen. Auts!«
Sie streckte das Bein aus. Jupp musterte es eingehend von der goldenen
Riemchensandale bis zum Saum des hochgerutschten Minirockes.
»Ich bin untröstlich, gnädige Frau. Ihr Schmerz ist mein Schmerz. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?«
Melanie lachte. »Mal pusten, Jupp? Das würde dir sicher Spaß machen.
Wobei, umgekehrt wäre besser, nicht wahr?«
Maria runzelte die Stirn. »Was für ein Unsinn. Warum soll ich sein Knie pusten. Er hat sich doch gar nicht weh getan.«
»Gnädige Frau Schwester belieben zu scherzen, Gnädigste«, sagte Jupp.
»Woher weißt du das, ay? Ich verstehe Mellis Witze nie. – Ist ja auch egal, schnell jetzt, Jupp. Ich habe Schmerzen. Auts!«
Jupp warf dem Bein einen letzten sehnsüchtigen Blick zu und entfernte sich im Laufschritt.
Melanie musterte ihre Schwester ärgerlich.
»Warum stöhnst du diesen fusseligen Pinguin so an? Der hing dir doch schon bei seiner Verbeugung mit der Nasenspitze im Dekollete. Und dann hältst du ihm auch noch dein Bein unter die Nase. Mit deinen Klamotten siehst du ohnehin aus, als wolltest du den diesjährigen Hurenball eröffnen.«
»Wie bist du denn drauf?! Seit ich aus dem Urlaub zurück bin, bist du noch fieser als sonst. Voll krass! Gönnst du mir mein Glück mit Braunchen nicht, oder was ist los, ay?«
»Ich gönne dir alles, nur nicht meine Zeit. Spuck schon aus, was du von mir willst, damit ich wieder gehen kann. Das Ambiente dieser miesen Spelunke verursacht mir Brechreiz.«
»Jetzt übertreibst du aber wirklich, Melanie. Ich finde, hier ist es wie im Anrheiner. Den guckst du doch auch immer im Fernsehen.«
»Schon lange nicht mehr. Das war nur ein kurzer Anfall von Lokalpatriotismus, der aber nicht ausreichend bedient wurde. Schließlich reden die fast immer nur von einem imaginären Veedel. Ein paar warme Worte über Mülheim wären aber durchaus angebracht, wenn sie schon hier drehen.«
Maria zuckte die Achseln.
»Ist doch schnuppe, ob die nun über Mülheim reden oder nicht.
Hauptsache die Sendung ist nett.«
»Klar, dir kann es ja egal sein. Bist schließlich eine begüterte Lindenthalerin
geworden und hast die Danzier Straße längst vergessen.«
»Pscht!« Maria sah sich hektisch nach allen Seiten um. »Muss doch nicht jeder wissen!«
»Ah, gnädige Frau schämen sich inzwischen Ihrer niederen Herkunft! – Ist dein Herbert nicht aus der Rixdorfer Straße? Auch keine noble Adresse.«
»Melanie! Der lebt seit über dreißig Jahren in Lindenthal!«
Melanie lachte schallend.
»Da ist seine Herkunft ja praktisch verjährt, was?«
»In Lindenthal zu leben ist schon was ganz was anderes. Da passt man sich halt an.«
»Etwas ganz anderes.«
»Sag ich doch.«
»Nein, du sagst wie immer‚ was ganz was anderes' und das ist falsch!
Merk es dir doch endlich mal.«
»Warum denn? Ist doch piepegal.«
»Wenn du meinst.« Melanie ließ den Blick durch das Lokal wandern.
»Diese Bude hier ist jedenfalls nur etwas für Ballermänner und Ballerfrauen. Da stimme ich Angie vollkommen zu. Von Anrheinern keine Spur. Der Anrheiner hat wenigstens noch so eine Art morbide Gemütlichkeit. Selbst die geht dem Fleur vollkommen ab. Schau dich doch mal um! Hast du denn keine Augen im Kopf?«
»Doch! Und ich sehe, dass alle super drauf sind.«
Wie auf Stichwort sangen die Senioren am Nachbartisch zur einsetzenden
Musik: »Ich war noch ein Kind, da kamen Zigeuner, Zigeuner in unsere Stadt, tam ta da da da da dam da da da, Zigeuner in unsere Stadt...«

Café Fleur - Wichtiger Treffpunkt der Familie Gron und anderer Personen aus dem Roman

Hermann Siebert - Freundlicher Altenheiminsasse auf Freigang, der sich im Laufe der Ereignisse zum Lustgreis entwickelt. Gast der Rüstig(auf)ler

Mülheimer Brücke - weil der Roman in Mülheim spielt

Maria Gron - Blonde (gefärbt). Avanciert von der Pornodarstellerin zur Schriftstellerin. Verliebt sich auch in Martin Berger und vergisst zeitweilig Herbert Braun

Melanie Gron - Altwarenverkäuferin mit schriftstellerischen Ambitionen.Verliebt sich in Martin Berger und hat eine anstrengende Schwester.

Didi Dohlen - eigentlich Sebastian Schiewer, Doppelgänger von Dieter Bohlen und Moderator des Privatsenders NIVO
Bilder von Konstantin Beckel
Online-Flyer Nr. 79 vom 24.01.2007
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