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Aktueller Online-Flyer vom 02. April 2020  

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Kultur und Wissen
Die Karikatur der Woche
Die EU-Kommission stellt den Green Deal vor
Von Kostas Koufogiorgos

Endlich! In dieser Woche geht es beflügelt von Greta und ihrer weltumspannenden Bewegung um einen wesentlichen Aspekt, der - mit grüner Tarnfarbe versehen - unter dem Deckmantel von "Klimaschutz" und "Klimagerechtigkeit" verkauft werden soll - und zwar von einer Person, die schon reichlich Erfahrung mit der Farbe grün gesammelt hat - in Zusammenhang mit der US-Hilfsarmee, der (olivgrünen) Bundeswehr. Nichts liegt deshalb näher, als dass genau diese Person, die als Frau "von der Leichen" bekannt geworden ist, in der ihr von der Regie zugedachten neuen Rolle als Chefin der US-Hilfsorganisation EU den so genannten "Green Deal" verkaufen soll. Mit einem "schönen warmen Händedruck" soll sie für "Abkühlung" sorgen. Bei tagesschau.de liest sich das so: "Der Green Deal ist zweifellos eines der größten und wichtigsten Projekte der neuen EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen." Dahinter steht ein gigantisches Geschäftsmodell mit dem Ziel einer weiteren Umverteilung der Reichtümer der Welt im Sinne des "neoliberalen" kapitalistischen Wahnsinns. Claudia von Werlhof beschreibt es so: Es soll "eine gewaltige Kapitalumschichtung erreicht werden." Es geht um das Zusammenspiel von "grüner Energie und digitaler Technik, Digitalisierung und Megamaschiniserung des Lebens und der Kultur, also der totalitäre Zugriff auf alles und jedes, die 'Mortifikation' im Sinne einer Entmachtung der Einzelnen und ihre Integration als Rohstoff des Großen Werks der technisch durchkontrollierten Gesellschaft" - um den "grünen" Weg in den "digitalen Knast".


Die EU-Kommission stellt den Green Deal vor (Karikatur: Kostas Koufogiorgos)

In der NRhZ-Ausgabe Nr. 70 begann die Serie "Kostarikaturen" unseres griechischen Cartoonisten Kostas Koufogiorgos – Zeichnungen, mit denen er zu aktuellen politischen und sozialen Themen seinen ganz persönlichen Kommentar abgibt. 2010 konnte man Kostas Cartoons zusammen mit denen anderer KarikaturistInnen in einer Ausstellungsserie des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger u.a. in Berlin und im Haus der Geschichte der BRD in Bonn sehen. Und am 27.1.2012 kam er aus Berlin zurück, wohin ihn der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger für ein paar Tage eingeladen hatte - nominiert für die beste politische Karikatur. Leider hat er diesen Preis dann aber doch nicht erhalten.

Dafür erhielt er am 30. März 2012 eine Auszeichnung der Stifter des "Deutschen Preises für die politische Karikatur - Mit spitzer Feder“, der Akademie für Kommunikation Baden-Württemberg für eine NRhZ-Karikatur aus dem Jahr 2011. Und am 3.5.2016, am Tag der Pressefreiheit, wurde eine seiner Karikaturen vom Bayerischen Journalisten Verband (BJV) ausgezeichnet.


Karikatur der Vorwoche:
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26433

Online-Flyer Nr. 730  vom 18.12.2019



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