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Aktueller Online-Flyer vom 01. Februar 2023

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Köln (NRhZ 806, 01.02.2023) – Nächste Ausgabe am 01. März 2023
Liebe NRhZ-LeserInnen, die NRhZ-Ausgabe 806 ist da. Einige Artikel kommen noch hinzu. Der Appell "DEN KRIEGSTREIBERN IN DEN ARM FALLEN" kann online unterzeichnet werden! Wir wünschen anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure – auch finanzielle – Unterstützung bedanken wir uns SEHR!! Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ". Wer den NRhZ-Newsletter zugeschickt haben möchte, richte bitte eine eMail mit dem Betreff "NRhZ-Newsletter" an arbeiterfotografie(at)t-online.de mehr...
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Allgemein  vom 16.11.2021
Neuer "Krefelder Appell" warnt vor Krieg gegen die Menschheit, 16. November 2021
Den Kriegstreibern in den Arm fallen – online unterzeichnen!
Von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO"

41 Jahre nach dem 16. November 1980, dem Tag der Verabschiedung des Krefelder Appells gegen die Stationierung der atomaren Mittelstreckenraketen Cruise Missiles und Pershing II, veröffentlicht die NRhZ den von Mitgliedern der Kampagne "NATO raus – raus aus der NATO" initiierten Appell "Den Kriegstreibern in den Arm fallen" (Stop the warmongers, Arrêtez les bellicistes), der die hochgefährliche aktuelle Situation in den Blick nimmt. Es geht zum einen – ähnlich wie 1980 – um die immer noch hochbrisante militärische, auch atomare Bedrohungslage und zum anderen um den extrem gefährlichen Krieg gegen die Menschheit, der unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung geführt wird und bereits Millionen Todesopfer gefordert hat. Ziel ist auch die Bündelung aller verfügbaren Kräfte über ideologische Grenzen hinweg. Auf diese Weise ist es bereits jetzt zur Zusammenführung verschiedener Bewegungen gekommen, darunter insbesondere der Friedensbewegung, der Bewegung zur Wiedererlangung unserer Grund- und Menschenrechte und der Bewegung zur Befreiung von Julian Assange. Das zeigt sich an der Liste der ErstunterzeichnerInnen, in denen führende Köpfe aus diesen Bewegungen vertreten sind. Die ideologische Spannbreite reicht von angesehenen Marxisten bis hin zu Unternehmern. Und auch das Spektrum der beruflichen Betätigungen ist beachtlich (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): Ärzte, Apotheker, Optiker, Psychologen, Soziologen, Politikwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler, Literaturwissenschaftler, Historiker, Philosophen, Soldaten, Theologen, Juristen, Studienräte, Journalisten, Schriftsteller, Schauspieler, Dramaturgen, Musiker, Sänger, Bildende Künstler, Fotografen, Diplomaten, Kaufleute, Unternehmensberater, Projektmanager, Ingenieure,... Nachfolgend findet sich dieser außergewöhnliche Appell in drei Sprachen (deutsch, englisch und französisch), ergänzt um die Liste der ErstunterzeichnerInnen und einige ihrer Kommentare. mehr...

 

Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 01.02.2023
Offener Brief an den Aachener Karnevalsverein (AKV) anlässlich der Verleihung des "Ordens wider den tierischen Ernst" an Annalena Baerbock
Gratulation für eine moderne Ritterin im besten Sinne
Von Aachener Bündnis "Diplomatie statt Waffen und Sanktionen"

Werter AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil, werter Prinz Guido, werte Damen und Herren des Elferrats, zu Ihrer Wahl, Frau Baerbock den Orden wider den tierischen Ernst zu verleihen, gratulieren wir. Sie würdigen Madame als "moderne Ritterin im besten Sinne". Treffender geht’s nicht, denn wie heißt es so schön: „Vor allem für Jungritter eigneten sich zum Erproben ihrer Kriegstechniken die Turniere.“ Mag Madame in der Bütt des AKV „feinstes politisches Florett schwingen“ in der Realität ist Frau Baerbock tief in den Krieg gegen Russland verstrickt, denn sie will „Russland ruinieren“. mehr...

 

Aktuelles  vom 23.01.2023
In zwei Jahren mehr als 49.500 Todesfälle und mehr als 1,46 Millionen nicht behobener Gesundheitsschäden gemeldet
Corona-Impf-Alarm (4)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Todesfälle und bleibende Nebenwirkungen, die in Zusammenhang mit den Covid-Impfungen der "European Medicines Agency" (EMA) gemeldet werden, sind "gut" versteckt. Aber sie sind ihrer Datenbank – der "Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen" – mit einigem Aufwand zu entnehmen: seit dem Jahreswechsel 2020/21 bis zum Jahreswechsel 2022/23 – also innerhalb von zwei Jahren – mehr als 49.500 Todesfälle und mehr als 1,46 Millionen nicht behobener (bleibender) Gesundheitsschäden. Doch es ist davon auszugehen, dass das nur ein kleiner Teil der tatsächlich aufgetretenen Fälle ist. Nach Aussage des ehemaligen Gesundheitsamtsleiters Dr. Wolfgang Wodarg werden den Behörden nur ca. drei Prozent der tatsächlich auftretenden unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen gemeldet. Damit liegt die tatsächliche Zahl vermutlich bei mehr als 1,65 Millionen Todesopfern und bei fast 50 Millionen bleibenden Gesundheitsschäden. Nicht besonders versteckt ist die Gesamtzahl von Nebenwirkungsverdachtsfällen. Das sind über 2,1 Millionen innerhalb der zwei Jahre. Das bedeutet bei einer Melderate von drei Prozent mehr als 70 Millionen tatsächlich aufgetretene Nebenwirkungsverdachtsfälle. Führt das zu einem Alarm, der von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird? Nein! Die Reaktionen sind sehr verhalten bis ignorierend und abwehrend. Und dabei sind die langfristigen Folgen der "Impfung" noch gar nicht komplett absehbar. Sie werden erst ansatzweise sichtbar. So ist die Information über den Rückgang der Geburtenraten fast nicht mehr zu unterdrücken. mehr...

 

Aktuelles  vom 23.01.2023
Aus der Quartalsschrift DAS KROKODIL, Ausgabe 43
Mit drei großen Märchen ins Neue Jahr?
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Von mindestens drei großen Märchen wird zurzeit unser Denken geprägt. Das tut gut, denn Märchen sind in der Regel so aufgebaut, dass wir uns in ihnen mit dem Guten identifizieren können. Nichts vermittelt ein angenehmeres Gefühl, als sich auf der Seite des Guten zu wähnen – auf der Seite derer, die den "bösen" Putin, sein Russland und die "Putin-Versteher" bekämpfen – auf der Seite derer, die Corona und die "Corona-Leugner" bekämpfen – auf der Seite derer, die den so genannten Klimawandel und die "Klima-Leugner" bekämpfen. Das Gute in diesen Märchen hat großartige Namen. Es heißt NATO, Great Reset und Green New Deal. mehr...

 

Aktuelles  vom 11.04.2022
Erklärung zu Russlands Vorgehen in der Ukraine, April 2022
Frieden statt Kriegshetze!
Von Bundesverband Arbeiterfotografie

Schaustück Ukraine: darauf gibt es zumindest zwei Blickwinkel – den von Westen und den von Osten. Das, was auf diese Weise zu sehen ist, unterscheidet sich diametral. Der Blick von Westen ist getrübt von Inszenierungen und False-Flag-Operationen, die hingestellt werden, als wären sie unzweifelhaft wahr. Auf der anderen Seite ist zu hören, es ginge um Entmilitarisierung und Entnazifizierung, was aus der Sicht von Westen als Propaganda Putins deklariert wird, als hätte das ukrainische Putsch-Regime keine Unterstützung durch die NATO und als wären faschistische Verbände nicht offizieller Bestandteil des ukrainischen Militärs. Sichtweisen, die um Objektivität bemüht sind, gibt es wenige. Selbst in der Friedensbeweung muss man sie suchen. Aber es gibt sie. Die Stellungnahme des US-Friedensrates und die der Arbeiterfotografie gehören dazu. Es folgt die Erklärung "Frieden statt Kriegshetze!" des Bundesverbands Arbeiterfotografie. mehr...

 

Aktuelles  vom 16.02.2022
Attacken von Soros über ND, Attac und GEW bis hin zur Marienstraße
Kampf des Imperiums gegen "Neuen Krefelder Appell"
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Was ist los mit dem "Neuen Krefelder Appell – Den Kriegstreibern in den Arm fallen"? Warum erregt er so viele Gemüter? Viele andere Appelle, Aufrufe und Petitionen sammeln ihre Unterschriften. Trotzdem bleiben sie in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Ganz anders beim "Neuen Krefelder Appell", der den Blick auf verschiedene Formen des Krieges öffnet – darunter den unter dem Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung gegen große Teile der Menschheit geführten. Der Appell ist offensichtlich ein Störfaktor, der Unruhe stiftet. Es wird versucht, ihm den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Initiatoren werden mit dem Begriff "Sekte" herabwürdigt. Es kommen Angriffe aus verschiedenen Richtungen. Zumindest sieht es im ersten Moment so aus, als seien es voneinander unabhängige Kräfte, die den Appell angreifen. Sie kommen aus Teilen der "Linken", aus Teilen der "Friedensbewegung", aus Teilen der Gewerkschaft, aus Teilen der globalisierungskritischen Bewegung, aus dem so genannt "antideutschen" Spektrum, also von Kräften, die – wie es der Begriff "Atlantifa" verdeutlicht – unter einer "linken" Tarnkappe das Spiel des atlantischen Kriegsbündnisses, der NATO, spielen. Und auch Organisationen, die ganz offensichtlich im Umfeld des Großkapitals operieren, versuchen, das Bekanntwerden des Appells zu verhindern. Das Verhalten der Petitionsplattform OpenPetition macht dies deutlich. mehr...

 

Inland  vom 23.01.2023
Nach mehr als sechs Monaten "Untersuchungshaft"
Solidarität mit Michael Ballweg
Von Elke Zwinge-Makamizile

Noch während der Konferenz der Neuen Gesellschaft für Psychologie im Juli 2022 mit dem Titel „Corona – Inszenierung einer Krise“, bei der viele „Berliner Kommunarden“ dabei waren, verabschiedeten die Teilnehmer spontan eine Solidaritätserklärung für Michael Ballweg. Dass es sich um ein politisch begründetes Vorgehen handelte, war mit den Erfahrungen, die wir von Anfang an mit staatstragenden Medien, dem Polizeiapparat insbesondere in Berlin, gemacht haben, zu erwarten. Damals war allerdings noch nicht in unserem Horizont, wie infam und mit welchem eines Rechtsstaates unwürdigen Vorgehen die Stuttgarter Staatsanwaltschaft ihre juristische Verfolgung weiter betreiben würde. mehr...

 

Inland  vom 23.01.2023
Für Carl von Ossietzky, Julian Assange und Michael Ballweg
Frieden, Freiheit, Demokratie: Eine Fantasie von vorgestern?
Von Irene Eckert

„Die Krise des Jahres 1923 hatte den deutschen Volkskörper bis ins Mark erschüttert.“ Das lesen wir so beim österreichischen Publizisten Bruno Frei in seiner 1978 erschienen Ossietzky-Biografie – verfasst zum 40sten Todesjahr seines Kollegen. Für uns Heutige liegen zu Beginn des Jahres 2023 immerhin drei Jahre Freiheitsberaubung und massiver Demokratieverlust hinter uns. Auch für den Krieg wird längst wieder unablässig getrommelt. Alle Reserven werden für diesen unrühmlichen Zweck locker gemacht, und 24 Stunden täglich wird Hass versprüht gegen ein europäisches Nachbarland, dem wir viel zu verdanken haben. mehr...

 

Inland  vom 23.01.2023
Justiz gegen Demokratiebewegung
Freiheit für Ballweg
Von Ulrich Gellermann

Während draußen die Raketen und Korken knallen, sitzt Michael Ballweg im Gefängnis. Seit mehr als einem halben Jahr ist ein Gründer der Demokratiebewegung in Untersuchungshaft. Nach einem halben Jahr „Untersuchung“ sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart am 28. Dezember, ein Ende der Ermittlungen sei nicht absehbar. Untersuchungshaft darf in der Regel höchstens sechs Monate dauern. Wer „untersucht“ wird, ist nicht schuldig, bis man ihm das Gegenteil beweisen kann. Wer die Veröffentlichungen der Justiz zum Fall Ballweg liest, der kann immer wieder von einem „Verdacht“ lesen. Seit Monaten ist kein Beweis zu finden, es gibt nicht mal harte Indizien für den Vorwurf des Betrugs und der Geldwäsche. Zwischenzeitlich geht die Staatsanwaltschaft nur noch von einer „versuchten Tat“ aus. mehr...

 

Globales  vom 01.02.2023
Pressemitteilung vom 22. Januar 2023 zu Vortrag und Pressekonferenz am 21. Januar in Wuppertal
Strafanzeige beim Internationalen Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingereicht
Von dieBasis, Landesverband NRW

Was waren die Tatmittel und Tatwerkzeuge – die Gegenstände und Methoden, mit denen der objektive Tatbestand des Verbrechens verwirklicht wurde? Das waren (und sind) Corona-Biowaffen-“Impfstoffe“, Masken, Isolation, Schockstrategie, PCR-Test für Testpandemie und Erlebbarmachung der "Pandemie", Gesetze, Verordnungen und statistische Manipulationen. So ist es Folie 26 der Präsentation im Rahmen der Pressekonferenz am 21. Januar in Wuppertal zu entnehmen. Und in Folie 28 wird der Frage nachgegangen, warum die mRNA/DNA-Corona-"Impfung" eine Biowaffe ist. Auf dieser Folie wird u.a. ausgeführt, dass Biowaffen biologische Stoffe sind, die ernsthafte Gesundheitsschäden oder Tod verursachen, ohne dass eine therapeutische, prophylaktische oder sonstige friedliche Rechtfertigung besteht. "Da keine Corona-Pandemie vorliegt, sondern nur die jährliche Influenza-Pandemie, fehlt auch der medizinische, prophylaktische oder sonstige friedliche Zweck..." Als Gesundheitsschäden werden u.a. aufgeführt: Tod, V-AIDS, Autoimmunerkrankungen, Mikrothrombosen, Myocarditis, Pericarditis, Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombocytopenie, innere Blutungen, Turbo-Krebs, Unfruchtbarkeit, drastische Reduzierung adulter Stammzellen und entsprechende Folgen für Blutbildung und Alterung. Es folgt die Pressemitteilung der Basisdemokratischen Partei dieBasis, Landesverband NRW, zu Vortrag und Pressekonferenz am 21. Januar 2023. mehr...

 

Globales  vom 01.02.2023
Zur Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau am 27.01.1945 und zur Beendigung der Belagerung von Leningrad am 27.01.1944
Dank der Roten Armee!
Von Elke Zwinge-Makamizile

Wir erinnern uns heute am 27. Januar an die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau am 27.01.1945 und an das Ende der Belagerung Leningrads am 27.01.1944 - beides durch die Rote Armee. Der 27.01.1944 war das Ende einer Belagerung, die 871 Tage zuvor im September 1941 begann. Das faschistische Hitler-Regime wollte die symbolträchtige Stadt nicht erobern und besetzen – sondern durch eine Blockade langsam durch Hungertod strangulieren und vernichten. Es war ein Todesurteil ohne Beispiel in der Geschichte. Für dreieinhalb Millionen Menschen innerhalb des Belagerungsrings begann eine "Nacht ohne Ende". mehr...

 

Globales  vom 23.01.2023
Aus der Quartalsschrift DAS KROKODIL, Ausgabe 43
Vorhang auf für Martin Niemöller
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Es hat sich nicht von selbst ergeben, dass der folgende Beitrag über den Theologen und Friedensaktivisten Martin Niemöller entstanden ist. Zum Neuen Jahr sollte eine Anzeige in einer "sozialistischen" Zeitung erscheinen. Es war eine für die Quartalsschrift DAS KROKODIL, in der die Formulierung "Vorhang auf für Michael Ballweg" enthalten war. Doch die Reaktion war ernüchternd. Es hieß, die Anzeige könne aus "inhaltlichen" Gründen nicht veröffentlicht werden. Aber auch eine modifizierte Anzeige ist nicht erschienen. In der war "Vorhang auf für Michael Ballweg" durch "Vorhang auf für Martin Niemöller" ersetzt. Und wir haben erläutert: "Wir sehen in Michael Ballweg einen politischen Gefangenen im Sinne von Martin Niemöller." Das war der Anlass, folgenden Beitrag zu verfassen und in Ausgabe 43 der Quartalsschrift DAS KROKODIL zu veröffentlichen. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.02.2023
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (242)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Ich bin der Sieg. Mein Vater war der Krieg. Friede heißt mein Sohn. Er ähnelt meinem Vater schon…“ „In einer Atmosphäre des Krieges kann man sich nicht fortpflanzen... gebt uns Frieden und das Leben wird zurückgegeben...“ „Hallo Chirac, es ist keine Kunst zu sagen, Atomtests seien ungefährlich! Es ist aber eine Kunst, dies zu glauben!“ „Der Frieden ist wie eine Seifenblase, denn auch er hält nicht lange an!“ „Zu lieben ist die größte Macht auf Erden... Denn zu lieben ist der größte Segen, der dem Menschen zuteil wird. Nutze diese Macht gut und sei geehrt dafür.“ „Aus kleinen Dingen erwachsen große Dinge.“ So steht es auf sechs der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2023 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 84 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.02.2023
Aus der Quartalsschrift DAS KROKODIL, Ausgabe 43
Alles Theater mit de Gaulle
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Bezogen auf die Ukraine gibt es eine Aussage: „Dieser Konflikt hat Auswirkungen auf die Welt und auf Europa. Er wurde durch den Willen der Amerikaner und der NATO ausgelöst, und er wird von der Europäischen Kommission weitgehend aufrechterhalten.“ Das sagt Pierre de Gaulle, Enkel des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle. Darauf kann es von Seiten derer, die dazu beitragen, dass diese und weitere Aussagen im deutschsprachigen Raum verbreitet werden, nur eine Erwiderung geben. Die lautet: "Natürlich sind dessen Positionen [also die von Pierre de Gaulle] weder auf Basis marxistischer Analyse, noch deckungsgleich mit unseren Auffassungen." Das ist ein wahrlich überwältigender Satz. Er schmückt das Angebot von weltnetz.tv, wo das Interview in deutscher Sprache präsentiert wird. Dieser Satz sollte fortan jedes Interview bereichern. Denn er gilt fast immer. Positionen verschiedener Personen sind fast nie deckungsgleich. Und der Satz erhebt diejenigen, die ihn nutzen, über die, die zu einer marxistischen Analyse nicht fähig sind. Endlich entsteht auf diese Weise eine Zweiklassengesellschaft – die der Fähigen und die der Unfähigen. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.02.2023
Rede bei der Demonstration "Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit" in Aachen am 28. Januar 2023
Neue Konfrontationsstufe
Von Ansgar Klein

Liebe Friedenfreunde, werte Damen und Herren, zunächst eine gute Nachricht: Deutschland wacht auf! Laut einer repräsentativen Umfrage von Ende Dezember ist das Vertrauen in die politischen Institutionen Deutschlands auf einem historischen Tiefpunkt. Gerade mal ein Drittel der Deutschen vertraut heute noch dem Bundeskanzler oder der Bundesregierung. Das sind mehr als jeweils zwanzig Prozentpunkte weniger als im Vorjahr! [1] Sicher würde eine aktuelle Umfrage, jetzt nach der Entscheidung, Leopard-2-Kampfpanzer in den Krieg gegen Russland an die Ukraine zu liefern, einen weiteren – hoffentlich erdrutschartigen – Vertrauensverlust zu Tage fördern. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.02.2023
Strafanzeige gegen die Bundesregierung wegen Verletzung des Artikels 26 Grundgesetz
Vorbereitung eines Angriffskrieges gegen Russland
Von Brigitte Queck

Sehr geehrte Damen und Herren, ausgehend davon, dass die Bundesregierung durch die bewusste Nichtumsetzung der Minsk-Vereinbarungen die Ukraine militärisch  gestärkt hat, die im Jahre 2014 durch einen Staatsstreich – finanziell und militärisch unterstützt durch die USA – zur Macht gekommen ist, hat die Bundesregierung damit zur militärischen Eskalation des Ukraine-Konfliktes von 2015 bis 2022 mit ca. 15.000 Toten in den Donbassrepubliken beigetragen. Siehe die Äußerung von der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Minsk-Abkommen nie umgesetzt werden, sondern nur „der militärischen Stärkung der Ukraine dienen“ sollten. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.02.2023
Der Verein "Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe" organisiert seit 2015 Menschen Hilfslieferungen in die Ost-Ukraine - bis zum Februar diesen Jahres hochgelobt, wird nun gegen ihn ermittelt
Wie humanitäre Hilfe in der Ost-Ukraine als "Leugnung von Völkermord" verfolgt wird
Von Christa Dregger

Der Vorwurf: «Leugnung von Völkermord» nach dem neu erweiterten §130 des deutschen Strafgesetzbuches. Ich sprach mit der Vereinsvorsitzenden Liane Kilinc gleich nach ihrer Rückkehr aus Mariupol und Donezk. «80% von Mariupol sind zerstört, man sieht kaum noch Fenster in den Häusern. Russland ist dabei, die Infrastruktur zu reparieren. Ich habe trotzdem keine Ahnung, wie die Menschen durch den Winter kommen werden. Dabei ist Mariupol von den befreiten Gebieten noch das sicherste. Donezk steht 24 Stunden am Tag unter Beschuss. Es braucht ein paar Tage, bis man sich daran gewöhnt, bis dahin hat man Herzrasen. Strassen und Spielplätze sind leer, die Menschen wagen sich kaum hinaus. Das wichtigste, was gebraucht wird, ist Trinkwasser.» mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.02.2023
Rede und Fotos von der Kundgebung und Demonstration am 28. Januar 2023 in Göttingen
Erschüttert über die Kriegstreiberei
Von Beate Kühnhold (Rede) und Renate Schoof (Fotos)

"Es reicht! Wir nähern uns der Schwelle zum großen Krieg! Als Friedensbewegte müssen wir uns jetzt gemeinsam selbstbewusst und aktiv gegen diesen Rüstungswahnsinn stemmen. Es muss endlich ernsthafte Verhandlungen mit Russland geben. 80 Jahre nach dem deutschen Vernichtungskrieg ist das unsere Verantwortung. Lasst uns / lassen Sie uns gemeinsam die Forderung auf die Straße tragen: Schluss mit Krieg und Wirtschaftskrieg! Nicht schießen, sondern verhandeln! Wo soll die Eskalation enden? Erst waren nur Helme und angebliche Defensivwaffen in die Ukraine geliefert worden. Nun sind es auch Kampfpanzer, die vorher tabu waren. Jetzt fordert die ukrainische Regierung Kriegsschiffe und Kampfjets. Als nächstes Soldaten? Egal, wie weit die Eskalation in Kriegen ging: Kein Krieg wurde je auf dem Schlachtfeld entschieden, sondern zum Schluss immer am Verhandlungstisch. Sieben Jahre tobte schon der Krieg der ukrainischen Armee gegen die im Osten der Ukraine gelegenen Donbassrepubliken. Seit Dezember 2021 hat die russische Seite gesagt, dass endlich zur Ukraine-Konfrontation und wegen der Ausweitung der NATO bis an alle russischen Grenzen verhandelt werden muss. Und nun wird uns gesagt, dass es gegenüber Russland auf keinen Fall um Verhandlungen gehen darf. Diese Demonstration fordert aber genau das: Verhandlungen jetzt und nicht erst nach weiteren Hunderttausenden Opfern auf beiden Seiten. Wir stehen dicht vor einem dritten Weltkrieg und müssen das Ruder herum reißen. Also raus auf die Straße für den Frieden!" Mit diesen Sätzen wurde am 28. Januar 2023 in Göttingen zum Protest gegen den Kriegswahnsinn aufgerufen. Es folgen Fotos von Renate Schoof und dann die Rede von Beate Kühnhold. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.02.2023
Kapitalismus, Kolonialismus, Rassismus
Das kriegerische Arsenal der Neuzeit
Von Günter Rexilius

Seit dem 24. Februar 2022 befindet sich Deutschland im Kriegszustand. Bomben, Granaten und Gewehrgeschosse bleiben den in der Mitte Europas Lebenden vorerst zwar erspart, aber der deutsche Staat hat sich zur Kriegspartei erklärt, gleich dreifach: Seine Regierungsvertreter liefern Waffen und Geld für Waffen an die Ukraine, sie haben Russland als Reaktion auf sein militärisches Eingreifen in sein Nachbarland, gemeinsam mit der EU und den USA, einen Wirtschaftskrieg erklärt, und sie beteiligen sich, unisono mit der überwiegenden Zahl aller Print- und elektronischen Medien, am zeitgleich begonnenen Propagandakrieg. Diese Kriege sind weder unvorhersehbare noch singuläre Ereignisse, als die sie in der öffentlichen Meinung – Politik, Medien – überwiegend gehandelt werden. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.02.2023
Vier notwendige Betrachtungsebenen zur kritischen Bestandsaufnahme der gegenwärtigen deutschen bzw. westlichen Russland- und Ukraine-Politik
Die Exekutierung des Undenkbaren
Von Jan Veil

"Von den Entscheidern wird das Undenkbare also tatsächlich exekutiert – in diesem Fall durch Unterlassung einerseits und Steinzeitpolitik andererseits. Darüber sollten sich möglichst viele Menschen möglichst bald wirklich klarwerden und dazu kommen, für sie selbst bisher Undenkbares gedanklich, aber auch emotional zuzulassen, in der Folge über die sich daraus ergebenden Konsequenzen nachdenken – und diese allmählich in ihr gesellschaftliches Handeln umsetzen. Das geht." Mit diesem Appell endet die Analyse "Vier notwendige Betrachtungsebenen zur kritischen Bestandsaufnahme der gegenwärtigen deutschen bzw. westlichen Russland- und Ukraine-Politik". Sie ist gegliedert in Einleitung, die vier Betrachtungsebenen – Sanktionsebene (I), Bündnisebene (II), historische Ebene (III) und existenzialistische Ebene (IV) – sowie ein Fazit. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.02.2023
Fakten und staatliche Erklärungen unbeachtet
Scholz, auf nach Washington!
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Wie entfremdet ihrer Aufgabe fast alle außenpolitischen Politiker erscheinen und wie deplatziert die zugehörigen medialen Kommentare sind, ist höchst schockierend. Fakten bleiben unbeachtet und staatliche Erklärungen auch. Außenpolitik wird durch eine widerwärtige krankhafte Russophobie ersetzt. Deutsche und Außenpolitiker anderer EU-Staaten, die in den Medien herumgereicht werden, sind nicht in der Lage, unvoreingenommen und kompetent sachlich zu argumentieren. Sie sind sich nicht der brandgefährlichen Lage bewusst, die sie selbst geschaffen haben. In den USA streiten unzurechnungsfähige Neokonservative darüber, wie sie einen Atomkrieg gewinnen können! "Wir sind eine Supermacht, die durch das völlige Fehlen jeglichen Bewusstseins und jeglicher Führung zu einer Gefahr für sich selbst und für die ganze Welt geworden ist." So Paul Craig Roberts, US-amerikanischer Ökonom und Publizist, stellvertretender Finanzminister der Regierung Reagan. („Washington hat die Bedrohung durch ein nukleares Armageddon wieder aufleben lassen“, Paul Craig Roberts, 19.01.2023). mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.02.2023
Ukraine-Krieg
Kriegsgeheul in der US-Tageszeitung „Washington Post“
Von Wolfgang Effenberger

Die US-Politik-Urgesteine Condoleezza Rice und Robert M. Gates trommeln in der Washington Post für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine durch den „kollektiven Westen” (also die NATO und auch jene Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die nicht der NATO angehören). Anfang 2023 behauptete der einflussreiche neokonservative Robert Kagan (64) in seinem Artikel "Eine freie Welt, wenn man sie behalten kann" (A Free World, If You Can Keep It), die US-Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts seien jeweils ausschließlich aus altruistischen Gründen geführt worden. Seine moralische Beweihräucherung der geschickt bemäntelten strategisch-geopolitisch/imperialistischen Kriege gipfelte in der kategorischen Aufforderung, Russland als den Hort des Bösen auszuschalten. Der Artikel erschien in der Januar-Februar-Ausgabe 2023 im Sprachrohr "Foreign Affairs" des "Council on Foreign Relations" (CFR) – die große elitäre private US-amerikanische Denkfabrik mit Fokus auf außenpolitische Themen. Flankierend zu Kagans Fanfarenruf lancierten die ehemaligen Minister unter Bush jun., Außenministerin (2005-2009) Condoleezza Rice (68) und ihr Kollege, Verteidigungsminister (2006-2009) Robert M. Gates (79), in der Washington Post einen ähnlich heroisch gestimmten Kommentar zur Weltlage: "Die Zeit ist nicht auf der Seite der Ukraine" (Time is not on Ukraine’s side). mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 12.01.2022
Ist es wieder soweit?
In 5 Minuten in den Untergang!
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Trotz der Großdemonstration im Bonner Hofgarten am 10. Oktober 1981 und des millionenfachen Protests mittels des Krefelder Appells wurden ab 1983 in Westdeutschland atomare Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II und Cruise Missiles stationiert. Mit den der 56. Feldartillerie-Brigade der USA zugeordneten Pershing-II-Raketen konnte Moskau innerhalb von ca. 5 Minuten erreicht und "enthauptet" werden. Mit dem am 8. Dezember 1987 von USA und Sowjetunion unterzeichneten Vertrag über nukleare Mittelstreckenwaffen (INF) wurden sie abgebaut und 1991 das 56. Feldartillerie-Kommando aufgelöst. Doch im August 2019 wurde der INF-Vertrag seitens der USA aufgekündigt. Und seit November 2021 ist das 56. Feldartillerie-Kommando reaktiviert – in Mainz-Kastel, einem Stadtteil von Wiesbaden unweit des Hauptquartiers der US Army Europe (USAREUR). Und wieder sollen Raketen – so genannte Hyperschallraketen – stationiert werden, die Moskau in wenigen Minuten erreichen können. mehr...

 

Kommentar  vom 01.02.2023
Kommentar vom Hochblauen
Ausgrenzung und Gleichschaltung
Von Evelyn Hecht-Galinski

Am Montag, 30. Januar, jährte sich die Machtergreifung der Nazis. Vor 90 Jahren, am 30. Januar 1933, kam Hitler an die Macht. Ein Datum, was mir ständig in den Sinn kommt, wenn ich das Jahr 2023 und den Januar verfolge. Immer mehr sehe ich die schrecklichen Parallelen. Es macht mich so fassungslos und zugleich wütend angesichts meines Gefühls der Ausgrenzung. Tatsache ist der schleichende Versuch der totalen medialen und politischen Gleichschaltung, die so sichtbar ist. Wir „müssen wachsam sein“ und „Nie wieder“ sind die gängigen Phrasen. Aber mit Wachsamkeit kommt der Normalbürger gegen diese propagandistische politische und mediale Vergewaltigung nicht an. Wie ähneln sich die Zeiten. mehr...

 

Kommentar  vom 01.02.2023
Verabreichung des Covid-"Impfstoffs"
Absichtlicher Versuch eines weltweiten Völkermords
Von Paul Craig Roberts

Noch nie gab es nach einer Impfung so viele Todesfälle wie heute. Noch nie zuvor sind Kinder, junge Erwachsene, Sportler im besten Alter und Entertainer nach einer Impfung aus unbekannter Ursache gestorben. Natürlich ist die Ursache bekannt. Die führenden Ärzte und medizinischen Wissenschaftler unserer Zeit – mit Ausnahme von Bürokraten der Gesundheitsbehörden wie Fauci, die als Marketingagenten für Big Pharma und korrupte, politisierte staatliche Ärztekammern und HMOs (Health Maintenance Organizations) dienen – haben erklärt, warum und wie die mRNA-"Impfstoffe", die keine Impfstoffe sind, töten, das Immunsystem zerstören und Gesundheitsschäden verursachen. mehr...

 

Kommentar  vom 01.02.2023
Hoffnung der Menschheit wurde zunichte gemacht
Idee des Sozialismus kann nur in Frieden und Freiheit gedeihen
Von Rudolf Hänsel

In der Neuzeit, der Zeit Aufklärung, haben die Menschen neue Ideen entwickelt. Doch der sozialistische Gedanke, der antimilitaristische Gedanke des Friedens, der Freiheit, der Gleichheit, der Gerechtigkeit und der Solidarität hat Schiffbruch erlitten. Er war die Hoffnung der Proletarier der ganzen Welt. Wir alle haben diese schönen Gedanken vernachlässigt und sie dadurch zunichte gemacht. Es gibt eben keine Politik, keine Erklärung der menschlichen Belange ohne Kenntnisse der Psychologie. mehr...

 

Kommentar  vom 01.02.2023
Internationaler Tag der Erziehung am 24. Januar: Albert Camus‘ Brief an seinen Lehrer
Aufgabe des Lehrers: Verstehen und helfen
Von Rudolf Hänsel

Am 24. Januar ist „Internationaler Tag der Erziehung / Internationaler UN-Tag der Bildung / Welttag Bildung“. An diesem Aktionstag, der erstmals 2019 begangen wurde, soll die Rolle der Bildung für Frieden und Entwicklung sowie als öffentliches Gut gewürdigt werden. Als Pädagoge und Psychologe möchte ich zu diesem Tag den Brief des Nobelpreisträgers Albert Camus an seiner Lehrer Monsieur Germain vom 19. November 1957 und einen Auszug aus der Antwort seines Lehrers am 30. April 1959 zitieren. Beide Briefe wurden im Anhang von Albert Camus‘ Roman „Der erste Mensch“ veröffentlicht. mehr...

 

Kommentar  vom 01.02.2023
Ukraine befiehlt Panzer
Kanzler Scholz folgt und liefert
Von Ulrich Gellermann

Zwar wird die deutsche Außen- und Kriegspolitik in den USA gemacht, aber die Public Relation für die Ausweitung des Ukraine-Kriegs darf vom ukrainischen Botschafter Oleksii Makeiev in den Tagesthemen verkündet werden. Mit fröhlichem Grinsen verzählt er der untertänigen Caren Miosga: „Glaube, die Panzerkoalition entsteht gerade“. Vor allen anderen kann der ukrainische Statthalter der USA in Deutschland die weitere Verschärfung des Krieges melden. mehr...

 

Filmclips  vom 01.02.2023
Veranstaltung von Aufstehen Bremen und Bremer Friedensforum am 26. Januar 2023
KARL KRÖKEL ::: WOLFRAM ELSNER ::: Wirtschaftskrieg gegen Russland und China – Bumerang für unsere Wirtschaft?
Von Georg Maria Vormschlag (Arbeiterfotografie)

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Fotogalerien  vom 23.01.2023
Soldatengottesdienst am 19. Januar 2023 im Kölner Dom
Furchtbar und verabscheuungswürdig
Von Arbeiterfotografie

Die NATO kann zufrieden sein mit ihrem Kardinal Rainer Maria Woelki, wenn der beim Soldatengottesdienst 2023 im Kölner Dom vom "furchtbaren und verabscheuungswürdigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine" spricht. Damit ist der Kardinal voll auf Linie. Er ist damit wie viele, viele andere ein Meister im Ausblenden. Und er weiß sich auch einig mit der "transatlantisch" operierenden Bundeswehr, wenn er gegen Ende seiner Predigt sagt: "Wenn es im Weißbuch der Bundeswehr heißt, 'Deutschlands wirtschaftliches und politisches Gewicht verpflichtet uns, im Verbund mit unseren europäischen und transatlantischen Partnern Verantwortung für die Sicherheit Europas zu übernehmen, um gemeinsam Menschenrechte, Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht zu verteidigen', dann soll das dem Wohlergehen und der Sicherheit der Menschen in Europa und der ganzen Welt dienen." Dieser Sichtweise steht die des Aufrufs zum Protest gegenüber. Darin heißt es: "Wir wollen nicht zusehen, wie auf dem Boden der Ukraine ein Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und der Russischen Förderation ausgefochten wird." Und: "Wer Soldaten segnet, erleichtert deren Gewissen. Er sorgt dafür, dass Kriege weiterhin gerechtfertigt werden, statt im Vorfeld zu ziviler Konfliktlösung und Sicherheit durch Entspannungspolitik zu mahnen. Soldaten in Uniform haben in einer Kirche nichts zu suchen, damit wird das Gotteshaus entweiht." Die NRhZ dokumentiert das Geschehen vom 19. Januar 2023 in Zusammenhang mit dem Soldatengottesdienst im Kölner Dom anhand von Fotografien der Arbeiterfotografie. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 01.02.2023
Wir lernen aus der Geschichte, wie wir die Zukunft besser machen
Mussolinis "Marsch" auf Rom
Von Hermann Ploppa

Heute geht es um Benito Mussolinis Marsch auf Rom. Vor nunmehr einhundert Jahren marschierten faschistische Schlägerbanden in die italienische Hauptstadt. Das war der Ausgangspunkt für immerhin dreiundzwanzig Jahre Diktatur in dem Land, wo Zitronenbäume blühen. Mussolinis Schreckensherrschaft gilt als der Prototyp der faschistischen Regierungsform. Uns interessiert die Frage: wer steckte hinter Mussolinis gut durchgestyltem Faschismus? Wer waren die Förderer? Und wie konnte es kommen, dass Mussolini mit relativ bescheidenen Mitteln so leicht die Macht ergreifen konnte? Begeben wir uns also in das Italien des ersten Viertels des Zwanzigsten Jahrhunderts. mehr...

 

Literatur  vom 01.02.2023
Julian Assange gewidmet
Liebeslieder
Von Afsane Bahar

Mitten im grauenvollen Geheule
der größten zeitgenössischen Gewalttäter
im Auftrage ihrer Herren hartgesotten handelnd mehr...

 



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