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Aktueller Online-Flyer vom 09. Juni 2026  

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Arbeit und Soziales
Journalisten und Drucker gemeinsam gegen Lensing-Wolff 
Samstag Demo in Dortmund
Von Nobert Szepan

Deutsche JournalistInnen-Union (dju) und die Vereinigte Dienstleistungs-Gewerkschaft (Ver.di) rufen für Samstag, 10. Februar, 10 Uhr, zu einer Demonstration „Gegen Verlegerwillkür und Profitstreben hilft nur Solidarität“ in Dortmund auf. Hier der Flugblatt-Text:

Ob Münstersche Zeitung oder Ruhr Nachrichten, ob Redaktion oder Druckerei – der Dortmunder Verleger Lambert Lensing-Wolff fegt mit eisernem Besen durch seine Belegschaft. Er regiert ein unübersehbares Konzerngebilde amerikanischer Prägung.

Im "Medienhaus Lensing" muss jeder Arbeitnehmer damit rechnen, schon morgen keinen Arbeitsplatz mehr zu haben: Missliebige, angeblich "reformunwillige" und zu teure Mitarbeiter fliegen über Nacht raus und müssen mit Kündigungen rechnen. Altgediente Redakteure sollen sich um ihre angestammten Arbeitsplätze neu bewerben, zu neuen Konditionen weit unter Tarif natürlich. Langjährige Bildredakteure sollen sich plötzlich als Freie verdingen. Langgediente, erfahrene Drucker müssen erleben, wie ihre Rotation über Nacht abgerissen wird und sie "nicht mehr gebraucht werden". Tarifverträge sind für Lambert Lensing-Wolff das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind.

dju-Demonstration gegen Lensing-Wolff in Münster
dju-Demonstration gegen Lensing-Wolff in Münster
Foto: NRhZ-Archiv


Damit darf Lambert Lensing-Wolff nicht durchkommen! Wir demonstrieren am Samstag, 10. Februar, für den Erhalt aller Arbeitsplätze in der Unternehmensgruppe Lensing-Wolff, für Bezahlung nach Tarifvertrag, für die Wahrung der Arbeitnehmerrechte und gegen Verlegerwillkür.

Treffpunkt ist um 12 Uhr das ver.di-Haus am Königswall gegenüber dem Hauptbahnhof. Die Demo führt uns zu den "Ruhr Nachrichten" in die Fußgängerzone, Westenhellweg. Dort informieren wir über die asozialen Praktiken des Verlegers Lambert Lensing-Wolff.

Wenn der Vize-Präsident des Verlegerverbandes in NRW, Lensing-Wolff, mit seiner Art der Unternehmensführung Schule macht, ist in der bundesdeutschen Medienbranche kein Arbeitsplatz sicher!

Deshalb: Seid solidarisch, kämpft mit. Gemeinsam sind wir stark! Lensing-Wolff hat bewiesen: Duckmäusertum rettet den eigenen Arbeitsplatz nicht!


V.i.S.d.P.: Nobert Szepan, ver.di Bezirk Dortmund, Königswall 36, 44137 Dortmund, norbert.szepan@verdi.de. Siehe auch: www.dju-nrw.de



Online-Flyer Nr. 81  vom 07.02.2007

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