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Aktueller Online-Flyer vom 16. Juli 2020

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Köln (NRhZ 748, 01.07.2020) – Nächste reguläre Ausgabe am 15. Juli 2020
Liebe NRhZ-LeserInnen, es überrascht nicht: im Bundestag ist eine breite Front von Kräften vorherrschend, die dem mörderischen US-Imperium verpflichtet sind. Das zeigt sich – wieder einmal – am Verhalten gegenüber dem Antrag "Abzug der US-Soldaten aus Deutschland", den DIE LINKE eingebracht hat und in dem die Kündigung des Truppenstationierungsvertrags gefordert wird. Die imperiale Front aus CDU/CSU, SPD, AfD, FDP und GRÜNEN lehnt diesen Antrag ab. Dass diese Marionetten der Macht sich auf einem anderen Feld um die Gesundheit der Weltbevölkerung Sorgen machen, ist mehr als unwahrscheinlich. Rudolf Hänsel sagt es mit krassen Worten: Die Neue Weltordnung – um die es mit dem Corona-Manöver geht – wird eine satanische sein, in der die wenigen ultra-reichen, ultra-inhumanen Individuen, die nie gewählt wurden, teilweise unsichtbar sind und weniger als 0,0001 Prozent ausmachen, in noch stärkerem Maße das Sagen haben. Wolfgang Effenberger macht auf eine tückische Operation aufmerksam, mit der das Imperium zum Schein zur "Verteidigung der Demokratie" aufruft, um tatsächlich missliebige Regierungen und Bewegungen – insbesondere die Bewegung zur Verteidigung der Grundrechte – zu destabilisieren. Ulrich Gellermann macht am Beispiel des Theater-Ensembles Berliner Compagnie deutlich, wie die perfide Strategie der Herrschenden, unter dem Vorwand der Gesundheit eine kranke Angstmache zu betreiben und so kritisches Potenzial zu zerstören, funktioniert. Artur Rümmler fragt in Sachen Corona in einer Kurzgeschichte: hallo, Leute, was geht eigentlich in euch vor, hat euch die Angst den Verstand verjagt? Claudia von Werlhof führt uns in ihrem Artikel "Zwangsgeimpft – und kein Mensch mehr?" vor Augen, wie wir über den Corona-Wahn zu Maschinen-Menschen werden sollen. Das einzige Gefühl, was wir behalten dürfen, ja haben sollen, ist die Angst, und zwar die vor dem Virus. Eins ist sicher: der Corona-Wahn wurde nicht in die Welt gesetzt, um uns hinterher zur "Normalität" zurückkehren zu lassen. Mit Corona werden die Weichen in Richtung Überwachung und der gesundheitsgefährdenden 5G-Mobilfunk-Technologie gestellt. Das macht Peter Hensinger im Filmclip deutlich, indem er auf das Konjunkturpaket der Regierungskoalition verweist, in dem es heißt: "Wir wollen den 5G-Ausbau massiv beschleunigen." Dabei handelt sich übrigens um dasjenige Konjunkturpaket, das auch den entlarvenden Satz enthält: "Die Corona-Pandemie endet, wenn ein Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung steht." Ein weiterer Themenkomplex ist Palästina, wo sich Israel mit seinen aktuellen Annexionsplänen erneut in extremer Weise über das Völkerrecht hinwegsetzen will. Evelyn Hecht-Galinski ruft auf zu einem "Tag des Zorns", der sich auch gegen alle deutschen Kräfte richten sollte, die diese Annexion ermöglichen. Ein Offener Brief an die Spitzen der deutschen Politik will dazu beitragen, die Annexionspläne Israels noch zu verhindern. Arn Strohmeyer bespricht ein Buch mit Titel "Der Zionismus untergräbt die Werte des Judentums". Ingrid Koschmieder steuert drei Reportagen bei – über eine Aktion der Bürgerinitiative OFFENE HEIDE gegen den EU-weit größten Truppenübungsplatz, eine Kundgebung der Berliner FRIKO zur Rettung des NEW-START-Vertrags über strategische Atomwaffen und über eine Mahnwache für Julian Assange am Brandenburger Tor unweit der US-Botschaft. Die Galerie Arbeiterfotografie eröffnet am 49. Geburtstag von Julian Assange, dem 3. Juli, eine Ausstellung mit geplanter Benefizversteigerung. Heinrich Frei sieht die Schweiz zwischen Engagement für Frieden und Geschäften des Grauens. Brigitte Queck erkennt einen Prozess der Faschisierung in Deutschland und anderen NATO-Staaten. Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait befasst sich mit dem völkerrechtswidrigen Kurs der US-Außenpolitik. Ute Bales hätte sich nicht träumen lassen, dass unsere Vulkan-Eifel-Berge irgendwann verschwinden – schon gar nicht, dass jemand auf die Idee käme, sie nach China zu verkaufen. Das und einiges mehr bietet sicher anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure – auch finanzielle – Unterstützung bedanken wir uns SEHR!!. Hier das Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ" mehr...
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Allgemein  vom 27.04.2018
Öffentliche Erklärung, 8./9. Mai 2018, in fünf Sprachen - mit Unterzeichnungsmöglichkeit
Wir Europäer sagen NEIN zu einem Krieg gegen Russland!
Von Rudolf Hänsel, Ullrich Mies und Mitunterzeichnern

Zwei Weltkriege sind genug! In der Vergangenheit ließ sich Deutschland in den Ersten Weltkrieg hineinziehen und hat im Zweiten Weltkrieg dem russischen Volk unermessliches Leid zugefügt. Wir werden nicht zulassen, dass sich dies noch einmal wiederholt! Wenn die deutsche Vasallen-Regierung in Komplizenschaft mit den Kriegstreibern in Großbritannien und Frankreich unter der Führung der USA und der NATO einen neuen Angriffskrieg gegen Russland plant, dann tut sie das nicht in unserem Namen! Zu Krieg und Frieden haben wir, die Bürgerinnen und Bürger, das letzte Wort! Wir sagen NEIN zu Krieg und Gewalt in den internationalen Beziehungen und verurteilen die fortgesetzte Kriegstreiberei, Aufrüstung und Militarisierung! mehr...

 

Aktuelles  vom 08.04.2020
ARTIKELÜBERSICHT Corona-Manöver (fortlaufend ergänzt)
Allen Spins und Hintergründen nachspüren
Von NRhZ-AutorInnen

Mit dem Corona-Manöver erleben wir eine dramatische Situation. Von heute auf morgen sind entscheidende Grundrechte außer Kraft gesetzt. Auch die Meinungsfreiheit wird Stück für Stück beseitigt - Videos werden gelöscht, websites abgeschaltet, kritische Stimmen verunglimpft. Es ist nie einfach, sich zuverlässig zu orientieren. Aber zurzeit gilt dies in ganz besonderem Maße. Mittels der Herrschaftsinstrumente wie den Mainstreammedien, Wikipedia, Facebook usw. sollen "Zweifel diffamiert und mit geballter Macht ausgeschaltet" werden. So formuliert es der Internist, Lungenarzt und Seuchenspezialist (Epidemiologe) Dr. Wolfgang Wodarg. Allein daran ist abzulesen, dass wir einer Macht gegenüberstehen, die sich ihr Spiel nicht verderben lassen will. Die Frage ist: Was wird gespielt? Was wird bezweckt? Um das zu ergründen, gilt es, verschiedene Perspektiven zu betrachten. Wie bei einem Kriminalfall müssen wir allen erdenklichen Spuren nachgehen. Was wir zurzeit erleben, gleicht einer Schockstrategie. "Danach wird die Welt anders aussehen", sagt Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz am 18. März 2020. Geht es um die dauerhafte Einschränkung der Bürgerrechte? Geht es um die Einleitung eines wirtschaftlichen Kollapses zugunsten einiger Weniger? Sollen Proteste wie die gegen das US-Manöver "Defender Europe 2020", die für die Freilassung des WikiLeaks-Gründers Julian Assange oder wie der Gelbwesten dauerhaft unterbunden werden? Das parallel laufende Kriegsvorbereitungsmanöver "Defender" muss uns beunruhigen. Aber "Corona" scheint ein Manöver von ganz anderem – psychologischen – Kaliber zu sein. Deshalb ist es wichtig, allen Spins und Hintergründen nachzuspüren. Um den Überblick nicht zu verlieren, haben wir eine Liste von Artikeln zusammengestellt, die in der NRhZ zum Corona-Manöver erschienen sind. mehr...

 

Aktuelles  vom 11.03.2020
Veranstaltungen, die Du nicht verpassen solltest. Zumindest solltest Du wissen, dass es sie gibt. Beachte auch die Rubrik: REGELMÄSSIG
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool

Aus aktuellem Anlaß (Ausgabe 748): Die "Regierung" verlängert den "Lock Down" mit tödlichen Folgen bis MÄRZ 2021. Ebenso verhält es sich mit dem Lock Down" der Presse- und Meinungsfreiheit. Die Systemmedien sind auf Regierungskurs, und auch in den "sozialen Medien" wird munter zensiert. Wann werden die Lobbyisten endlich zur Verantwortung gezogen? Verschiedene Grundrechte-Bewegungen setzen sich für die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit in der Bundesrepublik D ein. Das US-Kriegsmanöver Defender Europe 2020 läuft auf Hochtouren...

Samstag, 1. August 2020, Berlin, „Das Ende der Pandemie“ / „Der Tag der Freiheit“, bundesweite querdenken-Veranstaltung. info, fahrt

Juli/August, Köln, ASSANGE-Tage in der Galerie Arbeiterfotografie, Merheimer Str. 107 (3.-5. Juli 2020 zum 49. Geburtstag am 3.7.)
Living Exhibition - OPEN END - mit Aufruf zur Beteiligung mit Dokumenten und Kunstwerken (bildende, musikalische, literarische...)
zum Abschluss:: Benefiz-Versteigerung zugunsten von JA
+49221 727 999, arbeiterfotografie@t-online.de

7. September, London, Fortsetzung des Assange-Auslieferungsverfahrens, vorrauss. Old Bailey Court, info

Im Folgenden geben wir Info-Websites mit aktuellen Terminen an:
Julian Assange
Grundrechte
Demostream
NichtOhneUns
querdenken-711 (links zu regionalen gruppen)
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Lokales  vom 15.07.2020
Flüsternde Mahnwache: jeden Montag in Köln
Reden über "Gott und die Welt"
Von Claudia G.

Im Zusammenhang mit "Corona" und der Einschränkung unserer aller Grundrechte - wie „die Würde des Menschen sei unantastbar“ - gehen deutschlandweit immer mehr Menschen auf die Straße um zu protestieren. Sie stehen auf und gemeinsam ein, zeigen Gesicht und möchten auf die unverhältnismäßigen Einschränkungen ihrer Grundrechte, wie sie in unserem Grundgesetz verankert sind, aufmerksam machen. Sie wollen sich nicht länger dem kollektiven Gehorsam beugen. Es gibt mittlerweile aber auch andere Formate wie qualitative Austauschgruppen im Freien, in denen jeder über „Gott und die Welt“ frei reden kann. Eine davon für Köln ist die immer montags stattfindende "Flüsternde Mahnwache" des Auramobils in Verbindung mit der Friedensbewegung. Bei dieser ist jeder herzlich willkommen, auch wenn man noch nicht reden mag, sondern eher vorerst zu hören möchte. Sie findet im Normalfall wöchentlich statt. mehr...

 

Inland  vom 15.07.2020
Querdenken-Kundgebung am 27. Juni 2020 – 10. Versammlung in Darmstadt
Fest für Frieden und Freiheit
Von Peter Betscher

In Darmstadt sind wie in vielen Städten aus einer kleinen Aktion inzwischen wöchentliche Demonstrationen für die Grundrechte mit teilweise über 1000 Teilnehmern entstanden. Die Veranstalter weisen zurecht darauf hin, dass sie das Demonstrationsrecht in Darmstadt wieder erstritten haben. Es musste eine Verbotsverfügung von der Stadt Darmstadt gefordert werden, die für diesen Verwaltungsakt 150 Euro kassierte, um dagegen vorgehen zu können. Durch einen Eilantrag beim zuständigen Gericht wurde die Demonstration schließlich von der Stadt Darmstadt unter Auflagen genehmigt (damals max. 20 Personen). Die Veranstalter weisen jedes Mal daraufhin, dass rechtsradikales Gedankengut und linksradikale Gewalttäter nichts auf ihren Demonstrationen zu suchen hätten, sonst wären alle willkommen. Es wird immer darauf hingewiesen, dass die Demonstration friedlich ist und die Hygiene-Regeln und die Auflagen der Stadt Darmstadt einzuhalten sind. Anfangs firmierten die Demonstrationen angelehnt an die Berliner Hygiene-Demonstrationen unter dem Namen „Nicht-ohne-uns“, inzwischen firmiert man unter dem Stuttgarter Motto als „Querdenken 615“. mehr...

 

Inland  vom 15.07.2020
Bussgeld von bis zu 25.000 Euro bei Impfverweigerung
Corona-Strategie zielt auf Zwangsimpfung
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Bill Gates, der "heimliche WHO-Chef", wie die ZEIT den Großspender der "Weltgesundheitsorganisation" nennt, will die ganze Menschheit impfen lassen. Das soll offenbar auch in Deutschland umgesetzt werden. Es wird immer deutlicher, dass der Zwangsimpfung der gesamten Bevölkerung der Weg geebnet werden soll. Eine Strategie zeichnet sich ab: Es ist perfide. Wer nicht geimpft und deshalb als nicht immun gilt, verliert wesentliche Teile seiner Grundrechte. So kann per Androhung des Grundrecht-Entzugs die Bereitschaft, die Zwangsimpfung hinzunehmen, gesteigert werden. Das sollte nach dem Willen der Bundesregierung bereits im Mai 2020 Gesetz werden. Die Ahndung von Impfverweigerern mit einem für viele existenzvernichtenden Bußgeld ist bereits Gesetz. mehr...

 

Arbeit und Soziales  vom 15.07.2020
Mini-Jobber/innen zählen zu den Hauptverlierern der Corona-Krise
Keine Hilfe für Helfer
Von Harald Schauff

In der Erinnerung klingt es höhnisch, ja geradezu zynisch: Das Eigenlob des damaligen Agenda-Kanzlers Gerhard Schröder hierzulande ‚einen der tragfähigsten Niedriglohn-Sektoren Europas‘ errichtet zu haben. Gemeint waren vor allem die sog. ‚Minijobs‘. Bis heute gehen mehrere Millionen Menschen einer solchen ‚geringfügigen Beschäftigung‘ nach, die meisten davon sogar ausschließlich. Über Jahre und Jahrzehnte hat sich der Umfang der in dieser Form Beschäftigten gleichfalls nur geringfügig geändert. Regelmäßig pendelte er zwischen 4 und 5 Millionen Personen. Statistisch trugen und tragen sie entscheidend zum Beschäftigungsrekord von über 45 Millionen Erwerbspersonen bei. mehr...

 

Wirtschaft und Umwelt  vom 15.07.2020
Pressemitteilung vom 10. Juli 2020 in Sachen Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
Privatisierung der Medienauswahl und -beschaffung mit Vertragsablauf beenden!
Von Institut für soziale Gegenwartsfragen

Das Berliner Institut für soziale Gegenwartsfragen (IfsG) kritisierte von Anbeginn die Privatisierung der Medienauswahl und -beschaffung an der Berliner Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) und fordert nun, den Vertrag mit dem Buchhandlungs-Konzern Hugendubel, der zum Jahresende ausläuft, nicht zu verlängern. mehr...

 

Globales  vom 15.07.2020
Alles Theater mit der F.A.Z.
Corona: "let it happen" oder "make it happen"?
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Dass es sich bei "Corona" um ein gigantisches Manöver handelt, ist kaum zu bezweifeln. Eine noch nicht vollständig zu beantwortende Frage ist: wer steuert das Manöver? Einige Akteure sind sichtbar, andere womöglich nicht. Wie bei 9/11 stellt sich die Frage nach dem "let it happen" bzw. "make it happen". Anders formuliert: Ist die Situation auf "natürliche" Weise entstanden, die lediglich genutzt wird? Oder ist die Situation – von wem auch immer und wie auch immer – absichtlich herbeigeführt? Eins ist klar: diejenigen, die die Hintergründe aufdecken wollen, haben es mit einer enormen Gegenmacht zu tun. Die Akteure wollen sich das Spiel nicht verderben lassen. Deshalb wird diffamiert – z.B. im Stile der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die von „rechtsextremer und verschwörungstheoretischer Mischpoke“ spricht. Deshalb wird auf demagogische Weise desorientiert. Deshalb wird die Linke und insbesondere die entstandene Grundrechtebewegung gespalten. Deshalb kommt es zu Anschlägen auf deren Equipment. Deshalb verschwinden Kritiker in der Psychiatrie. Deshalb werden websites gesperrt. Deshalb werden Videos "entfernt". mehr...

 

Globales  vom 15.07.2020
Compulsory Vaccination That Genetically Alters the Human Body
No Longer a ”Human Being”?
By Claudia von Werlhof

Will the ”Gate(s)keepers” of the so-called Corona-pandemic force a vaccination upon us, without which we will not be allowed to return to normality? What is really meant by the ”new normality”? It is these questions that are intensely debated at the moment: there are speculations, insinuations, then again denial.  Resistance is rising among the population, if anything, out of a sense of premonition. According to Dr. Claudia von Werlhof, sociologist and political science professor, the central issue in this entire debate has not even begun to be touched. The current events should be viewed in a much larger context. In her analysis, she anticipates a variety of scenarios, all of which are following an already existing, much larger ”plan”– belonging to the field of ”transhumanism”, the seemingly unavoidable paradigm of the 4th Industrial Revolution. Unless... mehr...

 

Globales  vom 15.07.2020
Demokratische Republik Kongo (RDC): 60 Jahre Unabhängigkeit, kein Grund zu feiern
Die Politisierung der Justiz
Von Georges Hallermayer

Am Dienstag, 30. Juni 2020, wollte der Präsident der Demokratischen Republik Kongo, Felix Tshisekedi, den 60. Jahrestag der Unabhängigkeit gebührend feiern, mit dem belgischen König Philippe als „invité special“ eine „strahlende und harmonische Zukunft vorzubereiten“ (africaradio 30. Juni). Aber die "Corona-Pandemie" mit 7.039 Infizierten und 170 Toten (Stand 29. Juni 2020) war der Grund, den Staatsakt abzusagen - und einen voraussehbaren Eklat zu vermeiden. Denn der belgische König Philippe hatte am Vortag keine Entschuldigung, sondern nur sein „tiefstes Bedauern über die Wunden“ ausgedrückt, die dem damaligen Belgisch-Kongo während der Kolonialzeit zugefügt wurden. Sein Onkel, König Baudouin, hatte noch 1960 zur Unabhängigkeit die „zivilisatorischen Leistungen“ seines Urgroßonkels König Leopold II. hervorgehoben, die zwischen 1885 und 1908 über zehn Millionen Kongolesen das Leben kosteten. Gegenüber AFP empfand die dem Präsidenten nahestehende Außenministerin Marie Ntumba Nzeza das Bedauern als „Balsam auf das Herz des kongolesischen Volkes“, das die freundschaftlichen Beziehungen fördern werde – die Präsident Felix Tshisekedi am 16. September 2019 anlässlich seines Staatsbesuchs in Brüssel auf einem Diner bei der Industrie- und Handelskammer nach Jahren des Dissens erneuert hatte (jeune afrique 16. Sept. 2019 und 16. Dez. 2019). Für Lambert Mende hingegen, vormals Kommunikationsminister unter Kabila, reichte diese Attitüde nicht. Man müsse trotzdem bereit sein, Schadensersatz zu leisten. Auch für Herve Diakese von der NGO „Congolais debout“ kann Reue „erst nach der konsequenten Wiedergutmachung jener Gräueltaten akzeptiert werden, die die persönliche Bereicherung Leopolds II und seiner Freunde ermöglicht“ hatten. mehr...

 

Globales  vom 15.07.2020
Mediziner in THE LANCET:
Julian Assange wird weiter gefoltert
Von Hannes Sies

Muss auch Ursula von der Leyen als Folter-Verantwortliche vor den Gerichtshof in Den Haag? In der weltweit führenden medizinischen Fachzeitschrift (!) "The Lancet" warnen erneut mehr als 200 angesehene Ärzte und Psychologen aus 33 Ländern, dass Verantwortliche in Großbritannien für die Folter zur Verantwortung gezogen werden können. Ein sehr ungewöhnlicher Schritt: Fachzeitschriften halten sich normalerweise aus der Politik heraus. Doch das zynische Schweigen der sich selbst als „Freie Medien“ feiernden Mainstream-Berichterstattung des Westens wollen viele Mediziner nicht mehr tolerieren. Die EU, ihre Politiker und Journalisten schwingen sich in aller Welt zum Lehrmeister in Sachen Menschenrechte auf, aber der Skandal der fortgesetzten Folter von Julian Assange wird nur alle paar Monate mit halbherziger Kritik an seiner Behandlung erwähnt. Bedeutsame Fakten werden verschwiegen: Etwa die Enthüllung von UNO-Folterexperten Nils Melzer, der ursprünglich als Haftgrund vorgeschobene „Vergewaltigungsverdacht“ basiere auf manipulierten, gefälschten und erpressten Aussagen: Den angeblichen Aussagen der beiden Schwedinnen, die zehn Jahre lang (!) der Weltöffentlichkeit als angebliche Opfer von Assange präsentiert wurden. mehr...

 

Globales  vom 15.07.2020
Mahnwache für Julian Assange anlässlich seines 49.Geburtstages in Berlin
Truth is Not for Sale
Von Ingrid Koschmieder

Wie immer mittwochs fand am 8. Juli 2020 am Brandenburger Tor gleich neben der Botschaft der USA, die Mahnwache für Julian Assange statt. Initiiert wurde die Veranstaltung vor über einem Jahr von Patrick Bradatsch im Netzwerk Candles4Assange. Julian Assange ist – um nur das Wichtigste zu nennen – Gründer der Wistleblower-Plattform Wikileaks und investigativer Journalist, Verleger und Herausgeber von Original-Quellen über Kriegsverbrechen, politische Morde, Korruption etc. der USA, infolge dessen er seit Jahren politisch verfolgt und bespitzelt wird. Seit mehr als 14 Monaten wird er in Isolationshaft im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in England gehalten. Aktuell findet dort der weitestgehend von der Öffentlichkeit abgeschirmte Prozess zum Auslieferungsersuchen der USA statt. Da Assanges Gesundheit durch das jahrelange Eingeschlossensein in der ecuadorianischen Botschaft und der Isolationshaft sehr angegriffen ist, gibt es Befürchtungen, dass er ein sich möglicherweise noch jahrelang hinziehendes Gerichtsverfahren nicht überleben würde. mehr...

 

Globales  vom 15.07.2020
Demnächst wird in Davos der "Great Reset" der Weltwirtschaft verkündet
Wie es nach der COVID-19-Pandemie weitergehen soll
Von F. William Engdahl / LUFTPOST

Für diejenigen, die sich fragen, wie es nach der COVID-19-Pandemie, die fast die komplette Weltwirtschaft lahm gelegt und die schlimmste Depression seit den 1930er Jahren verursacht hat, weitergehen soll, haben die Initiatoren des in Davos tagenden Weltwirtschaftsforums WEF – der NGO, die bei der Propagierung der Globalisierung die führende Rolle gespielt hat – gerade die Umrisse des Plans veröffentlicht, den sie ab Januar 2021 realisieren wollen. Diese Leute haben sich dafür entschieden, die Corona-Krise für ihre Zwecke auszunutzen. Am 3. Juni 2020 hat das in Davos tagende Weltwirtschaftsforum WEF auf seiner Website das Thema seines im Januar 2021 stattfindenden nächsten Forums veröffentlicht. Es lautet "The Great Reset" (Der Totale Neustart). (1) Die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie sollen dazu genutzt werden, eine sehr spezielle Agenda durchzusetzen. Es fällt auf, dass diese Agenda perfekt zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen passt. Ironischerweise fordert das führende Forum des Big Business der Welt, das seit den 1990er Jahren die von den Großkonzernen gewünschte Globalisierung propagiert, jetzt plötzlich etwas Neues, das "nachhaltige Entwicklung" genannt wird. Das lässt vermuten, dass die neue WEF-Agenda nicht ganz den Zielen entspricht, die das WEF und seine Initiatoren in Wirklichkeit verfolgen. mehr...

 

Globales  vom 15.07.2020
Hinterhältige betrügerische Mafia-Politik des Westens
Internationale Gremien stärken
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Eine der größten propagierten Lügen und Fälschungen hinsichtlich der geschichtlichen Ereignisse im Kalten Krieg findet sich zur Kuba-Krise, als ob die Sowjets sie verursacht hätten mit ihren Schiffen voller Raketen mit Atomwaffen für Kuba. Dies war die Folge, nicht die Ursache der Krise. Mutig und selbstsicher konfrontierte sich der damalige Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und Friedensnobelpreisträger, Mohamed El Baradei mit dieser hinterhältigen betrügerischen Mafia-Politik des Westens und hob die wahren Tatsachen über die Kuba-Krise hervor. Im Oktober 1962 gab es eine Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und der Sowjetunion (UdSSR), die sich aufgrund der Stationierung von US-amerikanischer Mittelstreckenraketen auf einem NATO-Stützpunkt in der Türkei in Reichweite zur UdSSR und die daraufhin beschlossene Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf Kuba entwickelte. Während des Schiffstransports nach Kuba drohte die US-Regierung unter Präsident John F. Kennedy, sie werde nötigenfalls Atomwaffen einsetzen, um die Stationierung auf Kuba zu verhindern. Die eigentliche Krise dauerte 13 Tage. Ihr folgte eine Neuordnung der internationalen Beziehungen. Beide Supermächte kamen während dieser Krise einer direkten militärischen Konfrontation so nahe wie nie zuvor. Einer breiten Öffentlichkeit wurden dadurch erstmals die ungeheuren Gefahren eines möglichen Atomkrieges bewusst. mehr...

 

Globales  vom 15.07.2020
Kontraproduktive Sanktionen
Unzulässige Ungleichbehandlung des Iran seitens USA und EU
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Als Generaldirektor (1997-2009) der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) äußerte Mohammed El Baradei immer wieder seine Sorge über die Risiken und Folgen der ungerechten fehlgeschlagenen Politik der USA und EU-Staaten gegenüber dem Iran. Schon am 30.5.2010 in einem Interview in der größten brasilianischen Tageszeitung „Jornal do Brasil“ erklärte der ehemalige IAEA-Generaldirektor: „Das iranische Angebot ist eindeutig eine vertrauensbildende Maßnahme. Darauf nicht einzugehen, sondern neue Sanktionen zu verhängen, ist völlig kontraproduktiv. Mit der Verhängung von Sanktionen kommt eine große Spaltung zwischen Nord und Süd. Es wäre recht gefährlich, eine Bruchlinie zwischen Norden und Süden zu haben, und das zu einem Problem, von dem wir alle wissen, dass es nur durch Fairness und Gespräche gelöst werden kann.“ mehr...

 

Globales  vom 15.07.2020
„But to live outside the law, you must be honest“ (Bob Dylan)
Das internationale Recht aus der Sicht eines juristischen Laien
Von Markus Heizmann (Bündnis gegen Krieg, Basel)

Jeder Mensch hat natürlicherweise eine gesunde Vorstellung darüber, was Recht und was Unrecht ist. Dieses Gefühl wird durch die so genannten "Eliten", deren Medien und nicht zuletzt durch die Urteile der imperialistischen Gerichte korrumpiert. Der Widerstand gegen jegliches Unrecht soll – wo immer möglich – behindert werden oder erst gar nicht erst entstehen. mehr...

 

Globales  vom 15.07.2020
Das EU-Parlament provoziert Russland und Putin antwortet
Stalin und Hitler als Verursacher des Zweiten Weltkriegs?
Von Wolfgang Bittner

Von den deutschen sogenannten Qualitätsmedien ignoriert oder kurz abgetan, erschien am 18. Juni 2020 in der US-Zeitschrift The National Interest ein langer Essay des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem Titel „Gemeinsame Verantwortung vor Geschichte und Zukunft“ zum „75. Jahrestag des Großen Sieges“ in englischer Sprache.(1) Am 19. Juni 2020 veröffentlichte die Botschaft der Russischen Föderation in Berlin den Artikel in Deutsch.(2) Im Vergleich zu dem, was von westlichen Spitzenpolitikern sonst so zu hören und zu lesen ist, handelt es sich um ein publizistisches und politisches Glanzstück. mehr...

 

Globales  vom 01.07.2020
Abendliche Mahnwache für Julian Assange vom 17. Juni 2020 am Brandenburger Tor unweit der US-Botschaft in Berlin
Befreit Julian Assange!
Von Ingrid Koschmieder

Seit März hat die wöchentliche Mahnwache von Candles4Assange in Berlin weiterhin regelmäßig stattgefunden - auch wenn zeitweise mit weniger Beteiligten. Jahreszeitlich angepasst der äußere Rahmen, denn noch beim Auseinandergehen es ist ganz hell. Und warm. Die Inhalte, die Anliegen sind unverändert. Die Situation des Auslieferungshäftlings Julian Assange im Hochsicherheitstrakt von Belmarsh, England ist keine bessere geworden. Deshalb: Free Assange! Assanges’ Freedom Is My Freedom! Don’t Kill the Messenger! Wendula trug ohne Mikro mit kraftvoller Stimme einen Auszug aus dem Buch von Mathias Bröckers vor. Ihr folgte die Wiedergabe eines Telefonats von Yanis Varoufacis mit Julian Assange, vorgetragen von Jean-Theo Jost. Ein junges Paar gab Tipps, wie Julian postalisch erreicht werden kann und verteilte eine Anleitung dazu. Zum Abschluss beteiligten sich die Anwesenden an einem Wechsel-Sprechgesang zwischen (fragendem) Vorsprecher und (befeuerndem) Chor. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.07.2020
322. Friedensweg, Aktion der Bürgerinitiative OFFENE HEIDE am 7.6.2020 am Landsberg an der B189 zwischen Dolle und Lüderitz
Bäume statt Panzer
Von Ingrid Koschmieder

Zehn BerlinerInnen fuhren am Sonntag, dem 7. Juni 2020, in die Colbitz-Letzlinger Heide bei Madgeburg, wo die Bürgerinitiative OFFENE HEIDE beharrlich gegen den größten Truppenübungsplatz in der EU kämpft! Einmal im Monat findet eine open-air-Aktion statt, ein Friedensweg, wunderbar vorbereitet von den Aktivisten der Bürgerinitiative. Solidarische Verstärkung aus nah und fern ist da immer willkommen! Es gab Infos zum US-Manöver "Defender Europe 2020", zur völkerrechtswidrigen Stationierung von Atomwaffen in Büchel und zur gerichtlichen Verfolgung von antimilitaristischen GO-IN-Aktionen. Nach der Kundgebung stellten sich viele Teilnehmer mit Schildern und Transparenten entlang der gut befahrenen Straße auf. „Eine bunte aussagenstarke Mahnwachenkette erinnerte an der B189: Wir stehen in der Pflicht, Aufrüstung, Kriegsvorbereitung und Kriegsbeteiligung zurückzudrängen“, heißt es im Bericht der Bürgerinitiative OFFENE HEIDE. Auf ihrer website findet sich auch ein Link zur Verteidigungsrede von Helmut Adolf, der am 25. Juni vom Amtsgericht Bonn zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt wurde. Und warum bloß? Er hatte sich gewaltfrei für die Abschaffung des "Gefechtsübungszentrums (GÜZ) Schnöggerburg" eingesetzt. Die Charta der Vereinten Nationen hat er allemal auf seiner Seite, wenn er dem Kriegsübungszentrum symbolisch Sand ins Getriebe wirft, „um Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen, Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken“. Auch die Vorbereitung zum Krieg zählt zu den Bedrohungen, denen es zu begegnen gilt. mehr...

 

Krieg und Frieden  vom 01.07.2020
Kundgebung "NEW-START-Vertrag retten! US-Atomwaffen aus Deutschland abziehen und verschrotten! Keine Atombomber für die Bundeswehr!" am 22.06.2020 am Brandenburger Tor
Verantwortungsbewusstsein, Klugheit und Geduld
Von Ingrid Koschmieder

Erwartungsgemäß waren nicht viele Menschen gekommen – an diesem Montagnachmittag gleich neben der US-Botschaft am Brandenburger Tor. Die Kundgebung führten wir bewusst an dem Tag durch, als die beiden Atomstaaten USA und Russland nach langer Zeit in Wien zusammenkamen, um über Nuklearwaffen zu verhandeln. Es geht um den Erhalt der letzten bedeutenden völkerrechtlichen Vertragsbasis bezüglich der noch immer größten strategischen Waffenarsenale. Russland hatte wiederholt seine Verhandlungsbereitschaft ohne Vorbedingungen angeboten, auf die die USA dann relativ kurzfristig mit einem Terminvorschlag reagierten. Zugleich wenden wir uns gegen die geplante Fortsetzung der so genannten nuklearen Teilhabe der Bundeswehr. Statt an den Bundestagsbeschluss von 2010/11 anzuknüpfen und endlich für den Abzug dieser Waffen zu sorgen, soll an Öffentlichkeit und Bundestag vorbei zur Anpassung der Fluggeräte an eine von den USA gewünschte technologische Aufrüstung der Atombomben ein großer steuerfinanzierter Rüstungsauftrag an US-Unternehmen gehen. Deutschland unterläuft mit der bedingten Verfügung über diese Waffen nicht zuletzt Völkerrecht. Dass an diesem Tag auch der Beginn des Vernichtungskriegs von Deutschland gegen die Sowjetunion von 1941 sich zum 79. Mal jährte, mag Zufall sein, doch wurde wiederholt in den Reden auf dieses grundlegende Datum eingegangen. mehr...

 

Kommentar  vom 15.07.2020
Kommentar vom Hochblauen
Schluss mit der Unterwürfigkeit vor der Israel-Lobby!
Von Evelyn Hecht-Galinski

Der angeblich zunehmende Antisemitismus in Deutschland überlagert in unerträglicher Weise jegliche Diskussionskultur. Als Innenminister Seehofer den neuen Verfassungsschutzbericht vorlegte, da versuchte er erneut, dem angeblich "linksextremistischen Spektrum" einen Anstieg von 40 Prozent registrierter Straftaten zu bestätigen, während es im rechtsextremistischen nur einen Anstieg von 10 Prozent gegeben haben soll. Gleichzeitig befand er, dass im Bereich von rechtsextremistischen, rassistischen und antisemitischen Taten eine Zunahme zu verzeichnen ist. Er befand diesen Bereich als die größte Bedrohung für die Sicherheit in Deutschland. Mir gefällt diese Zusammenfassung von links, rechts und rassistisch nicht. Worauf stützen sich diese Aussagen? Auf den Verfassungsschutz? Einen Rückgang von 15 Prozent von Gewalttaten aus dem "rechten Spektrum"? Während ein Anstieg von antisemitischen Straftaten von 17,1 Prozent zu verzeichnen sei? Tatsache ist doch, dass die politisch motivierten mörderischen rassistischen Straftaten alle aus dem rechtsextremistischen Milieu kamen und sich hauptsächlich gegen Muslime richteten. Allerdings wurde das von der Politik mehr oder weniger negiert, schließlich betraf es nur "Muslime-Türken". Erst als ein Politiker betroffen war, war man alarmiert, und die Politiker hatten wohl Angst um ihre Sicherheit. mehr...

 

Kommentar  vom 15.07.2020
Eine lockere Folge von Leserbriefen und Kommentaren
Hajos Einwürfe
Von Hajo Kahlke

Was ist von der Formulierung "BLACK LIVES MATTER" (schwarze Leben zählen) zu halten? Müsste es nicht besser heißen: "Human Lives matter" (Menschenleben zählen)? Das ist eine Frage, die in "Hajos Einwürfen" erneut zum Thema gemacht ist. Die Neue Rheinische Zeitung versteht sich im Verbund mit der Vierteljahresschrift DAS KROKODIL als ein Forum, das zum Nachdenken anregen, eingefahrene, verkrustete Denkstrukturen aufbrechen bzw. der bewusst lancierten Desorientierung des Denkapparats – besonders der Linken – entgegenwirken will. Hajos kurze Texte sollen dazu ihren Beitrag leisten. Die Neue Rheinische Zeitung bringt deshalb in loser Folge von ihm verfasste Leserbriefe und Kommentare, die bei den Angeschriebenen nur selten das Licht der Öffentlichkeit erblicken. mehr...

 

Kommentar  vom 15.07.2020
Die Zerberusse der Neuen Weltordnung und ihre diabolische Agenda
Wir lernten euch kennen und haben keine Angst (mehr) vor euch!
Von Rudolf Hänsel

Der Mensch ist von Natur aus ein soziales, auf die Gemeinschaft der Mitmenschen bezogenes Wesen und hat eine natürliche Neigung zum Guten. Diese ist ihm nach Thomas von Aquin durch das ewige Gesetz (lex aeterna) „ins Herz geschrieben“. Sie hilft ihm, das Naturrichtige besser zu erkennen. Auch ist der Mensch autonom und damit fähig, sich als Wesen der Freiheit zu sehen und aus dieser Freiheit heraus zu handeln. Das ermöglicht ihm, den Gehorsam gegenüber „Autoritäten“ zu verweigern. Der freie Mensch hat die Kraft zum Nicht-Mitmachen (Adorno). mehr...

 

Kommentar  vom 15.07.2020
The Cerberus of the New World Order and their diabolical agenda
We got to know you and are not afraid of you (anymore)!
By Rudolf Hänsel

A human being is by nature a social being, related to the community of fellow human beings, and has a natural inclination for the good. According to Thomas Aquinas this is "written in his heart" by the eternal law (lex aeterna). It helps him to better recognize what is right in nature. A human being is also autonomous and thus able to see himself as a being of freedom and to act from this freedom. This enables him to refuse obedience to "authorities". The free human being has the power to refuse (Adorno). mehr...

 

Kommentar  vom 15.07.2020
CAMPACT spaltet munter mit
Spaltung Deutschlands
Von Ulrich Gellermann

Eigentlich und wesentlich ist das Land in OBEN und UNTEN, in ARM und REICH, in UNTERTANEN und HERRSCHAFTEN gespalten. Doch eine neue Spaltung überlagert ideologisch die eigentliche: Die Spaltung in Anstecker und Sterile, in Gefährder und Gefährdete, in Kämpfer gegen den Virus-Tod und Kämpfer um eine lebendige Gesellschaft. Die Spaltung reicht bis in die Familien, bis in die Freundschaften: „Ich komme gern, aber nur wenn wir Abstand wahren“. Ein Satz, der die neuen Distanzen klar macht. Oder auch: „Die Kinder kommen nicht mit“. Schon wieder ein Mensch, der auf die Lüge von den besonders virulenten Kindern reingefallen ist. Als wäre es gesund, Familien zu spalten. Wer die öffentlichen Verkehrsmittel mit einer Atem-Maske betritt, auf der das Wort MAULKORB steht, der kann Freund und Feind schnell erkennen: Da sind die, die sich empört abwenden und jene, in deren Augen man das Zwinkern erkennt: „Ich bin doch nicht blöd, ich weiß doch auch, was die Maske soll!“ Noch ist die Meinungs-Maske erlaubt. Aber die gänzliche Freiheit von der Maske kostet zum Beispiel in Berlin bis zu 500 Euro Bußgeld. Das kann sich der Hartz Vierer wirklich nicht leisten. mehr...

 

Fotogalerien  vom 15.07.2020
Kundgebung am 30. Mai 2020, Berlin, Brandenburger Tor
Kündigt Ramstein Air Base jetzt!
Von Arbeiterfotografie

"Kündigt Ramstein Air Base jetzt!" war das Hauptmotto der Kundgebung, die am 30. Mai 2020 in Berlin am Brandenburger Tor stattgefunden hat - getragen von einem breiten Bündnis von Gruppierungen aus der Friedensbewegung und anderen Initiativen. Dem US-Imperium verbundene Kräfte verhinderten, dass es noch breiter wurde. Bereits im Januar kam es zur Kooperation mit der Kampagne 'NATO raus – raus aus der NATO'. Und entsprechend wurde das Hauptmotto ergänzt um die Forderungen "NATO raus aus Deutschland – Deutschland raus aus der NATO" und "Truppenstationierungsvertrag kündigen". Doch, was im Januar als gesichert erschien, war bald alles andere als das. Im März 2020 begann das Corona-Manöver und damit eine drastische Einschränkung der Grundrechte. So war monatelang nicht klar, ob die Demonstration am 30. Mai 2020 würde stattfinden können. Und noch bis zwei Tage zuvor galt eine krasse Beschränkung der Teilnehmerzahl – womöglich auf unter hundert. Doch die Organisatoren ließen sich nicht einschüchtern. Bald hieß es: "Jetzt erst recht!" und "UND SCHÜTZT UNSER GRUNDGESETZ!" Und dann trat in der Woche vor der Demonstration der Leipziger Rechtsanwalt Ralf Ludwig auf den Plan. Er forderte die deutschen Verwaltungs- und Verfassungsgerichte auf, Jahrzehnte alte Grundlagen des effektiven Rechtsschutzes und die besondere Bedeutung des Versammlungsrechts wiederherzustellen. Und er ließ die Gerichte und die Öffentlichkeit wissen: Sollten weiterhin Demonstrationen pauschal in den Teilnehmerzahlen begrenzt sein, könnte nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts das im Grundgesetz verankerte Widerstandsrecht greifen. Und so kam es, dass der Berliner Senat am 28. Mai 2020 in Sachen Demonstrationsrecht entschied: "Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel im Sinne von Artikel 8 des Grundgesetzes sind ab dem 30. Mai ohne zahlenmäßige Beschränkung der Teilnehmenden zulässig, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern sowie weitere Hygieneregeln eingehalten werden." So konnte die Kundgebung am 30. Mai 2020 am Brandenburger Tor ohne Teilnehmerbegrenzung mit vielen Hundert Teilnehmern stattfinden. Die NRhZ dokumentiert die Kundgebung in Fotos der Arbeiterfotografie. mehr...

 

Literatur  vom 15.07.2020
Gedicht des iranischen Denkers Sa‘di (ca. 1210-1291) - Daniele Ganser gewidmet
Menschheitsfamilie
Von Afsane Bahar übersetzt

Menschen sind einander Angehörige
in der Schöpfung demselben Kern entsprungen
Erleidet ein Mitglied Schmerzen
geraten die anderen Mitglieder in Aufruhr
Spürst du kein Mitgefühl für das Leid der Anderen
bist du der Bezeichnung Mensch nicht würdig mehr...

 

Literatur  vom 15.07.2020
Omri Boehms Vision von einer schönen neuen Israel-Palästina-Welt möchte man vorbehaltlos zustimmen, allein es fehlt der Glaube
Zu schön, um wahr zu sein: ein liberaler und humaner Zionismus!
Von Arn Strohmeyer

Von dem israelischen Philosophen Omri Boehm stammt der Satz, dass Zionismus und Humanismus unvereinbar seien (Interview DLF 8.2.2015). Inzwischen hat er seine Meinung aber offenbar wenigstens zum Teil revidiert, denn er gewinnt den frühen Zionisten (er meint den Zeitraum bis Ende der 30er Jahre) doch eine gewisse Menschlichkeit gegenüber den Palästinensern ab. Wenn er Namen wie Achad Ha’am oder Martin Buber nennt, dann stimmt das sicherlich – aber bei Wladimir Jabotinsky und Ben Gurion? mehr...

 



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Für Frieden und Völkerverständigung
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Kündigt Ramstein Air Base jetzt!
Von Arbeiterfotografie