SUCHE
Unabhängige Nachrichten, Berichte & Meinungen
Druckversion
Kultur und Wissen
Japanische und Kölner Künstler im Ost-West Studienprojekt 2007
Die Kunst der „Begegnung“
Von Peter Kleinert
Das Neue baut auf verschiedenen Projekten aus der jüngeren Vergangenheit auf. Dazu gehören die Arbeiten von Studio Art Hechima So On in Tokio, das Projekt Site-specific“Action“ in Yokohama, das „Cross Border“-Projekt des Verein ART iG in Hannover, sowie die Projekte „Accion on Ruta“ in Mexico City und das Projekt „Place of Passing“ von Bbeyond, Nordirland.
„Somatische Kultur“
Unter dem Begriff „Somatische Kultur“ sollen nach Darstellung der Organisatoren Bedingungen aufgezeigt werden, die sich durch die zu erwartenden Eingriffe am architektonischen, stadträumlichen und gesellschaftlichen Körper wie folgt beschreiben lassen: „Interaktionen mit menschlichen Daseinsformen, Interaktionen mit zufällig Anwesenden, mit räumlichen Gegebenheiten, mit Schichten und Falten städtischer Lebenswelten“.

Yoshinori Niwa: "Transforming puddle A to puddle B"
Foto: Asako Saito
Ausgehend von Überlegungen zum „öffentlichen Raum“ meinen sie, „dass es nicht wirklich viele Modelle und Methoden von temporären künstlerischen Eingriffen gibt, die sich der Möblierung des öffentlichen Raumes entziehen“. Im Laufe der Jahre tauchten Fragen auf: „Wie sieht ein Instrumentarium für die verschiedenen Gegebenheiten, für die Nicht-Orte aus?“ Das Projekt soll „Antworten im diskursiven Austausch“ geben.
„Performance als Eingriff und Aufmerksamkeitserreger“
Das Modell des „interdisziplinären Kolloquiums“ soll die „Wahrnehmung am gesellschaftlichen Körper auf Bereiche lenken, die im politischen Vorfeld gesellschaftlicher Prozesse stattfinden - Begleiterscheinungen, die, lediglich im Augenwinkel wahrgenommen, meist einer Nichtwahrnehmung unterliegen. (Performance als Eingriff und Aufmerksamkeitserreger)“

Machiko Tagami
Foto: Ayano Shibata
Das Projekt „Die Kunst der Begegnung“ ist vielschichtig. Die künstlerischen Eingriffe sind temporär, kooperativ, manchmal interaktiv und umreißen ein großes Spektrum performativer Darstellungsweisen: Wie sind die Methoden der japanischen Gäste und der deutschen Gastgeber? Wie gestalten sich die Kooperationen? Wie wirken die parallelen Darstellungen an den unterschiedlichen Orten im „Öffentlichen Raum“?
Künstlerische „Streetworker“ zwischen Deutz und Dom
Die jeweiligen Veranstalter erwarten sowohl vom internationalen Austausch als auch vom Erfahrungsumgang mit dem jahrelang vernachlässigten „Öffentlichen Raum“ Anregungen und Erkenntnisse: So werden künstlerische „Streetworker“ unerwarteter Teil eines Stadtmarketings, das sich in der Hauptsache dem Kommerz und Profit ergeben und die „soziale“ Frage kaum mehr gestellt hat.

Hiromi Shirai
Foto: Sakiko Yamaoka
Die japanischen Künstler treffen am 11. Juli in Köln ein, haben am 12. und 13. Juli Gelegenheit, sich mit lokalen Künstlern zu treffen und erste Besichtigungen des Öffentlichen Raums vorzunehmen. Am 13. Juli abends um 19 Uhr findet ein öffentliches Treffen im art-club Cologne statt, auf dem die Orte der Performances bekannt gegeben werden. Diese finden am 14.Juli zwischen 10 und 18 Uhr zwischen Köln-Deutz, auf der Deutzer Brücke, am Dom und in der Altstadt statt.
Weitere Begegnungen und Performances: Essen: 15. bis 18. Juli Düsseldorf: 19. bis 22. Juli Hildesheim: 26. bis 30 Juli Hannover: 31. Juli bis 3. August
Organisation: ASA-European / E.P.I. Zentrum, www.asa.de
Online-Flyer Nr. 100 vom 20.06.2007
Druckversion
Kultur und Wissen
Japanische und Kölner Künstler im Ost-West Studienprojekt 2007
Die Kunst der „Begegnung“
Von Peter Kleinert
Das Neue baut auf verschiedenen Projekten aus der jüngeren Vergangenheit auf. Dazu gehören die Arbeiten von Studio Art Hechima So On in Tokio, das Projekt Site-specific“Action“ in Yokohama, das „Cross Border“-Projekt des Verein ART iG in Hannover, sowie die Projekte „Accion on Ruta“ in Mexico City und das Projekt „Place of Passing“ von Bbeyond, Nordirland.
„Somatische Kultur“
Unter dem Begriff „Somatische Kultur“ sollen nach Darstellung der Organisatoren Bedingungen aufgezeigt werden, die sich durch die zu erwartenden Eingriffe am architektonischen, stadträumlichen und gesellschaftlichen Körper wie folgt beschreiben lassen: „Interaktionen mit menschlichen Daseinsformen, Interaktionen mit zufällig Anwesenden, mit räumlichen Gegebenheiten, mit Schichten und Falten städtischer Lebenswelten“.

Yoshinori Niwa: "Transforming puddle A to puddle B"
Foto: Asako Saito
Ausgehend von Überlegungen zum „öffentlichen Raum“ meinen sie, „dass es nicht wirklich viele Modelle und Methoden von temporären künstlerischen Eingriffen gibt, die sich der Möblierung des öffentlichen Raumes entziehen“. Im Laufe der Jahre tauchten Fragen auf: „Wie sieht ein Instrumentarium für die verschiedenen Gegebenheiten, für die Nicht-Orte aus?“ Das Projekt soll „Antworten im diskursiven Austausch“ geben.
„Performance als Eingriff und Aufmerksamkeitserreger“
Das Modell des „interdisziplinären Kolloquiums“ soll die „Wahrnehmung am gesellschaftlichen Körper auf Bereiche lenken, die im politischen Vorfeld gesellschaftlicher Prozesse stattfinden - Begleiterscheinungen, die, lediglich im Augenwinkel wahrgenommen, meist einer Nichtwahrnehmung unterliegen. (Performance als Eingriff und Aufmerksamkeitserreger)“

Machiko Tagami
Foto: Ayano Shibata
Das Projekt „Die Kunst der Begegnung“ ist vielschichtig. Die künstlerischen Eingriffe sind temporär, kooperativ, manchmal interaktiv und umreißen ein großes Spektrum performativer Darstellungsweisen: Wie sind die Methoden der japanischen Gäste und der deutschen Gastgeber? Wie gestalten sich die Kooperationen? Wie wirken die parallelen Darstellungen an den unterschiedlichen Orten im „Öffentlichen Raum“?
Künstlerische „Streetworker“ zwischen Deutz und Dom
Die jeweiligen Veranstalter erwarten sowohl vom internationalen Austausch als auch vom Erfahrungsumgang mit dem jahrelang vernachlässigten „Öffentlichen Raum“ Anregungen und Erkenntnisse: So werden künstlerische „Streetworker“ unerwarteter Teil eines Stadtmarketings, das sich in der Hauptsache dem Kommerz und Profit ergeben und die „soziale“ Frage kaum mehr gestellt hat.

Hiromi Shirai
Foto: Sakiko Yamaoka
Die japanischen Künstler treffen am 11. Juli in Köln ein, haben am 12. und 13. Juli Gelegenheit, sich mit lokalen Künstlern zu treffen und erste Besichtigungen des Öffentlichen Raums vorzunehmen. Am 13. Juli abends um 19 Uhr findet ein öffentliches Treffen im art-club Cologne statt, auf dem die Orte der Performances bekannt gegeben werden. Diese finden am 14.Juli zwischen 10 und 18 Uhr zwischen Köln-Deutz, auf der Deutzer Brücke, am Dom und in der Altstadt statt.
Weitere Begegnungen und Performances: Essen: 15. bis 18. Juli Düsseldorf: 19. bis 22. Juli Hildesheim: 26. bis 30 Juli Hannover: 31. Juli bis 3. August
Organisation: ASA-European / E.P.I. Zentrum, www.asa.de
Online-Flyer Nr. 100 vom 20.06.2007
Druckversion
NEWS
KÖLNER KLAGEMAUER
FILMCLIP
FOTOGALERIE






















