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Aktueller Online-Flyer vom 08. Dezember 2019  

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Kommentar
Kommentar vom Hochblauen
Deutsche Ausgrenzung
Von Evelyn Hecht-Galinski

Zum Neuen Jahr der Juden 5780 (2020) fühle ich mich, unter vielen anderen, die sich für das Ende der illegalen Besatzung Palästinas einsetzen, ausgegrenzt. Das jüdische Neujahrsfest heißt wörtlich "Kopf des Jahres" und leitet die zehn Bußtage ein, die mit dem Jom Kippur, wörtlich "Versöhnungstag" enden. Liest man die vielen Grußbotschaften zum jüdischen Neujahrsfest, aus Politik und Religion, dann spürt man förmlich die Verklärung einer Religion, die trotz des Holocaust wieder aufblühte in Deutschland – wenn z.B. Kanzlerin Merkel in ihrer Gratulation so blumig formuliert wie: "Es ist ein einzigartiger und wunderbarer Vertrauensbeweis und eine große Bereicherung für unser Land, dass jüdisches Leben nach dem Zivilisationsbruch der Shoa wieder aufblühen konnte... Zugleich braucht es heute wieder mutige Menschen, die für unsere Werte einstehen, um in Frieden und Freiheit zusammenleben zu können."

Ich habe Auschwitz nicht überlebt um zu neuem Unrecht zu schweigen

Als mein Vater 1945 nach Berlin zurückkehrte, befreit aus Konzentrations- und Vernichtungslagern wie Auschwitz und Bergen Belsen, allein, Ehefrau und Mutter waren vergast, Vater schon auf Polizeistation gestorben, war es aber trotzdem oder gerade aus diesem Grund sein einziges Lebensziel, wieder ein „normales“ und lebenswertes Leben für Juden in Deutschland aufzubauen. Diese Aufgabe verwirklichte er unter schwierigsten Bedingungen in seiner Stadt Berlin. Was er 1948 begann, führte er bis zu seinem Tod 1992 gegen alle Widerstände zu Ende. Er, der mich zu einer kritischen politischen Bürgerin erzog, frei von Komplexen und Traumata, war ein Unbequemer. Unbequem zu sein für die "Herrschenden", war schon damals nicht einfach, schließlich hatte er noch gegen die ganzen alten Nazis in den neuen Parteien zu kämpfen, die sofort wieder auf die Füße gefallen waren und erfolgreich unterkamen. Man mochte es damals nicht, daran erinnert zu werden, was Deutschland für Unheil speziell gegen Juden, aber auch gegen andere Völker und besetzte Länder angerichtet hatte. Damals war der Antisemitismus noch sehr lebendig. Trotzdem ging er seinen Weg und erreichte sein Ziel, die Berliner jüdische Gemeinde und eine jüdische Gemeinschaft in Deutschland zu neuem Leben zu erwecken.

Sein Lebensmotto nach der Befreiung "Ich habe Auschwitz nicht überlebt um zu neuem Unrecht zu schweigen" lebte er voll aus und gab es an mich weiter.

Daher fühle ich mich sehr verbunden mit Gideon Levy, dem wichtigen Unterstützer für die Freiheit Palästinas und herausragenden Haaretz-Journalisten. Er schrieb unter dem Titel "Ein anderes Israel: Die Rosch Haschanah meiner Kindheit" am 29. September 2019 einen sehr persönlichen Kommentar in Haaretz, in dem er mit der Unrechtspolitik des "Jüdischen Staates" abrechnet. Nein, ich bin keine israelische Bürgerin, sondern eine deutsche Bürgerin mit jüdischen Wurzeln. Aber unsere Ziele und Gedanken sind sich sehr ähnlich. Levy schreibt "Mein Vater wollte nicht kommen. Er verabscheute die Religion und wusste nichts über die jüdischen Feiertage, obwohl sein Vater die Gemeinde in seiner Stadt leitete. Er kam illegal nach Palästina. In Israel 2019 würden sie ihn einen Eindringling nennen. Damals nannten sie ihn heimlichen Einwanderer. Auf dem Bahnhof in Prag verabschiedete er sich von seinen Eltern und Verlobten die er nie wiedersehen würde. Er verbrachte fünf Monate auf See auf einem illegalen Einwanderschiff (das heute als Flüchtlingsschiff bezeichnet wird), einschließlich der Inhaftierung in Beirut, in einer Einrichtung, die man heute in Israel 'Holot' nennen würde, der Haftanstalt für afrikanische Asylbewerber. Wir wussten nichts über Transitlager für Einwanderer oder ethnische Gemeinschaften. Wo das Tel Aviver Dizengoff Center heute steht, war ein Transitlager für Einwanderer, das auf den Ruinen eines Dorfes errichtet wurde". Soweit Auszüge aus Levys lesenswertem Artikel. (1)

Erschreckendes Defizit an demokratischer Grundeinstellung und Empathie

Aber kommen wir zurück zu Kanzlerin Merkel. Wenn sie sich in ihrer Grußbotschaft an den Zentralrat der Juden doch so für Respekt und Toleranz, für ein friedliches und gedeihliches Miteinander einsetzt, dann frage ich mich: wie kann sie es zulassen, dass Juden in Deutschland heute wieder ausgegrenzt werden, nur weil sie sich dafür einsetzen, dass der "Jüdische Staat" das Völkerrecht und die Menschenrechte einhält? Als Merkel die deutsche Staatsräson für die Sicherheit Israels zur "Order per Mutti" machte, da dachte sie bestimmt nicht an die Sicherheit Palästinas und der Palästinenser. Schließlich gibt es ja auch bis heute keinen Palästinensischen Staat. An diesem Tatbestand ist Merkel unter vielen anderen Kollegen nicht unschuldig. Es reicht nicht, Frau Merkel, an "unsere" Werte zu appellieren, Mut und die "Zwei-Statenlösung" zu fordern, andererseits aber tatenlos zuzusehen, wie das zionistische Regime täglich neue Siedlungspläne umsetzt und Annexionspläne beschließt – während mutige Palästinenser, die legalen Widerstand gegen die zionistische illegale Besatzung leisten und sogar bereit sind, dafür ihr Leben zu opfern, als Terroristen bekämpft werden. Als Sie, Frau Merkel, während des Gaza Völkermords dem Netanjahu-Regime Ihre Solidarität übermittelten und das Recht auf "Selbstverteidigung" durch die „moralischste“ aller jüdischen „Verteidigungsarmeen“ (IDF) zusprachen, da luden sie „uns“ eine deutsche Schuld auf, die dringend auf "Wiedergutmachung" wartet.

Wenn der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx seine Friedens- und Segenswünsche an den Zentralrat der Juden übermittelt, ein Mann der 2007 – damals noch als Bischof – das besetzte Westjordanland besuchte und genau Bescheid darüber weiß, wie das Leiden und die Besatzung des palästinensischen Volkes aussieht, aber heute kein Wort mehr in seiner Grußbotschaft darüber fallen lässt, dann ist das bedauerlich. Wenn Marx Christen lobt, die unter Einsatz ihres Lebens Widerstand leisteten und Juden retteten, aber bedauernd feststellen musste, dass die meisten Christen sich gleichgültig verhalten hätten, dürfen wir die Parallelen zu heute nicht vergessen. Widerstand gegen Unrecht und Besatzung ist unteilbar verbunden und Menschenpflicht! Hatte 2007 die damalige Reisegruppe der Bischöfe nicht entsetzt auf Ramallah reagiert und die Zustände als Ghetto bezeichnet? Wie wurden sie damals vom Zentralrat der Juden unter Paul Spiegel angegriffen, weil sie es gewagt hatten, dass Wort Ghetto zu benutzen. Sofort verbat sich der Zentralrat das Wort Ghetto, da dieses Wort nur für das Warschauer Ghetto gelte und keinen Vergleich dulde. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich sie unterstützte und Ghetto als "heute gebräuchlichen Begriff" bezeichnete, was er ja auch ist. Es gibt keinen jüdischen "Alleinanspruch" auf das Wort Ghetto. (2) Wäre es nicht an der Zeit, David Schuster, den derzeitigen Präsidenten des Zentralrat, der sich ja ständig als Sprachrohr der israelischen Regierung betätigt, ins Gewissen zu reden? Gerade eine Grußbotschaft zum jüdischen Neujahrsfest wäre doch ein Aufhänger, Kardinal Marx. Warum nehmen Sie sich kein Vorbild an der Anglikanischen Kirche Südafrikas, die sich gerade einem Boykottbeschluss der BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) anschloss. Schließlich wissen diese südafrikanischen Anglikaner doch nur allzu gut, was Apartheid und Besatzung bedeuten. Lesen wir nur den ehemaligen jüdischen ANC-Aktivisten und Minister, Unterstützer der BDS-Bewegung, Ronnie Kasrils, der die zionistische Besatzung Palästinas und die Repressionen gegen Kritiker mit der Apartheid Situation Südafrikas gleichsetzt. (4) (5)

Wenn also jüdische Bürger weltweit Neujahr feiern, aber besetzte Palästinenser eingesperrt werden, um die "Feierlichkeiten auf geraubtem Land" nicht zu stören und das weder in einer Glückwunschbotschaft noch in politischer Reaktion Erwähnung findet, dann ist das kein ermutigendes Zeichen, sondern beweist nur ein erschreckendes Defizit an einer demokratischen Grundeinstellung und Empathie. Nein, nicht Israel-Kritik ist verfassungsfeindlich, sondern es sind Bundestagsbeschlüsse, wie den gegen die BDS-Bewegung und diese als antisemitisch zu erklären. (6)

Es läuft etwas ganz falsch im Staate

Wenn der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost" Bankkonten gekündigt werden, weil sie die BDS-Bewegung unterstützen, wenn jüdischen Journalisten, Autoren, Aktivisten, Verbänden, die sich für die Freiheit Palästinas einsetzen und die BDS-Bewegung unterstützen, öffentliche Räume verweigert oder gekündigt werden und erst Gerichte das Recht auf Meinungsfreiheit garantieren müssen, dann läuft etwas ganz falsch im Staate.

Wenn Preisverleihungen – wie gerade geschehen – an die britisch-pakistanische Autorin Kamila Shamsie abgesagt werden, nur weil sie aktiv die BDS-Bewegung unterstützt, dann ist ein Punkt erreicht, der mit Demokratie nichts mehr zu tun hat. Der Nelly-Sachs-Preis, der Shamsie erst verliehen werden sollte, dann aber wieder entzogen wurde, schlug Wellen weltweit. Nelly Sachs, die deutsch-jüdisch-schwedische Namensgeberin dieses Preises der Stadt Dortmund, setzte sich Zeit ihres Lebens für andere ein. Auch ihre schwere Erkrankung hinderte sie nicht daran, ihre schrecklichen Erlebnisse literarisch und poetisch zu verarbeiten. Sie erhielt unzählige Ehrungen und Preise – wie 1965, als sie mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde. 1966 erhielt sie zusammen mit Samuel Joseph Agnon den Literaturnobelpreis aus der Hand des schwedischen Königs Gustav den VI. Adolf. Sie zitierte ein eigens für diese Zeremonie verfasstes Gedicht und verschenkte ihr Preisgeld zur Hälfte an Bedürftige und die andere Hälfte an ihre alte Freundin Gudrun Harlan. Als Nelly Sachs 1967 eine geplante Israel-Reise auf Anraten ihres Arztes absagen musste, ließ sie es sich allerdings nicht nehmen, sich in einem öffentlichen Telegramm für den Empfang von Günter Grass durch den israelischen Schriftstellerverband einzusetzen. Nelly Sachs wäre sicher entsetzt gewesen, hätte sie noch erleben müssen, wie ein Preis mit ihrem Namen aberkannt wird – an eine große Literaturkollegin, die sich für die Freiheit Palästinas einsetzt. Sie, die fürchtete, dass in Israel aus "den Verfolgten bald Verfolger werden könnten", war erschrocken über diese Grausamkeiten. Sie, die so scharfsinnig war und vorausahnend, die sich für Kollegen einsetzte, wäre sicher stolz gewesen auf die hochkarätigen Unterstützer eines offenen Unterstützer-Briefes mit hochkarätigen Namen unter den 240 intellektuellen Unterzeichnern, die zu Recht von Bestrafung sprechen. Dieser offene Brief der von der "London Review of Books" erstveröffentlicht wurde, trägt den Titel "Das Recht auf Boykott – Right to Boykott". (7)

Am 30.September berichteten die Aachener Nachrichten, dass sich die Stadt Aachen aus der Verleihung des Aachener Kunstpreises zurückzieht. Grund: dem designierten Preisträger, dem libanesisch-amerikanischen Künstler Walid Raad, wird vorgeworfen, Anhänger der BDS-Bewegung zu sein und mehrfach an „Maßnahmen zum kulturellen Boykott Israels beteiligt“ gewesen zu sein, wie Aachens Bürgermeister Marcel Philipp (CDU) sagte. Ob die Stifter des Preises, der Verein der Freunde des Ludwig-Forums an der Vergabe festhalten, entscheidet sich diese Woche. Diese Hexenjagd und Gesinnungsschnüffelei gegen international angesehene Künstler wird dazu führen, dass sich immer mehr „Geehrte“ abwenden, wenn eine Preisverleihung „droht“. Noch mehr Brisanz bekommt die Sache, wenn der "Verfassungsschütz" von Bund und Ländern die BDS-Bewegung als verfassungsfeindlich einstufen sollte. Werden dann Unterstützer überhaupt noch ins Land gelassen oder haben wir dann voll die israelischen Praktiken übernommen? (8)

Es gibt kein Existenzrecht eines Staates ohne Grenzen auf geraubtem Land!

Wenn der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) in einem ZEIT-Interview androht, nun BDS vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen, sogar grundsätzliche Kritik an Israel in Frage stellt, dann stellt er sich ebenso wie viele seiner politischen Kollegen gegen UNO-Beschlüsse und stellt sich typisch deutsch, mit moralisch erhobenen Zeigefinger an die Seite von Völker- und Menschenrechtsverbrechern des "Jüdischen Staates". Was haben Sie, Senator Geisel, eigentlich für eine Ahnung von den Zielen der BDS-Bewegung? Nein, Herr Geisel, es gibt kein Existenzrecht Israels, dieses Staates ohne Grenzen auf geraubtem Land! Wenn in Deutschland bei Kritik am "Jüdischen Staat" immer wieder auf historische Zusammenhänge hingewiesen wird, die uns verbieten, Boykottbeschlüsse gegen Israel zu unterstützen, ist das nicht zu akzeptieren. Statt "Kauft nicht beim Juden" muss es in Wirklichkeit richtig heißen: "Kauft nicht beim jüdischen Besatzer“, wie ich schrieb. Allerdings kennt Geisel keine Skrupel, wenn es um Russland-Boykotte geht, einem Land, dass dank unserer "Hilfe" 27 Millionen Kriegstote zu beklagen hatte. Auch beim Iran sind wir schnell dabei, darf dieser doch keine Atomwaffen besitzen, weil er ja angeblich Israel mit einem "Holocaust" bedroht – während aus traumatisierter Politik heraus dem "Jüdischen Staat" jegliche Unterstützung – auch in Form von mit Rüstungsgütern – zugesichert wird, und ungestraft zugestanden wird, Atommacht sein. Schließlich brauche es die zur Selbstverteidigung. (8)

Wenn aktuell wieder einmal – diesmal seitens des Antisemitismusbeauftragten Baden-Württembergs Michel Blume – verlangt wird, die Nakba-Ausstellung zu überarbeiten oder zu erneuern, dann wäre das eine Geschichtsfälschung. Es gibt nichts zu korrigieren an der "Nakba" und der wissenschaftlich einwandfreien Wanderausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ über die Katastrophe der Vertreibung von 750.000 Palästinensern nach und während der Staatsgründung Israels. Wenn also im 1. Antisemitismusbericht des Landes von Blume der Eindruck erweckt wird, ohne die Korrektur wäre die Ausstellung antisemitisch, dann ist das eine böswillige Unterstellung, die dringend einer Korrektur bedarf. Ich empfehle dem Antisemitismusbeauftragten Blume, zur Auffrischung seiner historischen Kenntnisse das Buch von Ilan Pappe "Die ethnische Säuberung Palästinas". Ich selbst durfte schon 2008 die Nakba-Ausstellung in Tübingen eröffnen und hatte eine begleitende Veranstaltung zum Thema: "Darf der Geburtstag Israels vor dem Hintergrund der Nakba so unkritisch gefeiert werden"? (10)

Diese Ausstellung ist so wichtig und richtig, dass sie in ganz Deutschland eine feste Einrichtung werden sollte. Der Weg in die Zukunft beginnt über das Erinnern, und das gilt auch für Palästina und die Palästinenser, die immer noch auf ihr legales Rückkehrrecht nach Palästina warten.

Es gibt nichts zu feiern für Juden, die ihre Augen vor Verbrechen zionistischer Regime verschließen

Nach nur 86 Jahre nach Machtergreifung und Judenverfolgung werden heute Juden, die sich mutig und unbequem an BDS beteiligen und sich für ein Ende der illegalen Besatzung Palästinas einsetzen, wieder als Antisemiten ausgegrenzt. In einem Deutschland, wo der Philosemitismus den Antisemitismus abgelöst hat, wo offene Briefe von international anerkannten Künstlern und Wissenschaftlern negiert werden, da kann man kein gutes Neues Jahr 5780 feiern. Es gibt nichts zu feiern für Juden, die ihre Augen vor Verbrechen zionistischer Regime im "Jüdischen Staat" verschließen. Erst wenn Palästina frei ist und die Menschenrechte und das Völkerrecht für alle seine Bürger und heimgekehrten Flüchtlinge gilt, gibt es etwas zu feiern. Dafür unterstützen wir gemeinsam die BDS-Bewegung mit aller Kraft und "letzter Tinte", wie Günter Grass so beeindruckend in seinem Gedicht "Was noch gesagt werden muss" schrieb. (11)

Es muss noch viel gesagt und getan werden, bis Palästina befreit ist und Deutschland kritische Juden und BDS-Anhänger nicht mehr ausgrenzt.


Fußnoten:

(1) https://www.haaretz.com/opinion/.premium-another-israel-the-rosh-hashanah-of-my-childhood-1.7917710
(2) https://www.deutschlandfunk.de/ghetto-ist-heute-ein-gebraeuchlicher-begriff.694.de.html?dram:article_id=64303
(3) http://www.bdssouthafrica.com/post/anglican-church-in-southern-africa-adopts-bds-boycott-of-israel/
(4) https://www.theguardian.com/commentisfree/2019/apr/03/israel-treatment-palestinians-apartheid-south-africa
(5) http://sicht-vom-hochblauen.de/ich-kaempfte-gegen-die-suedafrikanische-apartheid-und-sehe-die-gleiche-brutale-politik-in-israel-von-ronnie-kasrils/
(6) https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw20-de-bds-642892
(7) http://bds-kampagne.de/2019/09/23/offener-brief-zur-nichtvergabe-des-nelly-sachs-preises-das-recht-auf-boykott/
(8) http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/hat-walid-raad-verbindungen-zur-israelkritischen-bewegung-bds_aid-46196797%3foutput=amp
(9) https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-09/andreas-geisel-innensenator-berlin-bds-bewegung-verfassungsschutz
(10) https://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=7582
(11) https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/das-israel-gedicht-von-grass/das-gedicht-von-guenter-grass-was-gesagt-werden-muss-11707985.html


Evelyn Hecht-Galinski, Tochter des ehemaligen Zentralratsvorsitzenden der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, ist Publizistin und Autorin. Ihre Kommentare für die NRhZ schreibt sie regelmäßig vom "Hochblauen", dem 1165 m hohen "Hausberg" im Badischen, wo sie mit ihrem Ehemann Benjamin Hecht lebt. (http://sicht-vom-hochblauen.de/) 2012 kam ihr Buch "Das elfte Gebot: Israel darf alles" heraus. Erschienen im tz-Verlag, ISBN 978-3940456-51-9 (print), Preis 17,89 Euro. Am 28. September 2014 wurde sie von der NRhZ mit dem vierten "Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik" ausgezeichnet.

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