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Aktueller Online-Flyer vom 22. Februar 2020  

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Krieg und Frieden
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (172)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Frieden und Gleichheit für alle! Wir sind alle gleich.“ „Sei nicht so selbstgerecht, wir alle wollen Frieden!“ „Ich bin fest davon überzeugt, dass es nur durch unsere eigene menschliche Revolution Frieden geben wird… Tatsächlich sind die Führer des Krieges nicht stark. Ihr Handeln wird von ihrem Hass, ihrer Wut und ihrer Schwäche bestimmt.“ „Lasst die freien Völker leben. Nieder mit Krieg und Aufrüstung. Wir werden definitiv die Mauern durchbrechen. Lasst uns alle die Hand geben und Frieden schließen.“ „Mit Ignoranz werden die Bomben geformt, was die Herzen nicht wollen!“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2019 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 80 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage.


Die Passanten am Dom sind aufgefordert, Ihre eigene Friedensbotschaft auf einer Karte der Klagemauer zu hinterlassen. So ist ein interaktives Friedenskunstwerk von Weltrang entstanden.

Um dem Klagemauer-Projekt eine zusätzliche Wirkung zu geben, dokumentieren wir im wöchentlichen Rhythmus – beginnend einen Tag nach Walter Herrmanns 77. Geburtstag am 26. Januar 2016 – die von Passanten geschriebenen Karten-Botschaften. In den Folgen 1 bis 18 stand das Thema Palästina im Mittelpunkt. Ab Teil 19 und hier jetzt in Teil 172 sind Karten aus einem breiteren Themenspektrum zusammengestellt:


2041. Frieden und Gleichheit für alle! Wir sind alle gleich.


2042. Lasst uns Liebe machen, keine Kriege!


2043.


2044. Sei nicht so selbstgerecht, wir alle wollen Frieden!


2045. Lasst uns Frieden und Würde, Gesundheit und geistige Gesundheit in unser Leben bringen. Gott, der unsere Lust auf ein bisschen Zorn und Frieden kontrollieren kann, wird uns nicht verlassen.


2046.


2047. Ich bin fest davon überzeugt, dass es nur durch unsere eigene menschliche Revolution Frieden geben wird. Unser eigenes Glück. Wir glauben nicht an uns selbst, an unsere universelle Kraft. Das ist unser erleuchteter Zustand, der in jedem Menschen vorhanden ist und der uns miteinander verbindet. Aber wenn wir uns gefangen, schwach, machtlos in uns selbst fühlen, werden wir zu anderen, weil wir die Wirkung in uns selbst verursachen. Ein solcher Zustand, der in einem solchen Zustand ist, verursacht Wut in uns, und am Ende zerstören wir und führen wir Krieg. So verstehe ich Krieg. Tatsächlich sind die Führer des Krieges nicht stark. Ihr Handeln wird von ihrem Hass, ihrer Wut und ihrer Schwäche bestimmt. Wir als Menschen sollten jetzt anfangen, an unserer eigenen Negativität gegen uns selbst und gegen andere zu arbeiten. Wir sollten auf diese Negativität hören und sie in eine ehrliche, positive Richtung lenken. Wir müssen zuerst einen höheren Lebenszustand in uns selbst erreichen. Nur so können wir eine Veränderung für uns selbst und für die Welt bewirken.


2048. Lasst die freien Völker leben. Nieder mit Krieg und Aufrüstung. Wir werden definitiv die Mauern durchbrechen. Lasst uns alle die Hand geben und Frieden schließen.


2049. Mit Ignoranz werden die Bomben geformt, was die Herzen nicht wollen!


2050.


2051. Denn ein Sohn ist uns geboren, ein Kind ist uns gegeben und man nennt seinen Namen wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedensfürst. (Jesaia 9,5-6) Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Herrn als nur durch mich. (Johannes 14,6) Jesus lebt!


2052. Kinder für den Frieden zu bombardieren ist wie ein Mädchen für die Jungfräulichkeit zu ficken.


Copyright der Karten-Reproduktionen: Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V.

Ihr könnt uns und das Klagemauer-Projekt unterstützen, indem Ihr fremdsprachige Kartentexte ins deutsche übersetzt und uns die Übersetzungen unter Angabe der Kartennummer zukommen lasst (an arbeiterfotografie@t-online.de)



Siehe auch:

Dokumentation der vorangegangenen Woche (171):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26217

Online-Flyer Nr. 720  vom 25.09.2019

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