SUCHE
Unabhängige Nachrichten, Berichte & Meinungen
Druckversion
Arbeit und Soziales
„Solidaritäts- statt Urlaubsreise“ – Folge 2
Adrian und Dennis sind gestartet
Von Manfred Demmer
Die Leverkusener Schüler wollen damit nicht nur eine beachtliche sportliche Leistung vollbringen, sondern auch ein gesellschaftliches Anliegen unter die Leute bringen: Sie machen eine Protestfahrt gegen Arbeitsplatzabbau und Lohndumping von Konzernen wie BAYER und Telekom. Viele hundert Brings-Konzertbesucher erfuhren durch Norbert Löffler zum ersten Mal mit diesem Anliegen der Skaterjungs. Auch in Gesprächen an vielen Ständen des Volksfestes der DKP, das von ca. 50.000 Menschen besucht wurde, an dem Künstler wie Klaus der Geiger, Konstantin Wecker und andere mitwirkten, war die Aktion Gesprächsthema.
Start von Adrian und Dennis in Augsburg
Adrian und Dennis waren am Mittwochabend nach Augsburg gefahren, von wo sie am Montag, nach Donauwörth starteten. Von dort ging es am Dienstag weiter nach Aalen, und wenn diese Ausgabe der NRhZ am heutigen Mittwoch erscheint, kommen sie am Abend in Murrhardt an, wo sie privat untergebracht werden. Die Quartierfrage war eine zentrale Frage bei der Vorbereitung dieser Fahrt. Hatten die Jungs doch die Route so gewählt, dass ihnen die 21 Etappen - bei ihrem schmalen Geldbeutel - durch solidarische Unterstützung mit preiswerten oder sogar kostenlosen Übernachtungen möglich erschienen. Dort wo Jugendherbergen zu teuer blieben, sorgten solidarische Menschen (Freunde, aber auch völlig Unbekannte, die durch ihre website auf das Projekt aufmerksam gemacht worden waren) für Quartiere wie in Murrhardt Niels Lauchardt, in Donauwörth der Besitzer des Buena Vista und in Aalen das Hotelrestaurant Vogthof, das die Übernachtung zum Selbstkostenpreis ermöglichte.

Adrian und Dennis – mehr im Tagebuch
Foto: Norbert Löffler
Unterstützung auch von ver.di
Auch wurde die anfängliche Zurückhaltung von Gewerkschaften gegenüber dem Skaterprojekt hat sich inzwischen verändert. Die Gewerkschaft ver.di im Bezirk Rhein-Wupper hat das Anliegen der Skaterjungs öffentlich gemacht, und am Freitag, 29. Juni, können sie in der ver.di Bildungsstätte in Mosbach nach ihrer fünften Etappe Quartier nehmen.
Man darf gespannt sein, was die Skaterjungs bis zum Ende ihrer Reise alles erleben werden, und wie das Echo auf Ihre Botschaft aussehen wird. Wer sich täglich über ihre Aktion informieren will, kann das in ihrem Tagebuch tun.
Die NRhZ wird, wie schon in ihren Bericht „Solidaritäts- statt Urlaubsreise“ in Nummer 88, weiter über die Aktion von Adrian und Dennis und alles was darum herum passiert berichten. Eine Rückkehrfete ist jedenfalls für Montag, 16. Juli, in Leverkusen unter der Stelzenautobahn geplant. (HDH)
Online-Flyer Nr. 101 vom 27.06.2007
Druckversion
Arbeit und Soziales
„Solidaritäts- statt Urlaubsreise“ – Folge 2
Adrian und Dennis sind gestartet
Von Manfred Demmer
Die Leverkusener Schüler wollen damit nicht nur eine beachtliche sportliche Leistung vollbringen, sondern auch ein gesellschaftliches Anliegen unter die Leute bringen: Sie machen eine Protestfahrt gegen Arbeitsplatzabbau und Lohndumping von Konzernen wie BAYER und Telekom. Viele hundert Brings-Konzertbesucher erfuhren durch Norbert Löffler zum ersten Mal mit diesem Anliegen der Skaterjungs. Auch in Gesprächen an vielen Ständen des Volksfestes der DKP, das von ca. 50.000 Menschen besucht wurde, an dem Künstler wie Klaus der Geiger, Konstantin Wecker und andere mitwirkten, war die Aktion Gesprächsthema.
Start von Adrian und Dennis in Augsburg
Adrian und Dennis waren am Mittwochabend nach Augsburg gefahren, von wo sie am Montag, nach Donauwörth starteten. Von dort ging es am Dienstag weiter nach Aalen, und wenn diese Ausgabe der NRhZ am heutigen Mittwoch erscheint, kommen sie am Abend in Murrhardt an, wo sie privat untergebracht werden. Die Quartierfrage war eine zentrale Frage bei der Vorbereitung dieser Fahrt. Hatten die Jungs doch die Route so gewählt, dass ihnen die 21 Etappen - bei ihrem schmalen Geldbeutel - durch solidarische Unterstützung mit preiswerten oder sogar kostenlosen Übernachtungen möglich erschienen. Dort wo Jugendherbergen zu teuer blieben, sorgten solidarische Menschen (Freunde, aber auch völlig Unbekannte, die durch ihre website auf das Projekt aufmerksam gemacht worden waren) für Quartiere wie in Murrhardt Niels Lauchardt, in Donauwörth der Besitzer des Buena Vista und in Aalen das Hotelrestaurant Vogthof, das die Übernachtung zum Selbstkostenpreis ermöglichte.

Adrian und Dennis – mehr im Tagebuch
Foto: Norbert Löffler
Unterstützung auch von ver.di
Auch wurde die anfängliche Zurückhaltung von Gewerkschaften gegenüber dem Skaterprojekt hat sich inzwischen verändert. Die Gewerkschaft ver.di im Bezirk Rhein-Wupper hat das Anliegen der Skaterjungs öffentlich gemacht, und am Freitag, 29. Juni, können sie in der ver.di Bildungsstätte in Mosbach nach ihrer fünften Etappe Quartier nehmen.
Man darf gespannt sein, was die Skaterjungs bis zum Ende ihrer Reise alles erleben werden, und wie das Echo auf Ihre Botschaft aussehen wird. Wer sich täglich über ihre Aktion informieren will, kann das in ihrem Tagebuch tun.
Die NRhZ wird, wie schon in ihren Bericht „Solidaritäts- statt Urlaubsreise“ in Nummer 88, weiter über die Aktion von Adrian und Dennis und alles was darum herum passiert berichten. Eine Rückkehrfete ist jedenfalls für Montag, 16. Juli, in Leverkusen unter der Stelzenautobahn geplant. (HDH)
Online-Flyer Nr. 101 vom 27.06.2007
Druckversion
NEWS
KÖLNER KLAGEMAUER
FILMCLIP
FOTOGALERIE






















