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Lokales
„Euro-Märsche“ gegen Armut und Existenzunsicherheit durch G8
Samstag Ankunft in Köln
Von Heinz-Peter Fischer
Mit ihrem Euro-Marsch klagen die TeilnehmerInnen die G8-Regierungen an, weil deren Herrschaft Armut und Ungleichheit schafft und Kriege hervorbringt. Sie lehnen die Spaltung der Lohnabhängigen in Normalverdiener und Erwerbslose, in „gute Menschen" mit EU-Pass und „schlechte Menschen" ohne einen solchen, in Fremde und Einheimische, „Aufstiegsorientierte" und „Unterschicht" ab. Deshalb ziehen sie gemeinsam durch Europa und tragen ihre Forderungen öffentlich vor.

Globalisierung – süd-nördlicher Geldfluss
Karikatur: Christian Heinrici
Der Trupp ist am 20. Mai in Paris aufgebrochen und vereinigt sich in Charleroi mit belgischen und niederländischen Freunden. Er ist Teil einer größeren Initiative, die auch „Euro-Märsche“ durch die Schweiz und Baden, durch Sachsen und Brandenburg, durch Thüringen und Sachsen-Anhalt, durch Niedersachsen und Mecklenburg geplant hat. Am Ende wird auch eine Delegation aus Polen dazu stoßen. Sternförmig bewegen sich alle auf Rostock zu, wo sie am Vorabend des 2. Juni zusammentreffen wollen, um an der Internationalen Großdemonstration teilzunehmen.
Eins der Anliegen der „Europäischen Märsche“ gegen Armut und
Existenzunsicherheit 2007 ist mit vielfältigen Initiativen vor Ort in Kontakt zu kommen, sich kennenzulernen, auszutauschen und damit die Grundlage für ein europäisches Netzwerk gegen Prekarisierung zu legen.
Am Sonntag, den 3. Juni, wird im Rahmen des Alternativgipfels vormittags eine Veranstaltung zur Rolle Europas im globalen Kapitalismus und nachmittags eine Zusammenkunft des Netzwerks gegen Prekarisierung stattfinden. Die Erfahrungen aus den Märschen sollen dort zusammengetragen werden, um gemeinsam festzulegen, wie sich die unterwegs geknüpften Beziehungen intensivieren und verstetigen lassen.

Foto: Hans-Dieter Hey
Einig sind die Initiatoren der Euromärsche sich schon jetzt in der Überzeugung:
Gegen globale Ausbeutung hilft nur globaler Widerstand! Der aber muss organisiert werden – über die Grenzen hinweg und auch über die verschiedenen sozialen Lagen derer hinweg, die gezwungen sind, von Erwerbsarbeit zu leben. Dafür wollen die Märsche werben.
„Gleiche soziale Rechte für alle überall!“ lautet die gemeinsame Forderung, also:
- ein Einkommen zum Auskommen
- Bildung und sinnvolle existenzsichernde Arbeit
- eine bezahlbare Wohnung
- gesunde Ernährung, kostenlose und hochwertige Gesundheitsversorgung
- Schutz gegen kulturelle Ausgrenzung
- öffentliche Dienste, die solche Rechte verwirklichen
- Schluss mit der Privatisierung!
- Schluss mit kolonialen Kriegen und Raubzügen in der so genannten 3.Welt!
Kölner Erwerbslose, MigrantInnen und GewerkschafterInnen und das Kölner Anti-G8-Bündnis werden die EuromarschiererInnen am Pfingstsamstag um 15 Uhr auf dem Roncalli-Platz empfangen und mit ihnen eine gemeinsame Kundgebung durchführen. Ab 18 Uhr gibt es Gelegenheit zum besseren Kennenlernen und gegenseitigen Austausch im Naturfreundehaus Köln-Kalk, Kapellenstraße 19a. Anschließend wird zusammen gefeiert. Am
nächsten Morgen geht es weiter nach Leverkusen und Düsseldorf.
Der „Marsch“ findet in Form eines Autokorsos statt. Das Kölner Bündnis sucht noch viele Menschen, die die Märsche auf ihrer Etappe von Köln nach Düsseldorf begleiten – sei es per Fahrrad, sei es mit Auto.
Wer mitmachen möchte oder Infos braucht, kann sich an Theo Mendler wenden: Tel: 8305530, Mail: nc-mendleth@netcologne.de
Über den Euro-Marsch ab Paris informiert mit Texten, Bildern und Videos http://www.canal-marches.ras.eu.org/
Termine in Köln:
13.30 Uhr: Ankunft der Märsche aus Belgien (vorauss. Deutzer Ufer)
14 Uhr: Rathausplatz: Empfang durch die Fraktion Die Linke
14.30 Uhr: Demonstration zum Roncalliplatz
15 Uhr: „Gleiche soziale Rechte für alle überall!” Kundgebung des
Anti-G8-Bündnisses auf dem Roncalliplatz
18 Uhr: Naturfreundehaus Kalk Kapellenstr. 9a: "Soziale Kämpfe in
Europa" (Euromärsche und kein mensch ist illegal)
Kennenlernen und Aussprache
20 Uhr: Party im Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer Str. 58
Online-Flyer Nr. 96 vom 23.05.2007
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Lokales
„Euro-Märsche“ gegen Armut und Existenzunsicherheit durch G8
Samstag Ankunft in Köln
Von Heinz-Peter Fischer
Mit ihrem Euro-Marsch klagen die TeilnehmerInnen die G8-Regierungen an, weil deren Herrschaft Armut und Ungleichheit schafft und Kriege hervorbringt. Sie lehnen die Spaltung der Lohnabhängigen in Normalverdiener und Erwerbslose, in „gute Menschen" mit EU-Pass und „schlechte Menschen" ohne einen solchen, in Fremde und Einheimische, „Aufstiegsorientierte" und „Unterschicht" ab. Deshalb ziehen sie gemeinsam durch Europa und tragen ihre Forderungen öffentlich vor.

Globalisierung – süd-nördlicher Geldfluss
Karikatur: Christian Heinrici
Der Trupp ist am 20. Mai in Paris aufgebrochen und vereinigt sich in Charleroi mit belgischen und niederländischen Freunden. Er ist Teil einer größeren Initiative, die auch „Euro-Märsche“ durch die Schweiz und Baden, durch Sachsen und Brandenburg, durch Thüringen und Sachsen-Anhalt, durch Niedersachsen und Mecklenburg geplant hat. Am Ende wird auch eine Delegation aus Polen dazu stoßen. Sternförmig bewegen sich alle auf Rostock zu, wo sie am Vorabend des 2. Juni zusammentreffen wollen, um an der Internationalen Großdemonstration teilzunehmen.
Eins der Anliegen der „Europäischen Märsche“ gegen Armut und
Existenzunsicherheit 2007 ist mit vielfältigen Initiativen vor Ort in Kontakt zu kommen, sich kennenzulernen, auszutauschen und damit die Grundlage für ein europäisches Netzwerk gegen Prekarisierung zu legen.
Am Sonntag, den 3. Juni, wird im Rahmen des Alternativgipfels vormittags eine Veranstaltung zur Rolle Europas im globalen Kapitalismus und nachmittags eine Zusammenkunft des Netzwerks gegen Prekarisierung stattfinden. Die Erfahrungen aus den Märschen sollen dort zusammengetragen werden, um gemeinsam festzulegen, wie sich die unterwegs geknüpften Beziehungen intensivieren und verstetigen lassen.

Foto: Hans-Dieter Hey
Einig sind die Initiatoren der Euromärsche sich schon jetzt in der Überzeugung:
Gegen globale Ausbeutung hilft nur globaler Widerstand! Der aber muss organisiert werden – über die Grenzen hinweg und auch über die verschiedenen sozialen Lagen derer hinweg, die gezwungen sind, von Erwerbsarbeit zu leben. Dafür wollen die Märsche werben.
„Gleiche soziale Rechte für alle überall!“ lautet die gemeinsame Forderung, also:
- ein Einkommen zum Auskommen
- Bildung und sinnvolle existenzsichernde Arbeit
- eine bezahlbare Wohnung
- gesunde Ernährung, kostenlose und hochwertige Gesundheitsversorgung
- Schutz gegen kulturelle Ausgrenzung
- öffentliche Dienste, die solche Rechte verwirklichen
- Schluss mit der Privatisierung!
- Schluss mit kolonialen Kriegen und Raubzügen in der so genannten 3.Welt!
Kölner Erwerbslose, MigrantInnen und GewerkschafterInnen und das Kölner Anti-G8-Bündnis werden die EuromarschiererInnen am Pfingstsamstag um 15 Uhr auf dem Roncalli-Platz empfangen und mit ihnen eine gemeinsame Kundgebung durchführen. Ab 18 Uhr gibt es Gelegenheit zum besseren Kennenlernen und gegenseitigen Austausch im Naturfreundehaus Köln-Kalk, Kapellenstraße 19a. Anschließend wird zusammen gefeiert. Am
nächsten Morgen geht es weiter nach Leverkusen und Düsseldorf.
Der „Marsch“ findet in Form eines Autokorsos statt. Das Kölner Bündnis sucht noch viele Menschen, die die Märsche auf ihrer Etappe von Köln nach Düsseldorf begleiten – sei es per Fahrrad, sei es mit Auto.
Wer mitmachen möchte oder Infos braucht, kann sich an Theo Mendler wenden: Tel: 8305530, Mail: nc-mendleth@netcologne.de
Über den Euro-Marsch ab Paris informiert mit Texten, Bildern und Videos http://www.canal-marches.ras.eu.org/
Termine in Köln:
13.30 Uhr: Ankunft der Märsche aus Belgien (vorauss. Deutzer Ufer)
14 Uhr: Rathausplatz: Empfang durch die Fraktion Die Linke
14.30 Uhr: Demonstration zum Roncalliplatz
15 Uhr: „Gleiche soziale Rechte für alle überall!” Kundgebung des
Anti-G8-Bündnisses auf dem Roncalliplatz
18 Uhr: Naturfreundehaus Kalk Kapellenstr. 9a: "Soziale Kämpfe in
Europa" (Euromärsche und kein mensch ist illegal)
Kennenlernen und Aussprache
20 Uhr: Party im Bürgerhaus Kalk, Kalk-Mülheimer Str. 58
Online-Flyer Nr. 96 vom 23.05.2007
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