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Fotos der Anti-G8 Kundgebung in Köln
„Bonzenparade“
Von Christine Schmidt
Heiligendamm in Köln: Unter dem Motto „Globale Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle überall!“ organisierte das Kölner Netzwerk „kein mensch ist illegal“ (kmii) an Fronleichnam, dem 7. Juni 2007 eine Demo und Kundgebung in Köln. Unterstützt wurde es dabei von Özgürlük ve Dayanisma – Freiheit und Solidarität Deutschland, Iranische Frauengruppe Köln, Kölner Appell gegen Rassismus, Rom e.V. , Tafunga e.V. – Forum für interkulturelle Begegnung und entwicklungspolitische Bildungsarbeit und vielen mehr.
Um 16:30 Uhr am Rudolfplatz ging es los, wo sich etwa 300 Demonstranten um einige einige Infostände und einen „Goldenen Käfig“ versammelten, der Darsteller der „Großen Acht“ enthielt. Nach der kurzen Auftaktrede von „kein mensch ist illegal“, die den Zusammenhang zwischen der Politik der G8-Staaten und den wachsenden Flüchtlingsströmen an die Grenzen Europas verdeutlichte und einer weiteren Performance setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung.

Heiligendamm: Verbrecher sperren sich selbst ein...
Foto: Paula Schäfer
Die Bonzen, die der Parade den Namen gaben, waren natürlich die Staatschefs der G8-Staaten, dargestellt von acht kmii-Aktivisten mit den entsprechenden Fotomasken. Eingesperrt im quasi selbstgebauten Käfig – gemeint war natürlich der 12,5 Millionen Euro teure Zaun um Heiligendamm – führten sie den Demonstrationszug durch die Kölner Innenstadt an. Durch Ehren-, Aposteln-, Breite und Zeughausstraße ging es bis vor den Kölner Dom.

Die „Super-Asse" begleiteten den Demozug
Foto: Paula Schäfer
Zahlreiche Zuschauer, Kölner und Kirchentagsbesucher säumten den Zug und wurden über Lautsprecherwagen immer wieder über die Politik der G8 informiert. Kurze Rollenspiele aus dem „Goldenen Käfig“, Extraeinlagen der Super-Asse, und eine Vielfalt an selbstgebastelten Transparenten und Verkleidungen lockerten die Atmosphäre derart auf, dass sich selbst Kölner Polizisten ein Lachen nicht verkneifen konnten. Tiefer nachdenkenden Zeitgenossen blieb es ganz sicher aber auch zuweilen im Halse stecken.
Aber auch kölsche Themen bewegten die Teilnehmer am Demonstrationszug: Das Pressemonopol des Kölner DuMont-Verlags und vielleicht sogar das geplante „Formel-1 Rennen“ in der Kölner Innenstadt, denn einige sangen Kölsches Liedgut, umgetextet: „Do sinmer dabei, dat ist prima, wir scheißen aufs Klima ...“ Oder war doch die internationale Klimapolitik gemeint? Eine andere Gruppe skandierte: „Eins, zwei drei und vier, die G8, die stoppen wir...!“

Für Pressefreiheit... in Köln!
Foto: Paula Schäfer
Vor dem Dom angekommen, war der Demonstrationszug zahlenmäßig noch weiter angewachsen und viele Passanten blieben stehen, um sich anhand der Transparente, Flugblätter und weiterer Wortbeiträge über das Anliegen der Kundgebung zu informieren. Abschließend erfreuten die multikulturellen Rapper der „Eigelstein-Connection“ die Zuhörer sogar mit kölschem HipHop gegen Diskriminierung und Rassismus und für gleiche Rechte für alle!
Dann war eine gelungene Veranstaltung zu Ende, und wer wollte, konnte gleich um die Ecke auf dem Roncalliplatz im Rahmen des evangelischen Kirchentages die nächste Botschaft nach Heiligendamm schicken.
Weitere Fotos:

Politik der G8: „Einen für mich und für dich gibts nix!"
Foto: Christian Heinrici

Jugend: geschafft aber nicht abgeschafft
Foto: Paula Schäfer

Man könnte auch durch den Zaun zielen...
Foto: Christian Heinrici

Eigelstein-Connection: auch hinter Gittern, denn gefährlich gut!
Foto: Christian Heinrici

Kein Mensch ist illegal – nur Bomben
Foto: Christian Heinrici

Abschlusskundgebung am Dom
Foto: Christian Heinrici
Online-Flyer Nr. 99 vom 13.06.2007
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Fotos der Anti-G8 Kundgebung in Köln
„Bonzenparade“
Von Christine Schmidt
Heiligendamm in Köln: Unter dem Motto „Globale Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle überall!“ organisierte das Kölner Netzwerk „kein mensch ist illegal“ (kmii) an Fronleichnam, dem 7. Juni 2007 eine Demo und Kundgebung in Köln. Unterstützt wurde es dabei von Özgürlük ve Dayanisma – Freiheit und Solidarität Deutschland, Iranische Frauengruppe Köln, Kölner Appell gegen Rassismus, Rom e.V. , Tafunga e.V. – Forum für interkulturelle Begegnung und entwicklungspolitische Bildungsarbeit und vielen mehr.
Um 16:30 Uhr am Rudolfplatz ging es los, wo sich etwa 300 Demonstranten um einige einige Infostände und einen „Goldenen Käfig“ versammelten, der Darsteller der „Großen Acht“ enthielt. Nach der kurzen Auftaktrede von „kein mensch ist illegal“, die den Zusammenhang zwischen der Politik der G8-Staaten und den wachsenden Flüchtlingsströmen an die Grenzen Europas verdeutlichte und einer weiteren Performance setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung.

Heiligendamm: Verbrecher sperren sich selbst ein...
Foto: Paula Schäfer
Die Bonzen, die der Parade den Namen gaben, waren natürlich die Staatschefs der G8-Staaten, dargestellt von acht kmii-Aktivisten mit den entsprechenden Fotomasken. Eingesperrt im quasi selbstgebauten Käfig – gemeint war natürlich der 12,5 Millionen Euro teure Zaun um Heiligendamm – führten sie den Demonstrationszug durch die Kölner Innenstadt an. Durch Ehren-, Aposteln-, Breite und Zeughausstraße ging es bis vor den Kölner Dom.

Die „Super-Asse" begleiteten den Demozug
Foto: Paula Schäfer
Zahlreiche Zuschauer, Kölner und Kirchentagsbesucher säumten den Zug und wurden über Lautsprecherwagen immer wieder über die Politik der G8 informiert. Kurze Rollenspiele aus dem „Goldenen Käfig“, Extraeinlagen der Super-Asse, und eine Vielfalt an selbstgebastelten Transparenten und Verkleidungen lockerten die Atmosphäre derart auf, dass sich selbst Kölner Polizisten ein Lachen nicht verkneifen konnten. Tiefer nachdenkenden Zeitgenossen blieb es ganz sicher aber auch zuweilen im Halse stecken.
Aber auch kölsche Themen bewegten die Teilnehmer am Demonstrationszug: Das Pressemonopol des Kölner DuMont-Verlags und vielleicht sogar das geplante „Formel-1 Rennen“ in der Kölner Innenstadt, denn einige sangen Kölsches Liedgut, umgetextet: „Do sinmer dabei, dat ist prima, wir scheißen aufs Klima ...“ Oder war doch die internationale Klimapolitik gemeint? Eine andere Gruppe skandierte: „Eins, zwei drei und vier, die G8, die stoppen wir...!“

Für Pressefreiheit... in Köln!
Foto: Paula Schäfer
Vor dem Dom angekommen, war der Demonstrationszug zahlenmäßig noch weiter angewachsen und viele Passanten blieben stehen, um sich anhand der Transparente, Flugblätter und weiterer Wortbeiträge über das Anliegen der Kundgebung zu informieren. Abschließend erfreuten die multikulturellen Rapper der „Eigelstein-Connection“ die Zuhörer sogar mit kölschem HipHop gegen Diskriminierung und Rassismus und für gleiche Rechte für alle!
Dann war eine gelungene Veranstaltung zu Ende, und wer wollte, konnte gleich um die Ecke auf dem Roncalliplatz im Rahmen des evangelischen Kirchentages die nächste Botschaft nach Heiligendamm schicken.
Weitere Fotos:

Politik der G8: „Einen für mich und für dich gibts nix!"
Foto: Christian Heinrici

Jugend: geschafft aber nicht abgeschafft
Foto: Paula Schäfer

Man könnte auch durch den Zaun zielen...
Foto: Christian Heinrici

Eigelstein-Connection: auch hinter Gittern, denn gefährlich gut!
Foto: Christian Heinrici

Kein Mensch ist illegal – nur Bomben
Foto: Christian Heinrici

Abschlusskundgebung am Dom
Foto: Christian Heinrici
Online-Flyer Nr. 99 vom 13.06.2007
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