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Aktueller Online-Flyer vom 23. Januar 2026  

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Krieg und Frieden
Zum Neuen Jahr 2026
Schlechte Nachricht nach Freispruch von Alexandra Veber
Von Brigitte Queck (Vorsitzende der Vereinigung "Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg")

Erst einmal möchte ich an dieser Stelle allen Freunden und Friedensbewegten etwas spät – durch Krankheit bedingt – noch ein gesundes Neues Jahr 2026 wünschen! Vor allem möchte ich allen, die unseren Verein in der Gerichtssache Alexandra Veber unterstützt haben, danken. Der Freispruch von Alexandra Veber war nicht selbstverständlich, konnte aber durch die ausgezeichnete Kenntnis der deutschen Gesetzgebung und durch das mutige Auftreten der beiden Rechtsanwältinnen Yolanda Scheytt und Leonora Arslani zu einem Freispruch von Alexandra Veber und unserem Verein „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“ führen.

Denn – wie aus dem ersten Urteil in Sachen Alexandra Veber ersichtlich war – richtete sich dieses Vorgehen der Staatsanwaltschaft vor allem gegen die „Mütter Berlin-Brandenburg“, die nunmehr schon fast 27 Jahre lang zweimal wöchentlich auf Berlins Straßen, gegen alle US/NATO-Interventionskriege weltweit demonstrieren.

Da wir ein kleiner Teil der Friedensbewegung Deutschlands sind, ist dieser Freispruch von Alexandra Veber auch als ein großer Erfolg für die deutsche Friedensbewegung insgesamt zu bewerten.

Wir lassen uns nicht unterkriegen und werden weiterhin gemeinsam mit Euch für den Frieden und der Freundschaft zwischen allen Völkern und Staaten dieser Welt, gegen Krieg und Faschismus eintreten.

Venceremos!


So wollte ich vor zwei Tagen nach meiner Erkrankung diesen Neujahrsbrief an alle Friedensbewegten abschicken. Leider brachte eine schlechte Nachricht in Sachen Alexandra Veber auch meine vorherige Aussage “Hurra, wir haben gewonnen!“ ins Wanken! Ich muss nun diesen Neujahrsgruß leider mit einer schlechten Nachricht beenden.

Die Rechtsanwältin Leonora Arslani teilte mir nämlich mit, dass die Staatsanwaltschaft gegen den Freispruch des Landesgerichts von Alexandra Veber Revision eingelegt hat. Somit wird die Strafsache an das Kammergericht weitergeleitet.

Das heißt jetzt, dass das Verfahren leider immer noch nicht beendet ist und wir auf die Entscheidung des Kammergerichts warten müssen. Ich bitte deswegen alle, die unsere gerechte Sache finanziell unterstützen wollen, um eine Spende an den

Kontoinhaber "Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg"
Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam
IBAN: DE37 1605 0000 6100 5045 86


Online-Flyer Nr. 857  vom 23.01.2026

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