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Kultur und Wissen
Jan Pablo Neruda stellt sein neues Programm in Köln-Ehrenfeld vor
Cantaé Ro' é Jondo-Gesang
Von Pierre A. Njankou

Jan Pablo Neruda singt "Ay! (Federico y Dioscoro)"
Foto: Christian Heinrici
Unter dem Titel „Cantaé Ro' é Jondo“ – wie er erläutere in einem „tiefinneren Gesang“ – trug Jan Pablo Neruda eigene Texte vor, aber auch Federico Garcia Lorca und mit ihm im Geiste verwandte Autoren. Vor einem Jahr kam Neruda die Idee zu dieser Kombination aus Lesung und Konzert. Er stellte fest, dass eine ganze Reihe Schriftsteller und Musiker eine ähnliche Lebensgeschichte und Philosophie wie Garcia Lorca hatten. Diese Übereinstimmung arbeitete er in seinem neuen Programm heraus.
Höhepunkte des Abends waren die von Neruda vertonten Texte, besonders „Andalusien oder das doppelte Erbe“ von Gunter W. Lorenz sowie „Une chilienne à Paris“ von Violeta Parra. Auch die Idee, in Vergessenheit geratene Sänger und Dichter wieder ins Gedächtnis zu bringen, spiegelte sich im Programm wider. So griff er Lieder und Texte von Jacques Brel (Le Moribond) oder sogar von Goethe (Des Schäfers Klagelied) auf und interpretierte sie in eigenem Stil.
Diese ungewöhnliche Mischung war durchaus beeindruckend. Nach jedem Lied gab es kräftigen Applaus, und gerade das auf einem Text von Radnoty Miklos basierende Lied „Ay! (Federico y Dioscoro)“ schlug viele Musikinteressierte in Bann. Dass der Funken gerade bei diesem Stück übersprang, lag aber vielleicht auch daran, dass sich Neruda besonders damit verbunden fühlt: „Wenn ich diese Lesung tiefer singe, habe ich einen ‚Canté Jondo’, einen tiefinneren Gesang.“
Online-Flyer Nr. 85 vom 07.03.2007
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Jan Pablo Neruda stellt sein neues Programm in Köln-Ehrenfeld vor
Cantaé Ro' é Jondo-Gesang
Von Pierre A. Njankou

Jan Pablo Neruda singt "Ay! (Federico y Dioscoro)"
Foto: Christian Heinrici
Unter dem Titel „Cantaé Ro' é Jondo“ – wie er erläutere in einem „tiefinneren Gesang“ – trug Jan Pablo Neruda eigene Texte vor, aber auch Federico Garcia Lorca und mit ihm im Geiste verwandte Autoren. Vor einem Jahr kam Neruda die Idee zu dieser Kombination aus Lesung und Konzert. Er stellte fest, dass eine ganze Reihe Schriftsteller und Musiker eine ähnliche Lebensgeschichte und Philosophie wie Garcia Lorca hatten. Diese Übereinstimmung arbeitete er in seinem neuen Programm heraus.
Höhepunkte des Abends waren die von Neruda vertonten Texte, besonders „Andalusien oder das doppelte Erbe“ von Gunter W. Lorenz sowie „Une chilienne à Paris“ von Violeta Parra. Auch die Idee, in Vergessenheit geratene Sänger und Dichter wieder ins Gedächtnis zu bringen, spiegelte sich im Programm wider. So griff er Lieder und Texte von Jacques Brel (Le Moribond) oder sogar von Goethe (Des Schäfers Klagelied) auf und interpretierte sie in eigenem Stil.
Diese ungewöhnliche Mischung war durchaus beeindruckend. Nach jedem Lied gab es kräftigen Applaus, und gerade das auf einem Text von Radnoty Miklos basierende Lied „Ay! (Federico y Dioscoro)“ schlug viele Musikinteressierte in Bann. Dass der Funken gerade bei diesem Stück übersprang, lag aber vielleicht auch daran, dass sich Neruda besonders damit verbunden fühlt: „Wenn ich diese Lesung tiefer singe, habe ich einen ‚Canté Jondo’, einen tiefinneren Gesang.“
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