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Wirtschaft und Umwelt
Greenpeace bittet Prominente zur Klima-Deklaration auf dem Ararat
Arche Noah wird präsentiert
Von Peter Kleinert
Gerd Leipold, Geschäftsführer von Greenpeace International, hat dazu Vertreter aus Gesellschaft und Kultur aufgerufen, zum Ararat zu kommen, um die politischen Führer der Welt zu verbindlichem Klimaschutz zu drängen: "Wir wünschen uns, dass viele Prominente mit uns an der Arche den Willen der Menschen deutlich machen, dass die gewählten Führer dieser Erde endlich handeln müssen, um eine Klima-Katastrophe biblischen Ausmaßes zu verhindern.“

Arche Noah von Edward Hicks, 1780–1849
Prawda: Reste der echten Arche gefunden
Der Bau der Greenpeace-Arche ist an den Mythos von Noah angelehnt, der seine Familie und zahlreiche Tiere vor einer Flut in Sicherheit brachte. Diese Legende ist in vielen Kulturen und Religionen bekannt. Der Legende nach sollen sich Überreste der Arche noch heute auf dem in Anatolien gelegenen Gebirge Ararat befinden, der darum immer wieder Abenteurer anzieht. So berichtete zum Beispiel im Oktober 2003 die russische Zeitung Prawda von einer russischen Expedition der Neizvestnaya Planeta TV Company, die nicht nur Ankersteine, sondern auch die Arche selbst 30 Kilometer entfernt vom Berg gefunden haben will.
"Wir wenden uns an diejenigen“, sagt Gerd Leipold, „die in der Öffentlichkeit einen Namen haben - egal ob aus Gesellschaft, Kunst, Literatur oder Musik - damit sie zur Stimme der Menschen werden." Am 31. Mai soll das 10 Meter lange Schiff, das später als Berghütte dient, auf 2.500 Metern Höhe an die Völker der Welt übergeben werden. An diesem Tag werden Tauben als Zeichen der Hoffnung aufsteigen, und es wird eine Deklaration zum Schutz des Klimas verlesen.
Im Vorfeld der Proteste zum G8-Gipfel in Heiligendamm ist die neue Arche Noah zugleich das Symbol der Mahnung und der Hoffnung. Es sei noch nicht zu spät, den Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase zu begrenzen und so einen alles zerstörenden Klimawandel aufzuhalten. In Heiligendamm treffen sich die Regierungen der Nationen, die hauptverantwortlich für den Ausstoß an Treibhausgasen sind.

Karikatur: Kostas Koufogiorgos
www.koufogiorgos.de
Am Pfingstwochenende stieg ein Team von 14 Bergsteigern vom Bauplatz der Arche in Richtung Ararat-Gipfel,um dort in 5.137 Metern Höhe voraussichtlich am 30. Mai an die Regierungen der Welt appellieren, die Chance zur Rettung des Planeten nicht ungenutzt zu lassen. Sonst würden sich Katastrophen häufen, die in den drei Berichten des UN-Klimarates (IPCC) vorhergesagt werden: Überflutungen und Dürren, Wasser- und Nahrungsmittel-Krisen und in der Folge Millionen an Klima-Flüchtlingen.
Online-Flyer Nr. 97 vom 30.05.2007
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Wirtschaft und Umwelt
Greenpeace bittet Prominente zur Klima-Deklaration auf dem Ararat
Arche Noah wird präsentiert
Von Peter Kleinert
Gerd Leipold, Geschäftsführer von Greenpeace International, hat dazu Vertreter aus Gesellschaft und Kultur aufgerufen, zum Ararat zu kommen, um die politischen Führer der Welt zu verbindlichem Klimaschutz zu drängen: "Wir wünschen uns, dass viele Prominente mit uns an der Arche den Willen der Menschen deutlich machen, dass die gewählten Führer dieser Erde endlich handeln müssen, um eine Klima-Katastrophe biblischen Ausmaßes zu verhindern.“

Arche Noah von Edward Hicks, 1780–1849
Prawda: Reste der echten Arche gefunden
Der Bau der Greenpeace-Arche ist an den Mythos von Noah angelehnt, der seine Familie und zahlreiche Tiere vor einer Flut in Sicherheit brachte. Diese Legende ist in vielen Kulturen und Religionen bekannt. Der Legende nach sollen sich Überreste der Arche noch heute auf dem in Anatolien gelegenen Gebirge Ararat befinden, der darum immer wieder Abenteurer anzieht. So berichtete zum Beispiel im Oktober 2003 die russische Zeitung Prawda von einer russischen Expedition der Neizvestnaya Planeta TV Company, die nicht nur Ankersteine, sondern auch die Arche selbst 30 Kilometer entfernt vom Berg gefunden haben will.
"Wir wenden uns an diejenigen“, sagt Gerd Leipold, „die in der Öffentlichkeit einen Namen haben - egal ob aus Gesellschaft, Kunst, Literatur oder Musik - damit sie zur Stimme der Menschen werden." Am 31. Mai soll das 10 Meter lange Schiff, das später als Berghütte dient, auf 2.500 Metern Höhe an die Völker der Welt übergeben werden. An diesem Tag werden Tauben als Zeichen der Hoffnung aufsteigen, und es wird eine Deklaration zum Schutz des Klimas verlesen.
Im Vorfeld der Proteste zum G8-Gipfel in Heiligendamm ist die neue Arche Noah zugleich das Symbol der Mahnung und der Hoffnung. Es sei noch nicht zu spät, den Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase zu begrenzen und so einen alles zerstörenden Klimawandel aufzuhalten. In Heiligendamm treffen sich die Regierungen der Nationen, die hauptverantwortlich für den Ausstoß an Treibhausgasen sind.

Karikatur: Kostas Koufogiorgos
www.koufogiorgos.de
Am Pfingstwochenende stieg ein Team von 14 Bergsteigern vom Bauplatz der Arche in Richtung Ararat-Gipfel,um dort in 5.137 Metern Höhe voraussichtlich am 30. Mai an die Regierungen der Welt appellieren, die Chance zur Rettung des Planeten nicht ungenutzt zu lassen. Sonst würden sich Katastrophen häufen, die in den drei Berichten des UN-Klimarates (IPCC) vorhergesagt werden: Überflutungen und Dürren, Wasser- und Nahrungsmittel-Krisen und in der Folge Millionen an Klima-Flüchtlingen.
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