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Aktueller Online-Flyer vom 24. Mai 2024  

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Krieg und Frieden
Bei Anne Will ein gewissenloser CDU-Mann, unwürdig als CDU-Mitglied an der Seite von faschistischen Nazi-Terroristen aus Kiew
Viel armseliges Palaver
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Sind deutsche Redaktionen und Außenpolitiker fähig und willig, die nackte Realität der Ukraine zu erkennen? Ein Norbert Röttgen scheint noch verlorener als Baerbock zu sein, aber er ist noch gefährlicher, da die CDU-Partei größer als die Grünen ist. Der CDU-Röttgen äußert sich völlig realitätsfremd. Als Außenpolitiker ist er ein widerwärtiger Bluff, ein Hochstapler. Zusammen mit Baerbock sollte er umgehend aus der politischen Landschaft verschwinden und aus seiner CDU-Partei auch. An der Seite von faschistischen Nazi-Terroristen aus Kiew hat er weder Gewissen noch Ehre. Und als US-Vasall auch nicht. Unterwürfig und brav gegenüber seinen Gönnern in Washington plädiert er für weitere Waffenlieferungen und will damit skrupelloserweise den Krieg und das Leiden in der Ukraine verlängert sehen. Seine CDU-Kollegen sollten sich schämen für ihn, wie auch seine Wähler, die er würdelos repräsentiert. Personen, die sich wie Norbert Röttgen und der Ex-Diplomat Wolfgang Ischinger als Außenpolitiker ausgeben, sollten begreifen, dass der Westen nicht nur Terroraktivitäten unterstützt, sondern auch an ihnen beteiligt ist, wie der terroristische Drohnen-Angriff auf den Kreml am 3.5. beweist. Es sind falsche Außenpolitiker, die im Dienst einer fremden Macht unter US-Kommando ihr Land verraten. Mit anderen Worten sind sie Verbrecher in weißer Weste, denen das Menschenleben gar nichts bedeutet. Sie verkörpern das Übel in unserem Land und haben kein Recht, die deutsche Bevölkerung zu vertreten, die sie durch ihre Unterstützung für ein korruptes Kiew-Regime hintergangen haben. Nicht nur die Grünen sollten in Umfragen sinken, sondern auch SPD, CDU und FDP, da sie Kriegsparteien sind an der Seite eines US-hörigen ukrainischen Regimes, dass den alten Nazi-Faschismus im Land huldigen lässt.

Russland wird den Frieden diktieren

Die Gegenoffensive der Ukraine ist illusorisch, sie dient lediglich der frustrierten Propaganda der Medien und einer frustrierten NATO, die nicht bereit ist, die Niederlage der Ukraine anzuerkennen und zu akzeptieren. Wenn die erwartete Frühjahrsoffensive der Ukraine scheitert, wird Russland den Frieden diktieren. Die Gebiete, die schon durch Referendum der Russischen Föderation beitraten, werden Teil Russlands bleiben und selbstverständlich nicht zurück an die Ukraine gehen. Die Ukraine wird niemals in die NATO eintreten. Für Russlands Sicherheitsempfinden ist es selbstverständlich, dass die Ukraine niemals in den Machtbereich der EU/NATO fallen darf. Die Erklärung des amtierenden CIA-Direktor William Burns ist diesbezüglich eindeutig professionell realistisch und präzis: „Der NATO-Beitritt der Ukraine ist die schrillste aller roten Linien für Russland. Ich kenne niemanden, der darin etwas anderes sieht als eine unmittelbare Bedrohung russischer Interessen.“ Anne Will hätte diese autorisierte CIA-Erklärung aus Washington bekanntgeben müssen. Wolfgang Ischinger bemerkte treffend, dass ein solcher NATO-Versuch einer Ukraine-Mitgliedschaft Russland veranlassen würde, den Krieg weiter zu führen.
 
"Russland kämpft erneut im Alleingang gegen das Wiedererstarken der Nazi-Ideologie in der politischen Landschaft Europas. Anthony Blinken und auch die Regierung Biden distanzierten sich von dem wahnsinnigen Drohnen-Angriff auf den Kreml. 'In Kiew haben sich Terroristen festgesetzt. Und mit ihnen sind bekanntlich jegliche Verhandlungen sinnlos. Sie gehören nur vernichtet – schnell und gnadenlos.' Die Ukraine habe sich ernsthaft verkalkuliert. Kiew werde im vollen Maße zu spüren bekommen, wie eine adäquate Antwort nach russischer Art aussehe." („Drohnenangriff auf Kreml: Duma-Abgeordnete fordern harte Antwort“, Meldung 03.05.2023)

Angesichts dieser schlagkräftigen Sprache aus dem Parlament der Russischen Föderation, der Duma in Moskau, sind die Erklärungen eines Norbert Röttgen nur armseliges Palaver, ebenso wie der schwache Auftritt von Wolfgang Ischinger und der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken.
    Zuvor hatte US-General Mark Milley, gemeinsamer Stabschef, ranghöchster militärischer Offizier der Nation und wichtigster militärischer Berater des US-Präsidenten, des Verteidigungsministers und des Nationalen Sicherheitsrats, in einem Interview mit der Zeitschrift Foreign Affairs ähnliches getan wie die Biden Regierung und jede Verantwortung für die bevorstehende ukrainische "Gegenoffensive" von vornherein abgelehnt. Es wird auch nicht mehr davon gesprochen, Kiew bis zum Ende zu unterstützen, "egal was es kostet" – wie Biden bis zum Überdruss zu sagen pflegte.

    Kiews viel gepriesene "Gegenoffensive" inmitten der weit verbreiteten westlichen Prognosen, ist ins Stocken geraten. Generalstabschef Mark Milley weigerte sich, kategorisch zu sagen, dass Kiew seine "Gegenoffensive" überhaupt starten würde!

    Das gesamte westliche Narrativ von einer russischen Niederlage erweist sich als ein Haufen Lügen. Das ukrainische Militär wird systematisch zu Staub zermahlen. Das Kiewer Regime ist jedoch von Fraktionszwängen geprägt. Es gibt mächtige Cliquen, die eine Eskalation wollen, damit die westlichen Mächte sich weiterhin engagieren. Die militante Clique, die im Kiewer Machtgefüge verankert ist, könnte durchaus die Urheber des gefährlichen, gegen den Kreml gerichteten Attentates gewesen sein.

    Nach Blinkens nichtssagender Bemerkung scheinen die Neocons in der Biden-Administration unter der Führung von Victoria Nuland auch nicht in der Stimmung zu sein, die Außenseiter in Kiew zu zügeln. Was Europa betrifft, so hat es ebenfalls seine Stimme verloren. Dies wird wahrscheinlich als historisches Versagen der europäischen Führung in die Geschichtsbücher eingehen ... nicht Frankreich, sondern die deutsche Regierung hat sich im Ukraine-Krieg enger mit den USA verbündet und riskiert eine innereuropäische "Epoche der Konfrontation".

    („Das Schicksal des Selenski-Regimes ist besiegelt“ von M. K. Bhadrakumar, indianpunchline.com, 04.05.2023)
Peinlich für Deutschland, wieder an der Seite des Krieges und Konfrontation zu sein nach seiner kriminellen Vorgeschichte im Dritten Reich. M. K. Bhadrakumar weiter:
    Im Moment geben die Hardliner des Kiewer Regimes das Tempo vor, und die Europäer werden kleinlaut folgen. Aber es steht ein "Schauer im Raum"... Dies ist ein Wendepunkt; das plumpe Attentat auf Putin erschüttert das Kaleidoskop bis zur Unkenntlichkeit. Es bleibt der einzige tröstliche Gedanke, dass sich die Kremlführung nicht von Emotionen leiten lässt. Die überlegte Reaktion des Kremls lässt sich aus den Äußerungen des russischen Botschafters in den USA, Anatoli Antonow, ablesen: "Wie würden die Amerikaner reagieren, wenn eine Drohne das Weiße Haus, das Kapitol oder das Pentagon treffen würde? Die Antwort liegt für jeden Politiker wie auch für den Durchschnittsbürger auf der Hand: Die Bestrafung wird hart und unvermeidlich sein. Russland wird auf diesen unverschämten und anmaßenden terroristischen Angriff reagieren. Wir werden antworten, wenn wir es für notwendig halten. Wir werden im Einklang mit der Einschätzung der Bedrohung, die Kiew für die Führung unseres Landes darstellt, antworten."

    Es sind keine Kurzschlussreaktionen zu erwarten. Der Tag des Sieges am 9. Mai ist der wichtigste Feiertag in Russland, an dem die Öffentlichkeit und der Staat zu einer patriotischen Feier zusammenkommen. Der Tag des Sieges ist der einzige große Feiertag. Der Triumph über den Nationalsozialismus blieb eine Quelle enormen kollektiven und persönlichen Stolzes.

    Doch Putin sind die Hände gebunden, wenn das Land in Wut gerät und Vergeltung fordert, wie aus den Äußerungen des ehemaligen russischen Präsidenten und derzeitigen Stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hervorgeht: "Nach dem heutigen Terroranschlag gibt es keine anderen Möglichkeiten als die physische Beseitigung von Selenski und seiner Clique."

    Was Selenski betrifft, so ist er einfach von Kiew nach Helsinki und danach nach Den Haag abgereist und wird am 13. Mai zu einem Staatsbesuch in Berlin eintreffen – vielleicht wittert er Gefahr. In der Tat scheint das Schicksal des Selenski-Regimes besiegelt.

    („Das Schicksal des Selenski-Regimes ist besiegelt“, M. K. Bhadrakumar, Autor und Diplomat aus Indien, indianpunchline.com, 04.05.2023)
Die größte Gefahr für Deutschland und Europa kommt aus London

Das Journal „Executive Intelligence Review“ vom 05.05.2023 veröffentlicht ein ausführliches Dossier über die fixe Idee westlicher geopolitischer Kreise, Russland in kleine, leicht zu manipulierende Einheiten aufzuspalten, die keine Bedrohung mehr für das Empire darstellen. Der harte Kern der neokonservativen angloamerikanischen Ideologen unternimmt einen Vorstoß, die Zerschlagung der Russischen Föderation offiziell zum einzig akzeptablen Ergebnis des von der NATO provozierten und geführten Krieges gegen Russland in der Ukraine zu erklären. Eine „strategische Niederlage“, der „Ruin“ Russlands ist ihnen nicht genug; es ist ihre erklärte Absicht, Russland von der Weltkarte zu tilgen und höchstens zähneknirschend ein kleines „Moskowien“ existieren zu lassen.

Die gegenwärtige Operation basiert ausdrücklich auf dem Präzedenzfall der britischen Geopolitik aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, wobei man Polen, die Ukraine und vor allem die baltischen Staaten als Rammbock gegen Russland (das zaristische, das sowjetische und das heutige Russland gleichermaßen) einsetzt und gleichzeitig dort im Inland ethnische und regionale Revolten schürt und bewaffnet. Die Autoren warnen: „Dieses britische Ziel unter den heutigen Bedingungen zu verfolgen - wenn das Vertrauen und praktisch auch die formellen Beziehungen zwischen den größten nuklearen Supermächten der Welt, den Vereinigten Staaten und Russland, ruiniert sind -, ist die gefährlichste Politik, die man sich vorstellen kann... Diese frenetischen Bestrebungen zur Zerschlagung Russlands müssen sofort gestoppt werden!“ („Dossier: Stoppt die anglo-amerikanische Operation zur 'Zerschlagung Russlands'“, 05.05.2023).


Verfasst am 11.05.2023 unter Bezugnahme auf ARD-Fernsehsendung „Anne Will“ So, 07.05.2023: „Gegenoffensive der Ukraine – Kann sie die Wende im Krieg bringen? Welche Unterstützung benötigt die Ukraine, um die russischen Truppen zurückdrängen zu können? Was, wenn die erwartete Frühjahrsoffensive der Ukraine scheitert? Und: Sollte die Ukraine nach dem Krieg schnell in die Nato aufgenommen werden?“


Luz María de Stéfano Zuloaga de Lenkait ist chilenische Rechtsanwältin und Diplomatin (a.D.). Sie war tätig im Außenministerium und wurde unter der Militärdiktatur aus dem Auswärtigen Dienst entlassen. In Deutschland hat sie sich öffentlich engagiert für den friedlichen Übergang der chilenischen Militärdiktatur zum freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat, u.a. mit Erstellen von Gutachten für Mitglieder des Deutschen Bundestages und Pressearbeit, die Einheit beider deutschen Staaten als ein Akt der Souveränität in Selbstbestimmung der beiden UN-Mitglieder frei von fremden Truppen und Militärbündnissen, einen respektvollen rechtmäßigen Umgang mit dem vormaligen Staatsoberhaupt der Deutschen Demokratischen Republik Erich Honecker im vereinten Deutschland, für die deutsche Friedensbewegung, für bessere Kenntnis des Völkerrechts und seine Einhaltung, vor allem bei Politikern, ihren Mitarbeitern und in Redaktionen. Publikationen von ihr sind in chilenischen Tageszeitungen erschienen (El Mercurio, La Epoca), im südamerikanischen Magazin “Perfiles Liberales”, und im Internet, u.a. bei Attac, Portal Amerika 21, Palästina-Portal. Einige ihrer Gutachten (so zum Irak-Krieg 1991) befinden sich in der Bibliothek des Deutschen Bundestages.


Online-Flyer Nr. 811  vom 17.05.2023

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