NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - Logo
SUCHE
Suchergebnis anzeigen!
RESSORTS
SERVICE
Unabhängige Nachrichten, Berichte & Meinungen
Aktueller Online-Flyer vom 15. Oktober 2019

+ + + + Aktuelle Meldung + + + +

Immer wieder mittwochs (nächste Ausgabe am 16.10.2019)
Köln (NRhZ, 02.10.2019) Die Fotogalerie in NRhZ-Ausgabe 721 kommt anlässlich des "Tags der Deutschen Einheit" aus Hamburg. Sie mahnt, dem Sterben für Deutschland ein Ende setzen, d.h. im Klartext dem Sterben für das internationale Kapital. Schwerpunktmäßig befasst sich die NRhZ-Ausgabe mit der kriegsunkritischen Klimabewegung. Peter Koenig stellt anlässlich der UNO-Sondersitzung zum Klimawandel dem "Klima" die Hauptaufgabe der UNO gegenüber: den Frieden. William F. Engdahl geht der Spur des Geldes nach, die mit der Klimabewegung verbunden ist. Claudia von Werlhof hat mit Unterstützung einer Diskussionsgruppe der "Planetaren Bewegung für Mutter Erde" einen Zweiten Offenen Brief an Greta Thunberg verfasst: Greta und die große Ver(w)irrung. Irene Eckert gibt es zu Denken, wie Gretas kindlich-trotziger Schrei vor der UNO den Eliten der westlichen Welt gelegen kommt, sie Greta regelrecht den Hof machen. Und Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann sehen in der Klima-Kampagne eine monströse Massenmanipulation. Soweit zum Schwerpunktthema. Um Palästina/Israel geht es bei Tanya Ury und Evelyn Hecht-Galinski. Tanya Ury hat ein Schreiben an Berlins Innensenator Andreas Geisel wegen dessen Israels Rassismus stützenden Aussagen zu BDS verfasst. Der Kommentar von Evelyn Hecht-Galinski hat seinen Anlass im jüdischen Neujahrsfest. Wolfgang Bittner nimmt in einem Auszug aus dem Buch "Der neue West-Ost-Konflikt" die Interventions- und Sanktionspolitik der USA unter die Lupe. Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait fordert von der EU, sich von der verheerenden Interventionspolitik der USA zu lösen. Brigitte Queck protestiert gegen die Inhaftierung von Nikolai Malinow in Bulgarien, des Rusofili-Vorsitzenden, der Freundschaft mit Russland statt der Unterwerfung unter die NATO propagiert. Weiterhin hat Brigitte Queck einen Artikel aus dem Russischen übersetzt, der US-Waffenlieferungen nach Syrien und Jemen aufdeckt. Eva und Markus Heizmann vom Bündnis gegen den imperialistischen Krieg berichten von einer Venezuela-Veranstaltung in Zürich. Ulrich Gellermann sieht, wie so getan wird, als hätten "die Russen" den Zweiten Weltkrieg begonnen. Harald Schauff betrachtet die angeblichen Gefahren eines globalen Grundeinkommens: "Risiko der Chance". Peter Betscher hat anlässlich eines kulturellen Highlights in Darmstadt die Gesangspädagogin Johanna Arndt interviewt. Im Terminkalender spiegeln sich Ereignisse wie 70 Jahre Volksrepublik China, DDR-Gründung vor 70 Jahren und Operation 9/11 vor 18 Jahren. Ein Angebot von Beiträgen zu 9/11 – neu jetzt auch von Daniele Ganser – gibt es in der Playlist des Arbeiterfotografie-YouTube-Kanals. Das und einiges mehr bietet sicher anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure weitere – auch finanzielle – Unterstützung bedanken wir uns. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
zurück  


Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 02.10.2019
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

VORTRAG / FORUM Bruno Kern: Kann der Markt das Klima retten? CO2-Steuern und Zertifikatshandel auf dem Prüfstand (2. Oktober 2019, 19.30, Frankfurt, Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5), world beyond war. Internationale Anti-Kriegs-Konferenz am Shannon Airport (Samstag-Sonntag, 5.-6. Oktober 2019, Limerick, Ireland), Reihe Marx in Marxloh - Brigitte Streicher: DDR - BRD Zwei deutsche Staaten im Spiegel ihrer Verfassungen (Sonntag, 6. Oktober 2019, 11-13 Uhr, Duisburg, Jugend- und Kulturverein, Kaiser-Wilhelm-Straße 284), Alternative Einheitsfeier 2019: 70. Jahrestag der Gründung der DDR, des ersten deutschen Friedensstaates, u.a. mit Dr. Hans Modrow (Montag, 7. Oktober 2019, 10-12 Uhr, Neuenhagen bei Berlin, Bürgerhaus Neuenhagen, Hauptstraße 2), Ullrich Mies: Der tiefe Staat schlägt zu, oder: Die heimlichen Herrscher. Buchvorstellung (Freitag, 11. Oktober 2910, 18.30 Uhr, Köln, Philosophischer Salon, Anmeldung ...), Ansgar Schneider: Stigmatisierung statt Aufklärung – Das Unwesen des Wortes „Verschwörungstheorie“ und die unerwähnte Wissenschaft des 11. Septembers... (Freitag, 11. Oktober 2019, 19 Uhr, Aachen, Haus der Evangelischen Kirche, Frère-Roger-Straße 8-10), isw-Konferenz: Der Aufstieg Chinas und die Krise des neoliberalen Kapitalismus mit Werner Rügemer, Prof. Ding Xiaoqin, Ingar Solty u.a. (Freitag-Samstag, 11.-12. Oktober 2019, Fr. 19h, Sa: 9.45-17.30, München, Schlierseestr. 47), DDR, der Zukunft zugewandt. Veranstaltung der DKP zum 70. Jahrestag der Gründung der DDR am 7. Oktober 1949 (Samstag, 9. November 2019, 12-19.30 Uhr, Strausberg bei Berlin, STIC, Garzauer Chaussee 1a), Ullrich Mies, Hermann Ploppa, Annette Groth u.a.: Der "Tiefe Staat" oder: wer regiert den Westen? (Sa., 16.11.2019, 10.30-17h, Stuttgart, freidenker.de), Stephan Mögle-Stadel (Dag Hammarskjöld-Biograph): Heimatland Erde (Di., 10.12.2019, Wuppertal, cafe pegah), Patrick Baab: Im Spinnennetz der Geheimdienste. Warum wurden Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby ermordet? (Freitag, 13. Dezember 2019, 18.30 Uhr, Köln, Philosophischer Salon, Anmeldung ...), Georg Meggle: Wer ist Antisemit? Eine Begriffsbestimmung (Mittwoch, 12. Februar 2020, 18-20 Uhr, Humboldt-Universität/Berlin) AUSSTELLUNG / KUNSTAKTION – Norman Junge: Malermanöver (Vernissage Samstag 5. Oktober 2019, 19 Uhr, Düsseldorf, Stattgalerie, Berger Allee 1, bis 3.11.), Der Amateur. Vom Bauhaus zu Instagram (3. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020, Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe), Christel Plöther (Fotografie): Bethlehem - Viehmarkt (11. Oktober 2019, 19h Eröffnung, Köln, Vringstreff, Im Ferkulum 42, bis 11. November), Nakba, Flucht und Vertreibung der Palästinenser (siehe auch Rubrik AUSSTELLUNGSVERLEIH) – THEATER / KABARETT / LESUNG – lisa fitz life: Flüsterwitz (Oktober 2019, lisa-fitz.de), Gerhard Jeske: Ein Danziger in Lurup. Lesung mit Fotoausstellung zur Kaschubei (Mi, 13. November 2019, 17h, Hamburg-Lurup, Stadtteilhaus, Böverstland 38), "Hilfe, das Volk kommt", Gruppenlesung der Kölner Literaturtage u.a. mit Mischi Steinbrück - Clombina streikt - und Werner Rügemer - Schlummerndes Unrecht (Fr, 11. Oktober 2019, 19h, Köln, DGB-Haus, Großer Saal), Albert Dulk Preis an Peter Grohmann (15.11.2019, 20 Uhr, Stuttgart, Kulturtreff Untertürkheim) – FILM clips&links: youtube.com/user/arbeiterfotografie/videos und /playlist – KONZERT hier&jazz. Modern Jazz mit Annette Schroeder, Petra Tönnesen, Mark Bolz und Michael Jung (Freitag, 8. November 2019, 18.30 Uhr, Köln, Philosophischer Salon, Anmeldung ...)  – AKTION –  Europäische Aktionswoche gegen Schiedsgerichte (Fr, 11.-Sa, 19.10.), Fahrt zum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo (7. Dezember 2019, Schlaumeierreisen, ab Duisburg, frühzeitig anmelden: Edith Fröse 0151/14 27 49 34 & Hannah Schönig 0160/95 66 50 21) +++ REGELMÄSSIG +++ NEU +++ NEU +++ mehr...

 

Aktuelles  vom 25.09.2019
Appell an Bundesregierung und Bundestag, September 2019
Von deutschem Boden darf nur Frieden ausgehen
Von Kampagne „NATO raus – raus aus der NATO“

Die Mitgliederversammlung der IPPNW hat im Mai 2019 beschlossen, von der Bundesregierung zu fordern, "den Truppenstationierungsvertrag von Seiten Deutschlands zu kündigen". Und die internationale Konferenz "Nein zu Militärstützpunkten & Kriegen" hat im Juni 2019 eine Erklärung verabschiedet, mit der bekundet wird, dass Bundesregierung und Bundestag aufgefordert werden sollen, "den 'Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland' – den Truppenstationierungsvertrag – zu kündigen, um damit alle US/NATO-Militärbasen und Nuklear-Waffen von deutschem Territorium zu entfernen“ sowie dass die Regierungen der NATO-Mitgliedstaaten aufgefordert werden sollen, „aus der NATO auszutreten.“ Da diese Schritte der Aufforderung bislang nicht vollzogen waren, hat die Kampagne „NATO raus – raus aus der NATO“ einen Appell verfasst und mit Datum vom 26. September 2019 auf den Weg gebracht, mit dem die Forderungen an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag herangetragen werden. mehr...

 

Inland  vom 02.10.2019
Schreiben an Berlins Innensenator Andreas Geisel wegen dessen Aussagen zu BDS
Für Gleichberechtigung und Menschenrechte in Palästina/Israel
Von Tanya Ury

Am 25. September 2019 hat der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) der ZEIT ein Interview gegeben, in dem er sich auf die Seite des rassistischen Apartheid-Staates Israel stellt und das Eintreten für die Menschenrechte als antisemitisch diffamiert. Geisel macht sich zum Anwalt der kriminellen israelischen Politik und beschreibt aus dieser Perspektive BDS als wirkungsmächtige Bedrohung, die es auszuschalten gilt: "Die Hoffnung, dass das eine Randerscheinung ist, vor der man die Augen verschließen kann, trügt. Diese Bewegungen verschwinden nicht einfach wieder von alleine." Es geht ihm also darum, die Menschenrechtsbewegung BDS zum Verschwinden zu bringen. Und er beschreibt, was bereits alles im Interesse des israelischen Unterdrückungsregimes insbesondere zur grundgesetzwidrigen Beschneidung der Meinungsfreiheit unternommen wurde: "Wir haben Antisemitismusbeauftragte bei der Polizei und in der Justiz eingerichtet. Wir haben einen runden Tisch gegen antisemitische Gewalt ins Leben gerufen." Diese Maßnahmen hält er für "gut und wichtig", aber nicht für ausreichend. Er will den deutschen Inlandsgeheimdienst gegen die BDS-Menschenrechtsbewegung zum Einsatz bringen, indem er fordert, "dass sich die deutschen Verfassungsschutzbehörden stärker mit dem BDS und seinen antiisraelischen Positionen auseinandersetzen sollten... Man muss feststellen, wie sehr BDS verfassungsfeindliche Bestrebungen verfolgt." Tanya Ury, Mitglied der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost", hat daraufhin ein Schreiben an Berlins Innensenator Andreas Geisel gerichtet, das die NRhZ nachfolgend wiedergibt. mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 02.10.2019
Die angeblichen Gefahren eines globalen Grundeinkommens
Risiko der Chance
Von Harald Schauff

Welt im Umbruch: Die Digitalisierung ist im Begriff, die globalen Wirtschafts- und Lebensverhältnisse fundamental umzuwälzen. Betroffen sind vor allem die Arbeitswelten einschließlich der Niedriglohnsektoren, auf welche eine große Automationswelle zurollt. Die bereits hohe Arbeitslosigkeit in vielen Ländern dürfte dadurch nochmals zulegen, die Ungleichheit sich weiter verschärfen. Im selben Maße wachsen Unsicherheit und Konfliktpotenzial. Die Zeiten werden unruhiger. Millionen verlassen ihre Heimat und werden zu Migranten. Diese Entwicklung betrachtet inzwischen auch das Weltwirtschaftsforum mit wachsender Besorgnis. Dort wird in der Tat über die Einführung eines globalen Grundeinkommens nachgedacht. So erfreulich diese Nachricht klingt, die Erfahrung lehrt: Wo der Grundeinkommensgedanke auftaucht, können die Bedenken und ihre Träger nicht weit sein. mehr...

 

Globales  vom 02.10.2019
Bulgarien: Strafverfahren gegen den Rusofili-Vorsitzender Nikolai Malinow
Im Widerspruch zur bulgarischen Verfassung
Von Brigitte Queck

Rusofili ist eine öffentliche Organisation in Bulgarien, die sich für gute Beziehungen zu Russland einsetzt. Ihr Vorsitzender Nikolai Malinow, der die NATO-freundliche Außenpolitik Bulgariens für schädlich hält, wurde am 10. September 2019 von der bulgarischen Staatsanwaltschaft wegen Spionage angeklagt und verhaftet. Die Botschaften der USA und Großbritanniens haben positiv auf die Inhaftierung reagiert. Im Interview mit RT erklärt Nikolai Malinow: "Ich werde der Spionage beschuldigt... Ein Strafverfahren wurde eröffnet, und ich und sieben weitere Personen wurden 24 Stunden lang festgehalten, danach ließen sie mich auf Kaution frei..." Zu Rusofili sagt er: "Wir führen Bildungsarbeit durch. Wir organisieren Konzerte, Festivals, Wettbewerbe, Versammlungen, Seminare und veröffentlichen Bücher." All dies habe nichts mit Spionage zu tun: "Ich habe keinen Zugang [zu geheimen Informationen] und wollte ihn auch nicht bekommen. Alle meine Kontakte - sowohl in Russland als auch in Bulgarien - sind absolut öffentlich und offen." Und in Sachen NATO: "Was die Vorwürfe eines Versuchs zur Änderung der NATO-freundlichen Außenpolitik des Landes betrifft, so ist sie nicht in der Verfassung verankert. Ich habe das Recht zu glauben, dass dieser Kurs für uns schädlich ist, und meinen Standpunkt zu vertreten." Die NRhZ dokumentiert in diesem Zusammenhang eine Erklärung der "Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg" vom 17.9.2019. mehr...

 

Globales  vom 02.10.2019
Der Greta-Hype treibt die Welt um
Nachdenken über Greta T.
Von Irene Eckert

Greta Thunberg, das bezopfte Schwedenmädel, kindliche Ikone aller 'Klimaschützer' tritt dieser Tage vor den Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York. Mit Tränen in der Zornes-Stimme liest sie den versammelten rund 60 Staats- und Regierungschefs, dem UN-Generalsekretär und den Vertretern der Zivilgesellschaft gleichermaßen die Leviten. Ihr kindlich-trotziger Schrei trifft bei den Eliten der westlichen Welt aber keineswegs auf verstopfte Ohren. Das von ihr ausgelöste millionenfache Aufbegehren der Jugend scheint ihnen recht gelegen. Sie machen Gretchen den Hof, schütteln ihr beflissen die Hände, verleihen ihr gar den Alternativen Nobelpreis, den „Right Livelihood Award“ zuerst, der Osloer Friedenspreis wird wohl nicht lange auf sich warten lassen. mehr...

 

Globales  vom 02.10.2019
Für eine neue Ära Europa: Von verheerender Interventionspolitik lösen
US-Schrecken mit langer Vorgeschichte
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Der US-Schrecken hat eine lange Vorgeschichte: Zahlreiche Aggressionskriege, westliche Kollaboration mit und Unterstützung von Terroristen und Kampfgruppen aller Art, die im Nahen Osten, zuletzt in Syrien, wüten und morden, massiver Druck auf Völker und Regierungen, die sich dem US-Diktat nicht beugen. Deutschland, die EU haben sich dieser kriminellen US-Außenpolitik angeschlossen und machen sich somit mitverantwortlich. Die erbärmliche Unprofessionalität der obrigkeitshörigen deutschen Medien hat sich derartig extrem degradiert, dass sie sich sogar wiederholt zur Plattform für Desinformations- und Kriegsstimmen hergeben. mehr...

 

Globales  vom 02.10.2019
Bericht über die Veranstaltung "Venezuela: Gegenwart & Zukunft", Zürich, 28.9.2019
Widerstand ist nicht nur möglich, sondern eine Frage des Überlebens
Von Eva und Markus Heizmann, Bündnis gegen den imperialistischen Krieg, Basel

"Es besteht die akute Gefahr eines Angriffes durch die USA. Diese Gefahr hat auch auf psychologischer Ebene eine Bedeutung: In ständiger Angst vor einem Angriffskrieg zu leben, zermürbt ein Volk, und auch das ist natürlich genau so gewollt. Die Bemühungen der Regierung Venezuelas gehen auf jeden Fall Richtung Deeskalation und Vermeidung eines offenen Krieges. Leider muss auch gesagt werden, dass einige Länder in der Region (Kolumbien, Chile, Argentinien, Peru und neuerdings auch Brasilien) einen solchen Angriffskrieg befürworten oder wenigstens nicht ablehnen. All dies bedroht Venezuela, ein Land welches in Frieden leben will." Das sagte Cesar Mendez am 28. September 2019 bei einer Veranstaltung in Zürich. Sie fand auf Einladung der kommunistischen Partei der Schweiz (PdA, Partei der Arbeit) im Volkshaus mit dem Titel "Venezuela: Gegenwart & Zukunft" statt - mit Cesar Mendez (Botschafter Venezuelas in der Schweiz), Natalie Benelli (Journalistin), Carolus Wimmer (internationaler Sekretär der Kommunistischen Partei Venezuelas) - moderiert von Siro Torresan (Redakteur beim vorwärts und Mitglied der Parteileitung der PdAS). Eva und Markus Heizmann vom "Bündnis gegen den imperialistischen Krieg", Basel, berichten. mehr...

 

Globales  vom 02.10.2019
Betrachtung anlässlich der UNO-Sondersitzung zum Klimawandel
Frieden versus Klima
Von Peter Koenig

Heute, Montag, 23. September 2019, veranstaltet die UNO in New York eine Sondersitzung zum Thema Klimawandel. Es gab grosse, überwiegend von Jugend dominierte Demonstrationen von Zehntausenden auf der ganzen Welt, viele davon in New York, eine von ihnen angeführt von Greta Thunberg, der schwedischen 16-jährigen Klimaaktivistin, die größtenteils von verschiedenen Unternehmensstiftungen, darunter Soros, gesponsert wird, wenn es um Klimawandel geht – um "Klimawandel verhindern, Klimawandel stoppen". Andere mit dem gleichen Ziel, "Freitag für die Zukunft" genannt, kamen aus Deutschland. Die Schüler streiken jeden Freitag – was bedeutet, dass sie nicht zur Schule gehen, um den Klimawandel zu stoppen. mehr...

 

Globales  vom 02.10.2019
Zweiter Offener Brief an Greta Thunberg
Greta und die große Ver(w)irrung
Von Claudia von Werlhof und Diskussionsgruppe der „Planetaren Bewegung für Mutter Erde“

Liebe Greta Thunberg, einen 1. Offenen Brief am Beginn Deiner steilen „Karriere“, die gerade in der Anerkennung des alternativen Nobelpreises gipfelt, hast Du nicht beantwortet. Ich schreibe trotzdem einen 2. Ich hatte Dich voller Sympathie für Deinen Aufbruch als eine Art Großmutter angesprochen, die Dir als einer Art Enkelin einen Rat erteilen möchte. Er bestand darin, Dir bessere Informationen über den wirklichen Zustand von Mutter Erde zu beschaffen, denn mir war aufgefallen, dass Du diese offenbar nicht hattest. Diesmal will ich Dich lieber in meiner Eigenschaft als Wissenschaftlerin ansprechen, die ich ja auch bin. Denn wie ich höre, suchst Du den Rat der Wissenschaft, denn Du scheinst auf Deinen Geist zu vertrauen. Das ist gut und absolut notwendig. Allerdings gibt es immer zwei Sorten von Wissenschaft: eine, die für nichts Geringeres als den gefährdeten Zustand von Mutter Erde selbst verantwortlich ist, und eine, die etwas dagegen hat. Zur letzteren Sorte gehöre ich. Deswegen war ich früher auch immer eine begeisterte Demonstrantin und Demonstrations-Rednerin und war zunächst einfach nur froh, wie die Jugend überall massenhaft auf Deinen Protest reagierte. Endlich eine Bewegung und auch noch für Mutter Erde! Etwas Schöneres konnte mir, zumal als Gründerin der „Planetaren Bewegung für Mutter Erde“, ja gar nicht passieren. mehr...

 

Globales  vom 02.10.2019
Eine Analyse hinsichtlich der Interessen hinter der Klimabewegung
Das Klima und die Spur des Geldes
Von William F. Engdahl

Das Klima. Wer hätte das gedacht. Genau jene Mega-Konzerne und Mega-Milliardäre, die seit den letzten Jahrzehnten hinter der Globalisierung der Weltwirtschaft stecken, die nach Shareholder Value und Kostenreduzierung streben, die unserer Umwelt so viel Schaden zugefügt haben, sowohl in der industrialisierten Welt als auch in den Entwicklungsländern in Afrika, Asien und Lateinamerika, genau sie sind die führenden Unterstützer der CO2-„Graswurzel"-Bewegung von Schweden über Deutschland bis in die USA und darüber hinaus. Ist es ein Anfall von schlechtem Gewissen oder könnte hinter der Finanzialisierung der Luft, die wir atmen, eine tiefere Agenda stecken? Was immer man auch von der Gefahr durch CO2 und dem Risiko einer globalen Erwärmung halten mag, die eine globale Katastrophe mit einer durchschnittlichen Erwärmung von 1,5 bis 2 Grad Celsius in den nächsten 12 Jahren verursachen soll, so ist es doch wert, sich anzusehen, wer den gegenwärtigen Strom aus Propaganda und Klima-Aktivismus befördert. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 02.10.2019
US-Waffenlieferungen nach Syrien und Jemen von bulgarischer Journalistin entlarvt
Nicht weniger als drei Millionen Granaten
Von Sergej Gusarow, Polina Poletajewa und Anastasia Rumjanzewa – übersetzt von Brigitte Queck

Die USA formierte eine äußerst geheime operative Gruppe unter dem Namen Smoking Gun mit dem Ziel der Lieferung von Waffen in den Jemen und nach Syrien. Über ihre diesbezüglichen Erkundigungen schreibt die bulgarische Journalistin Diljana Gaitanndschijewa. Sie stellte fest, dass Washington unter Vortäuschung anderer Programme nicht weniger als drei Millionen Raketen- und Mörsergranaten vom Balkan in den Nahen Osten geschickt hat. Nach Angaben der Journalistin befand sich die Munition, die die Vereinigten Staaten für die Bedürfnisse der afghanischen Armee gekauft hat, vorher in den Händen von Terroristen. Zuvor teilte das syrische Außenministerium mit, dass die Vereinigten Staaten der ISIS Waffen liefern, indem sie Drittstaaten für diese Zwecke benutzen, darunter auch die Balkanstaaten. Experten zufolge wurden die Vereinigten Staaten nicht zum ersten Mal wegen Verbindungen zu diesen ISIS-Militanten verurteilt. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 02.10.2019
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (173)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Ihr Widerstand ist ihr Existenzrecht! Sicherheit baut nicht auf dem Land der anderen auf – Israel stiehlt, tötet im Namen Gottes!“ „Kein Krieg! Nein zum Krieg!“ „Erlassen Sie unsere Schulden, lassen Sie uns gemeinsam für eine schuldenfreie Welt eintreten.“ „Mama Freiheit: Du wirst sie immer in deinem Herzen tragen. Sie können dich korrumpieren, du kannst vergessen, aber sie ist immer da.“ „Freiheit nach Palästina – Deine Mauer hält uns nicht auf…“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2019 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 80 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage. mehr...

 

Kommentar  vom 02.10.2019
Kommentar vom Hochblauen
Deutsche Ausgrenzung
Von Evelyn Hecht-Galinski

Zum Neuen Jahr der Juden 5780 (2020) fühle ich mich, unter vielen anderen, die sich für das Ende der illegalen Besatzung Palästinas einsetzen, ausgegrenzt. Das jüdische Neujahrsfest heißt wörtlich "Kopf des Jahres" und leitet die zehn Bußtage ein, die mit dem Jom Kippur, wörtlich "Versöhnungstag" enden. Liest man die vielen Grußbotschaften zum jüdischen Neujahrsfest, aus Politik und Religion, dann spürt man förmlich die Verklärung einer Religion, die trotz des Holocaust wieder aufblühte in Deutschland – wenn z.B. Kanzlerin Merkel in ihrer Gratulation so blumig formuliert wie: "Es ist ein einzigartiger und wunderbarer Vertrauensbeweis und eine große Bereicherung für unser Land, dass jüdisches Leben nach dem Zivilisationsbruch der Shoa wieder aufblühen konnte... Zugleich braucht es heute wieder mutige Menschen, die für unsere Werte einstehen, um in Frieden und Freiheit zusammenleben zu können." mehr...

 

Kommentar  vom 02.10.2019
Glatt gelutscht: Sonneborn
Zweiter Weltkrieg von Russen begonnen
Von Ulrich Gellermann

Seit Jahr und Tag gaben sich Konservative und Rechte große Mühe, die Geschichte umzuschreiben. Mit dem Trick-Begriff „Totalitarismus“ setzten sie das Nazi- mit dem Sowjet-Regime gleich und schoben so der Sowjetunion zumindest eine Mitschuld am 2. Weltkrieg zu. Diese Geschichtsfälschungsfigur fand nun ihren Höhepunkt in einer Entschließung des EU-Parlamentes, das tatsächlich diesen Satz absonderte: „... dass die unmittelbare Folge des Molotow-Ribbentrop-Pakts, auf den am 28. September 1939 der Grenz- und Freundschaftsvertrag zwischen den Nazis und den Sowjets folgte, darin bestand, dass zuerst Hitlers Truppen und zwei Wochen darauf Stalins Truppen in die Republik Polen einmarschierten ... und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs den Weg bereiteten“. Der Molotow-Ribbentrop-Pakt, gemeinhin Hitler-Stalin-Pakt genannt, ist der Dreh- und Angelpunkt einer Gleichsetzungs-Ideologie, die eine vorgebliche Schuld der Russen konstruiert. Seit dem Kalten Krieg wird mit diesem Konstrukt das Feindbild des bösen Russen an die Wand gemalt. mehr...

 

Kommentar  vom 25.09.2019
Die Klima-Kampagne
Monströse Massenmanipulation
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

An einem Tag im September heißt es: #AlleFürFrieden. In hunderten Städten Deutschlands und weltweit gehen die Menschen auf die Straße. Seinen Anfang nimmt alles mit einer fünfzehnjährigen Schülerin. Sie streikt mit einem Schild, auf dem steht: "Raus aus der NATO – einen Weltkrieg verhindern!" Dann geht es Schlag auf Schlag: ein PR-Unternehmen nimmt sich ihrer an. Und bald streiken Schüler jeden Freitag in aller Welt für den Frieden. Die Fünfzehnjährige wird von den Machteliten der Welt empfangen. Sie spricht 2019 vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos: „Ich will, dass ihr in Panik geratet. Die Welt geht unter, wenn die NATO nicht gestoppt wird.“ Dann ist sie beim EU-Kommissionschef, bei Frankreichs Staatspräsident zu Gast – und beim Papst und bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Am 16. September werden sie und ihre Friedensbewegung, die den prägnanten Namen "freitags für Frieden" trägt, mit dem wichtigsten Preis einer US-Menschenrechtsorganisation ausgezeichnet – einer Organisation mit besten Beziehungen zum Establishment und seinen Nachrichtendiensten. mehr...

 

Filmclips  vom 25.09.2019
"Koblenz im Dialog" mit Wolfgang Bittner und Willy Wimmer am 16.9.2019
Wolfgang Bittner: "Der neue West-Ost-Konflikt" – Buchpremiere
Von Arbeiterfotografie

zum Filmclip...

 

Fotogalerien  vom 02.10.2019
Streifzug anlässlich des "Tags der Deutschen Einheit" zu Kriegsdenkmälern Hamburgs
Dem Sterben für Deutschland ein Ende setzen
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

"Deutschland muss leben, auch wenn wir sterben müssen" lautet die Inschrift auf einem klobigen, quaderförmigen Kriegsdenkmal, dem "Klotz" von Hamburg. Zu Zwecken der Distanzierung wird auf einem Zusatzstein ein Beschluss des Bundestages von 1997 zitiert: "Der Zweite Weltkrieg war ein Angriffs- und Vernichtungskrieg, ein vom nationalsozialistischen Deutschland verschuldetes Verbrechen." Als würden Angriffskriege mit deutscher Beteiligung der Vergangenheit angehören. Als ob nicht bekannt wäre, dass die Kriegsmaschinerie Hitler-Deutschlands über die BIZ finanziert worden ist - die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, an deren Spitze ein US-Banker stand. Als ob nicht bekannt wäre, dass Hitler unter maßgeblicher Beteiligung von Kurt Freiherr von Schröder, eines Verbindungsmanns zum US-Kapital, an die Macht gebracht worden ist. Und als ob nicht bekannt wäre, dass die USA mit dem Ersten Weltkrieg, an dessen Vorabend im Dezember 1913 insbesondere zum Zwecke der Geldschöpfung aus dem Nichts die private US-Notenbank FED (Federal Reserve) geschaffen worden war, zum Imperium aufstieg und diese Rolle mit dem Zweiten Weltkrieg, dessen zentraler Bestandteil der massenmörderische Feldzug Deutschlands gegen die Sowjetunion war, derart gefestigt hat, dass noch heute Deutschland und die EU integraler Bestandteil des Imperiums sind. Wenn es heißt, dem Sterben für Deutschland ein Ende zu setzen, dann heißt das im Klartext: dem Sterben für das internationale Kapital ein Ende zu setzen. Der fotografische Streifzug mit Fotos der Arbeiterfotografie führt zu Gedenk- und Mahnmalen am Hamburger Dammtor mit dem kriegsverherrlichenden "Klotz" von 1936, zum unvollendeten, Kriegsleid darstellenden Gegendenkmal von Alfred Hrdlicka von 1985/86 und zum 2015 aufgestellten Deserteursdenkmal – gestützt auf einen unkonkreten Buchstabengitter-Text von Heißenbüttel. Ganz nahe gelegen befindet sich die 1962 errichtete Dag-Hammarskjöld-Brücke zu Ehren des zweiten UNO-Generalsekretärs, der mitten in seiner Friedensstiftung 1961 gewaltsam aus dem Leben gerissen wurde. Einen Sprung weiter geht es nach Altona zum ungepflegten "weltgrößten" Bismarck-Denkmal, das den ersten deutschen Reichskanzler als martialischen Kriegsherrn darstellt. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 02.10.2019
Anlässlich eines Abends mit Johanna Arndt, Anna von Rohden und Nicolas Miquea in Darmstadt
Nach 1989 begann ein existentieller Konkurrenzkampf
Johanna Arndt – interviewt von Peter Betscher

Am 25. September 2019 fand der gemeinsame Auftritt von Johanna Arndt, Anna von Rohden und Nicolas Miquea in Darmstadt in der Bessunger Knabenschule statt – veranstaltet vom Deutschen Freidenker-Verband, vom Bundesverband Arbeiterfotografie, von der DKP und der LINKEN. Das Motto des Abends lautet: "Ich schreibe, um zu leben - Gefängnisbriefe, Betrachtungen und Lieder". Johanna Arndt absolvierte ihr Studium an der Hanns-Eisler-Musikhochschule in Berlin. Sie machte ihren Soloabschluss als Chanson- und Musicalinterpretin und beendete ihr Studium als Gesangspädagogin. Sie belegte bei Gisela May Interpretationskurse. Engagements als Solistin des Staatlichen Folkloreensembles der DDR und des Zentralen Orchesters der NVA ließen nicht lange auf sich warten. Es folgten Funk- und Fernsehaufnahmen und Konzerttourneen in Mozambique, Madagaskar, VR Jemen, VR Korea, Kuba, Polen, Finnland und Russland. Nach einem weiterem Studium an der Hochschule der Künste in Berlin erhielt sie ihren Abschluss als Spielleiter und Theaterpädagogin. Johanna Arndt ist Preisträgerin der Chanson-Tage der DDR. Nach 1989 unternahm sie Tourneen in Japan, der Schweiz und im Bundesgebiet. Neben ihren eigenen Auftritten führt sie Chanson-Workshops durch. Peter Betscher führte mit Johanna Arndt ein Interview. mehr...

 

Kultur und Wissen  vom 02.10.2019
Die Karikatur der Woche
Waldgipfel
Von Kostas Koufogiorgos

In dieser Woche geht es um einen so genannten Waldgipfel. Wo? In Berlin. Wann? An einem Tag im September. Was geschah dort? Eine so genannte Bundeswaldministerin hat ein "11-Punkte-Eckpunktepapier" vorgestellt. Und um was ging es dabei? Natürlich, um den Klimawandel. Der darf heutzutage nicht fehlen. Der habe den deutschen Wald weitaus schneller getroffen als erwartet. Das Waldsterben sei dramatisch. Rund 150.000 Hektar Schadfläche müsse neu aufgebaut, der gesamte Wald besser an den Klimawandel angepasst werden. Nach der Eckpunkte-Vorstellung wurde der Gipfel dreigeteilt. So ist es einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zu entnehmen. Panel 1 stand unter dem Motto "Aktuellen Wald stärken - Baumarten für den Wald der Zukunft finden", Panel 2 trug den Titel "Umsetzung der Fördermaßnahmen - wie kommt das Geld in die Fläche?" und in Panel 3 ging es um das Thema "Wir brauchen Holz! Perspektiven und Leitplanken für die Holzverwendung". Eine nette Formulierung: "Leitplanken für die Holzverwendung". Da hat sich jemand etwas Schönes ausgedacht. mehr...

 

Literatur  vom 02.10.2019
Auszug aus "Ausbruch aus der Stille. Persönliche Lebensbilder" anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung der DDR am 07. Oktober 1949 (23)
Blind gekauft
Von Harry Popow

Henry hat Zeit und ist gedanklich beim zukünftigen Schwedenhaus, jagt Faxe los an einen schwedischen Makler und an deutsche Immobilienhändler. Wartet auf Angebote. Die kommen prompt. Die Preise der Häuser liegen ab 50.000 DM und weit darüber. Eine bekannte Westberliner Immobilienfirma lässt seine Mitarbeiterin ins Telefon flöten: „50.000 DM! Meine Dame, ich bitte sie, unser Klientel ist Teureres gewöhnt, und auch sie wollen doch keine Hundehütte kaufen.“ Man würde ja auch bei der Finanzierung helfen, man sei es ja den Brüdern und Schwestern im Osten schuldig. mehr...

 

Literatur  vom 02.10.2019
Auszug aus dem soeben erschienenen Buch "Der neue West-Ost-Konflikt – Inszenierung einer Krise" (2)
Imperialer Anspruch - Die Interventions- und Sanktionspolitik der USA
Von Wolfgang Bittner

Die Liste der von den USA allein nach dem Zweiten Weltkrieg geführten Kriege ist lang. Sie richteten sich zumeist gegen Völker, die ihren eigenen politischen Weg gehen wollten oder über bestimmte Bodenschätze verfügen. Betroffen waren unter anderem die Philippinen, Korea, Guatemala, Vietnam, Kambodscha, Chile, Haiti, Thailand, Dominikanische Republik, Angola, El Salvador, Afghanistan, Nicaragua, Grenada, Panama, Kuwait, Jugoslawien, Somalia, Libanon, Irak, Sudan, Libyen, Syrien. Fast immer werden diese Kriege, die zumeist ohne ein Mandat der UNO völkerrechtswidrig geführt werden, gegenüber der Weltöffentlichkeit als humanitäre Einsätze für Frieden und Freiheit gerechtfertigt. Und wo die USA nicht militärisch intervenieren, mischen sie sich ständig überall auf der Welt in die inneren Angelegenheiten anderer Völker ein. Es ist nicht zu übersehen: Seit den Indianerkriegen und der Annexion großer Gebiete Mexikos ist die US-amerikanische Politik bestimmt von Gemeinheit, Erpressung, Landraub und Völkermord. Das hat sich bis in die jüngste Zeit fortgesetzt. mehr...

 



  nach oben

KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FILMCLIP
FOTOGALERIE


Dem Sterben für Deutschland ein Ende setzen
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann