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Globales
Offener Brief von iranischen Kriegsgegnern und Wissenschaftlern fordert:
Wahrheit und Versöhnung im Iran
Von Hans Georg

NRhZ-Archiv
Anders als die iranischen Oppositionsführer, die die Popularität Mahmud Ahmadinedschads in großen Teilen der Bevölkerung leugnen, konstatieren die Unterzeichner des Aufrufs, daß sich zwei viele Millionen Menschen umfassende Lager gegenüberstehen. Die beste Lösung der fatalen Pattsituation sähen sie deshalb in Verhandlungen über eine “Versöhnung“ und in der Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit, in der die politischen und gesellschaftlichen Hauptströmungen vertreten sind. Dazu müßten beide Seiten die feindselige Propaganda und die persönlichen Angriffe einstellen und stattdessen ein Klima der gegenseitigen Geduld und des Vertrauens aufbauen.
Die Autoren rufen die Regierenden auf, alle inhaftierten Führer und Aktivisten der Opposition freizulassen. Die Freiheit der Presse ebenso wie alle anderen Bürgerrechte müßten respektiert werden. Von den westlichen Regierungen verlangen sie, jede Art der Einmischung einzustellen und „alle illegitimen wirtschaftlichen, politischen und militärischen Druckmaßnahmen zu beenden, die auf die innere Destabilisierung Irans abzielen“.
Die Führer der Oppositionsbewegung ruft der Offene Brief dazu auf, „unzweideutig allen Sanktionen entgegenzutreten und alle Regime-Change-Operationen zu verurteilen“, „um die Ausnutzung der gegenwärtigen Krise durch die westliche Propaganda und opportunistische Gruppen zu verhindern“. (PK)
Der Hinweis auf den Offenen Brief kam von der Zeitung junge Welt. Man findet ihn in voller Länge unter: www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/jul/31/iran-truth-reconciliation-commission
Online-Flyer Nr. 209 vom 05.08.2009
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Offener Brief von iranischen Kriegsgegnern und Wissenschaftlern fordert:
Wahrheit und Versöhnung im Iran
Von Hans Georg

NRhZ-Archiv
Anders als die iranischen Oppositionsführer, die die Popularität Mahmud Ahmadinedschads in großen Teilen der Bevölkerung leugnen, konstatieren die Unterzeichner des Aufrufs, daß sich zwei viele Millionen Menschen umfassende Lager gegenüberstehen. Die beste Lösung der fatalen Pattsituation sähen sie deshalb in Verhandlungen über eine “Versöhnung“ und in der Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit, in der die politischen und gesellschaftlichen Hauptströmungen vertreten sind. Dazu müßten beide Seiten die feindselige Propaganda und die persönlichen Angriffe einstellen und stattdessen ein Klima der gegenseitigen Geduld und des Vertrauens aufbauen.
Die Autoren rufen die Regierenden auf, alle inhaftierten Führer und Aktivisten der Opposition freizulassen. Die Freiheit der Presse ebenso wie alle anderen Bürgerrechte müßten respektiert werden. Von den westlichen Regierungen verlangen sie, jede Art der Einmischung einzustellen und „alle illegitimen wirtschaftlichen, politischen und militärischen Druckmaßnahmen zu beenden, die auf die innere Destabilisierung Irans abzielen“.
Die Führer der Oppositionsbewegung ruft der Offene Brief dazu auf, „unzweideutig allen Sanktionen entgegenzutreten und alle Regime-Change-Operationen zu verurteilen“, „um die Ausnutzung der gegenwärtigen Krise durch die westliche Propaganda und opportunistische Gruppen zu verhindern“. (PK)
Der Hinweis auf den Offenen Brief kam von der Zeitung junge Welt. Man findet ihn in voller Länge unter: www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/jul/31/iran-truth-reconciliation-commission
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