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Literatur
Lyrik
Der Tod und seine Handlanger
Von Talishja van Aaken
Der Tod, er thront erhaben
über seinen Gaben.
Rechts ziert ihn die Moral
auf nationalen Kissen,
links hockt die Glaubensschar,
ihr schlägt gar kein Gewissen.
Gesellen stehen stramm Spalier
im Kreise vor der Höllentür.
Die Grausamkeit lud ein
die Marter und die Pein.
Auch Fremdenfeindlichkeit
macht sich im Raume breit.
Die Furcht vor dem Alleinsein
trifft pünktlich mit der Angst hier ein.
Die Tränen und das Blut
müssen etwas warten:
Der Hass und die Gewalt
verteilen die Eintrittskarten.
Der Krieg, er kämpft bereits brutal
mit Mördern seiner eigenen Wahl.
Der Tod den sicheren Sieg erringt.
Der Mensch die Klagelieder singt.
Online-Flyer Nr. 155 vom 16.07.2008
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Literatur
Lyrik
Der Tod und seine Handlanger
Von Talishja van Aaken
Der Tod, er thront erhaben
über seinen Gaben.
Rechts ziert ihn die Moral
auf nationalen Kissen,
links hockt die Glaubensschar,
ihr schlägt gar kein Gewissen.
Gesellen stehen stramm Spalier
im Kreise vor der Höllentür.
Die Grausamkeit lud ein
die Marter und die Pein.
Auch Fremdenfeindlichkeit
macht sich im Raume breit.
Die Furcht vor dem Alleinsein
trifft pünktlich mit der Angst hier ein.
Die Tränen und das Blut
müssen etwas warten:
Der Hass und die Gewalt
verteilen die Eintrittskarten.
Der Krieg, er kämpft bereits brutal
mit Mördern seiner eigenen Wahl.
Der Tod den sicheren Sieg erringt.
Der Mensch die Klagelieder singt.
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