SUCHE
Unabhängige Nachrichten, Berichte & Meinungen
Druckversion
Fotogalerien
Kundgebung vor dem Kölner Hauptbahnhof, 8. Januar 2026
US-Überfall auf Venezuela – ein weiterer Regime Change-Versuch
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Wer die Geschichte verfolgt, selbst Zeuge wurde oder sich die Zusammenhänge klar macht staunt nicht schlecht über den plumpen Bombenangriff der USA auf das südamerikanische Venezuela am 3. Januar 2026, getoppt durch die Entführung des Präsidentenpaares Nicolas Maduro und seiner Ehefrau… Dabei bietet der Baukasten des Regime Change doch die schillerndsten Methoden von der verdeckten Operation bis hin zum dschihadistisch lancierten Aufstand zuletzt in Syrien. Mit dem 2001 ausgerufenen „War on Terror“ durch George W. Bush projektierten die USA die Umstürze in sieben Ländern des Nahen und Mittleren Osten: Irak, Libyen, Syrien, Sudan, Somalia, Libanon und schließlich Iran. Die damalige US-Außenministerin Condoleeza Rice sprach von „Geburtswehen im Nahen Osten“, Teil der NWO-New World Order-Strategie. Von wiedererkennbaren Mustern spricht die Journalistin und Nah-Ost-Expertin Karin Leukefeld: zunächst Sanktionen, darauf folgende Volksunruhen, und schließlich der Einmarsch von Dschihadisten wie in Syrien so jetzt im Iran. Was aber hat Venezuela ins Fadenkreuz gebracht. Ohne Frage geht es um Aneignung von Rohstoffen und geostrategischen Positionen. Es geht um die Ausschaltung des politischen Systemgegners, dem „Gespenst des Kommunismus“, das beim Putsch in der „Bananenrepublik“ Guatemala durch die PR-Strategien eines Edward Bernays scheint‘s unauslöschlich in die Hirne gepflanzt wurde. Wer also heute vom „Regime Maduro“ meint sprechen zu müssen, bedient – unwissend oder bewusst – die PR der Umstürzler.
Nicht zuletzt konfrontierten die Demonstrierenden vor dem Kölner Dom Deutschland und die EU mit ihrer Doppelmoral. So die Sprecherin von DIDF: „Die gleichen Politiker, die in endlosen Reden territoriale Integrität der Ukraine beschwören, massiv aufrüsten und auch darüber nachdenken, Soldaten zu schicken, schauen weg, wenn ein lateinamerikanisches Land überfallen wird.“ Dieses Verhalten sei kein Fehler sondern gehöre zur Programmatik. Was aber ist der „Sündenfall“ Venezuelas, außer, dass es dem westlichen Hegemon und Anspruchsteller widerspricht? Sündenfall Nr. 1: Venezuela hat sich stets gegen den Genozid in Gaza ausgesprochen und die Palästinenser mit allen Mitteln unterstützt… und Sündenfall Nr. 2: Venezuela verkauft Öl an US-Konkurrent China.

DIDF-Sprecherin: Bombardierungen, Einschüchterung, die Entführung der politischen Führung – all das ist nichts anderes, als der Angriff auf ein souveränes Volk. (alle Fotos: Medienprojekt arbeiterfotografie.com)

DIDF-Sprecherin: Seit Jahren steht Venezuela im Fadenkreuz der US Hegemonie. Putschversuche, wirtschaftliche Erstickung, diplomatischer Druck immer mit dem gleichen Ziel: eine Regierung zu stürzen, die nicht vor Washington kuscht.

Hands off Venezuela. Gegen Krieg, Imperialismus & Kapitalismus! Internationale Solidarität. Die Linke

Hände weg von Venezuela. IJV DIDF Jugendverband

Hände weg von Venezuela. IJV DIDF Jugendverband

DIDF-Sprecherin: USA? Zugriff auf Ressourcen, Land und Öl. Der US-Imperialismus will seine Dominanz auf dem amerikanischen Kontinent sichern und sendet eine Botschaft an alle, die sich dem nicht beugen wollen, auch an Russland, China und andere Rivalen.

Peter Förster, aktiv im Kölner Friedensforum: Wie sollte ich eine Rede beginnen, vor dem Hintergrund, dass dieser Krieg sich nicht einfach nur richtet gegen eine Bewegung und eine Regierung, sondern er richtet sich gegen die Unterdrückten, gegen die Armen, die weltweit und gerade in Lateinamerika ihre Stimme erheben und sich anschicken, ihr Schicksal in die Hände zu nehmen

Peter Förster: Wir haben schon seit dem Beginn der Regierung Hugo Chavez einen Wirtschaftskrieg gegen Venezuela, der sogar brutaler ist, als die direkten militärischen Interventionen. … Es hat gegen Venezuela mehr als tausend unilaterale Zwangsmaßnahmen gegeben, die über 2,5 Millionen Menschen in ihrer Ernährungssicherheit getroffen haben.

DIDF-Sprecherin: Wir müssen heute eine weitere Wahrheit deutlich aussprechen: Die Doppelmoral der deutschen und europäischen Politik ist nicht einfach nur ein Fehler. Die gleiche Bundesregierung, die sich mit moralisch erhobenem Zeigefinger als Verteidigerin des Völkerrechts inszeniert, schweigt, wenn Washington Bomben abwirft. Die gleichen Politiker, die in endlosen Reden territoriale Integrität der Ukraine beschwören, massiv aufrüsten und auch darüber nachdenken, Soldaten zu schicken, schauen weg, wenn ein lateinamerikanisches Land überfallen wird.

Informationsbüro Nicaragua spricht von us-finanzierten Contra-Milizen in Nicaragua mit über 50.000 Toten und der Terrorhand der USA: 1954 Guatemala, 1961 Schweinebucht (in Kuba), 70-80er Jahre Unterstützung von Militärdiktaturen in Argentinien, Chile, Brasilien, Bolivien, Paraguay und Dominikanische Republik (um nur einige zu nennen) …, 1989 Sturz des Präsidenten Noriega von Panama

Sprecherin int. Jugendverband IJV: Als internationaler JV sind wir heute auch hier, weil die Kämpfe der Jugend sehr maßgeblich für die Frage des Friedens und der Solidarität auf der Welt sind. … Noch nie hat ein imperialistischer Krieg Sicherheit und Demokratie bedeutet.

Hands off Venezuela. Die Linke

DKP-Sprecher: Diese offene Aggression zeigt deutlich die Gefahr von fortschreitender Aufrüstung und Militarisierung. Die Milliarden für Waffen und Wehrpflicht werden versucht, uns als notwendige defensive Maßnahmen zu verkaufen. … Wir stellen uns dagegen, sind hier um für Frieden und gegen Krieg zu kämpfen.

USA raus aus Venezuela. El pueblo unido jamas sera vencido. (Das einige Volk wird niemals besiegt werden.) Die Linke

Sprecher der palästinensischen Gemeinde Deutschland: Venezuela hat sich stets gegen den Genozid in Gaza ausgesprochen und die Palästinenser mit allen Mitteln unterstützt. … Die palästinensische Gemeinde Deutschland verurteilt entschieden die illegale Entführung von Präsident Nicoläs Maduro und seiner Frau. Diese Aggression stellt einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht und einen Angriff auf die Souveränität Venezuelas dar. Mit diesem Angriff wird versucht, einen Regierungswechsel von außen gewaltsam herbeizuführen. Unter dem Vorwand der Bekämpfung des Drogenhandels zielen die USA darauf ab, die Ölreserven und andere Ressourcen zu stehlen.

Sprecher: Ob US-Imperialismus in Südamerika, ob Kriegsvorbereitungen in Deutschland: der Feind bleibt der gleiche. Unsere Feinde sind die, die vom Krieg profitieren, die ihn führen, um ihre Interessen durchzusetzen…

USA: Größte Terror-Organisation

Jazz Brass Band: Die Internationale … erkämpft das Menschenrecht…

Terrorhand der USA: 1954 Guatemala, 1961 Schweinebucht (in Kuba), 70-80er Jahre Unterstützung von Militärdiktaturen in Argentinien, Chile, Brasilien, Bolivien, Paraguay und Dominikanische Republik…

Jazz Brass Band: Bella Ciao – … von der Blume des Partisanen, der für unsere Freiheit starb.

IJV: Noch nie hat ein imperialistischer Krieg Sicherheit und Demokratie bedeutet.
Siehe auch:
Ein Blick hinter die Schlagzeilen
Was geschieht im Iran?
Von: Karin Leukefeld
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29707
nicolás miquea – wenn sich das volk erhebt ::: eine musikalische eruption
Nicolás Miquea prangert an die Brachialgewalt der staatlichen Sanktionen gegenüber Kuba und Venezuela im Vergleich zum gewaltlosen Widerstand der palästinensischen Bevölkerung gegen das brutale Besatzerregime Israels...
Online-Flyer Nr. 858 vom 23.02.2026
Druckversion
Fotogalerien
Kundgebung vor dem Kölner Hauptbahnhof, 8. Januar 2026
US-Überfall auf Venezuela – ein weiterer Regime Change-Versuch
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Wer die Geschichte verfolgt, selbst Zeuge wurde oder sich die Zusammenhänge klar macht staunt nicht schlecht über den plumpen Bombenangriff der USA auf das südamerikanische Venezuela am 3. Januar 2026, getoppt durch die Entführung des Präsidentenpaares Nicolas Maduro und seiner Ehefrau… Dabei bietet der Baukasten des Regime Change doch die schillerndsten Methoden von der verdeckten Operation bis hin zum dschihadistisch lancierten Aufstand zuletzt in Syrien. Mit dem 2001 ausgerufenen „War on Terror“ durch George W. Bush projektierten die USA die Umstürze in sieben Ländern des Nahen und Mittleren Osten: Irak, Libyen, Syrien, Sudan, Somalia, Libanon und schließlich Iran. Die damalige US-Außenministerin Condoleeza Rice sprach von „Geburtswehen im Nahen Osten“, Teil der NWO-New World Order-Strategie. Von wiedererkennbaren Mustern spricht die Journalistin und Nah-Ost-Expertin Karin Leukefeld: zunächst Sanktionen, darauf folgende Volksunruhen, und schließlich der Einmarsch von Dschihadisten wie in Syrien so jetzt im Iran. Was aber hat Venezuela ins Fadenkreuz gebracht. Ohne Frage geht es um Aneignung von Rohstoffen und geostrategischen Positionen. Es geht um die Ausschaltung des politischen Systemgegners, dem „Gespenst des Kommunismus“, das beim Putsch in der „Bananenrepublik“ Guatemala durch die PR-Strategien eines Edward Bernays scheint‘s unauslöschlich in die Hirne gepflanzt wurde. Wer also heute vom „Regime Maduro“ meint sprechen zu müssen, bedient – unwissend oder bewusst – die PR der Umstürzler.Nicht zuletzt konfrontierten die Demonstrierenden vor dem Kölner Dom Deutschland und die EU mit ihrer Doppelmoral. So die Sprecherin von DIDF: „Die gleichen Politiker, die in endlosen Reden territoriale Integrität der Ukraine beschwören, massiv aufrüsten und auch darüber nachdenken, Soldaten zu schicken, schauen weg, wenn ein lateinamerikanisches Land überfallen wird.“ Dieses Verhalten sei kein Fehler sondern gehöre zur Programmatik. Was aber ist der „Sündenfall“ Venezuelas, außer, dass es dem westlichen Hegemon und Anspruchsteller widerspricht? Sündenfall Nr. 1: Venezuela hat sich stets gegen den Genozid in Gaza ausgesprochen und die Palästinenser mit allen Mitteln unterstützt… und Sündenfall Nr. 2: Venezuela verkauft Öl an US-Konkurrent China.

DIDF-Sprecherin: Bombardierungen, Einschüchterung, die Entführung der politischen Führung – all das ist nichts anderes, als der Angriff auf ein souveränes Volk. (alle Fotos: Medienprojekt arbeiterfotografie.com)

DIDF-Sprecherin: Seit Jahren steht Venezuela im Fadenkreuz der US Hegemonie. Putschversuche, wirtschaftliche Erstickung, diplomatischer Druck immer mit dem gleichen Ziel: eine Regierung zu stürzen, die nicht vor Washington kuscht.

Hands off Venezuela. Gegen Krieg, Imperialismus & Kapitalismus! Internationale Solidarität. Die Linke

Hände weg von Venezuela. IJV DIDF Jugendverband

Hände weg von Venezuela. IJV DIDF Jugendverband

DIDF-Sprecherin: USA? Zugriff auf Ressourcen, Land und Öl. Der US-Imperialismus will seine Dominanz auf dem amerikanischen Kontinent sichern und sendet eine Botschaft an alle, die sich dem nicht beugen wollen, auch an Russland, China und andere Rivalen.

Peter Förster, aktiv im Kölner Friedensforum: Wie sollte ich eine Rede beginnen, vor dem Hintergrund, dass dieser Krieg sich nicht einfach nur richtet gegen eine Bewegung und eine Regierung, sondern er richtet sich gegen die Unterdrückten, gegen die Armen, die weltweit und gerade in Lateinamerika ihre Stimme erheben und sich anschicken, ihr Schicksal in die Hände zu nehmen

Peter Förster: Wir haben schon seit dem Beginn der Regierung Hugo Chavez einen Wirtschaftskrieg gegen Venezuela, der sogar brutaler ist, als die direkten militärischen Interventionen. … Es hat gegen Venezuela mehr als tausend unilaterale Zwangsmaßnahmen gegeben, die über 2,5 Millionen Menschen in ihrer Ernährungssicherheit getroffen haben.

DIDF-Sprecherin: Wir müssen heute eine weitere Wahrheit deutlich aussprechen: Die Doppelmoral der deutschen und europäischen Politik ist nicht einfach nur ein Fehler. Die gleiche Bundesregierung, die sich mit moralisch erhobenem Zeigefinger als Verteidigerin des Völkerrechts inszeniert, schweigt, wenn Washington Bomben abwirft. Die gleichen Politiker, die in endlosen Reden territoriale Integrität der Ukraine beschwören, massiv aufrüsten und auch darüber nachdenken, Soldaten zu schicken, schauen weg, wenn ein lateinamerikanisches Land überfallen wird.

Informationsbüro Nicaragua spricht von us-finanzierten Contra-Milizen in Nicaragua mit über 50.000 Toten und der Terrorhand der USA: 1954 Guatemala, 1961 Schweinebucht (in Kuba), 70-80er Jahre Unterstützung von Militärdiktaturen in Argentinien, Chile, Brasilien, Bolivien, Paraguay und Dominikanische Republik (um nur einige zu nennen) …, 1989 Sturz des Präsidenten Noriega von Panama
Sprecherin int. Jugendverband IJV: Als internationaler JV sind wir heute auch hier, weil die Kämpfe der Jugend sehr maßgeblich für die Frage des Friedens und der Solidarität auf der Welt sind. … Noch nie hat ein imperialistischer Krieg Sicherheit und Demokratie bedeutet.

Hands off Venezuela. Die Linke

DKP-Sprecher: Diese offene Aggression zeigt deutlich die Gefahr von fortschreitender Aufrüstung und Militarisierung. Die Milliarden für Waffen und Wehrpflicht werden versucht, uns als notwendige defensive Maßnahmen zu verkaufen. … Wir stellen uns dagegen, sind hier um für Frieden und gegen Krieg zu kämpfen.
USA raus aus Venezuela. El pueblo unido jamas sera vencido. (Das einige Volk wird niemals besiegt werden.) Die Linke

Sprecher der palästinensischen Gemeinde Deutschland: Venezuela hat sich stets gegen den Genozid in Gaza ausgesprochen und die Palästinenser mit allen Mitteln unterstützt. … Die palästinensische Gemeinde Deutschland verurteilt entschieden die illegale Entführung von Präsident Nicoläs Maduro und seiner Frau. Diese Aggression stellt einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht und einen Angriff auf die Souveränität Venezuelas dar. Mit diesem Angriff wird versucht, einen Regierungswechsel von außen gewaltsam herbeizuführen. Unter dem Vorwand der Bekämpfung des Drogenhandels zielen die USA darauf ab, die Ölreserven und andere Ressourcen zu stehlen.

Sprecher: Ob US-Imperialismus in Südamerika, ob Kriegsvorbereitungen in Deutschland: der Feind bleibt der gleiche. Unsere Feinde sind die, die vom Krieg profitieren, die ihn führen, um ihre Interessen durchzusetzen…

USA: Größte Terror-Organisation

Jazz Brass Band: Die Internationale … erkämpft das Menschenrecht…

Terrorhand der USA: 1954 Guatemala, 1961 Schweinebucht (in Kuba), 70-80er Jahre Unterstützung von Militärdiktaturen in Argentinien, Chile, Brasilien, Bolivien, Paraguay und Dominikanische Republik…

Jazz Brass Band: Bella Ciao – … von der Blume des Partisanen, der für unsere Freiheit starb.

IJV: Noch nie hat ein imperialistischer Krieg Sicherheit und Demokratie bedeutet.
Siehe auch:
Ein Blick hinter die Schlagzeilen
Was geschieht im Iran?
Von: Karin Leukefeld
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29707
nicolás miquea – wenn sich das volk erhebt ::: eine musikalische eruption
Nicolás Miquea prangert an die Brachialgewalt der staatlichen Sanktionen gegenüber Kuba und Venezuela im Vergleich zum gewaltlosen Widerstand der palästinensischen Bevölkerung gegen das brutale Besatzerregime Israels...
Online-Flyer Nr. 858 vom 23.02.2026
Druckversion
NEWS
KÖLNER KLAGEMAUER
FILMCLIP
FOTOGALERIE






















